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10 Ausreden, die jeder Mann nach dem Zusammenziehen plötzlich kennt

O. Zselyke4 Min. Lesezeit
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10 Ausreden, die jeder Mann nach dem Zusammenziehen plötzlich kennt — Beziehung
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Das Zusammenleben zu zweit ist wunderbar – aber es hat auch seine ganz eigenen Momente. Plötzlich tauchen Ausreden auf, die man vorher nie gehört hat. Und irgendwie klingen sie bei fast jedem Mann erschreckend ähnlich. Kommt dir das bekannt vor?

1. „Mein Chef schreibt mir ständig – ich kann jetzt nicht abwaschen!"

Ein echter Klassiker, besonders seit dem Homeoffice. Er sitzt auf dem Sofa, Laptop vor sich, Handy fest in der Hand. „Tut mir leid, ich kann gerade wirklich nicht helfen – mein Chef meldet sich alle zwei Minuten!" – sagt er, während das schmutzige Geschirr sich stapelt.

Schaut man genauer hin, läuft da oft eher ein Gruppen-Chat mit Freunden. Aber „der Chef" ist das perfekte Alibi – wer will da schon widersprechen?

2. „Die Katze liegt gerade auf mir – ich kann mich nicht bewegen!"

Das Lieblingsargument aller Tierfreunde. Kaum fällt das Wort „Staubsaugen" oder „Wäsche aufhängen", landet auf wundersame Weise die Katze (oder der Hund) auf seinem Schoß. „Ich will sie nicht stören, sie schläft so friedlich!" – sagt er.

Das Tier ist längst weitergegangen. Er sitzt noch immer auf dem Sofa. Die Ruhe der Haustiere hat offenbar höchste Priorität.

3. „Ich wollte in der Halbzeit kurz einkaufen – aber 15 Minuten reichen leider nicht. Machen wir's morgen!"

Fußball, Formel 1, Darts – Sportevents sind unantastbar. „Nur noch diese Halbzeit, dann gehe ich!" – klingt vernünftig. Aber dann gibt es Verlängerung. Oder ein zweites Spiel beginnt. Oder die Highlights müssen noch angeschaut werden.

Der Supermarkt kann warten. Der Sport nicht. Das ist offenbar ein Naturgesetz.

4. „Ich hab meinen Schlüssel nicht gefunden – deshalb konnte ich den Müll nicht rausbringen!"

Schlüssel verschwinden in jedem Haushalt. Aber bei manchen Männern geschieht das bemerkenswerterweise immer genau dann, wenn eine unbeliebte Aufgabe ansteht. „Ich schwöre, er war noch hier!" – sagt er, während der Schlüssel gemütlich in seiner Hosentasche liegt.

Der Müllbeutel bleibt noch einen weiteren Tag stehen. Mindestens.

5. „Ich glaube, die Waschmaschine ist kaputt – ich weiß nicht, wie man die startet…"

Die Bedienung von Haushaltsgeräten ist offenbar ein tiefes Mysterium. „Ich will nichts falsch machen, mach du das lieber!" – sagt er, obwohl es sich um einen einzigen Knopfdruck handelt.

Das Ergebnis: Die Waschmaschine bleibt deine Domäne. Er kann sich derweil entspannt zurücklehnen – er wollte ja nichts kaputt machen.

6. „Gerade schlecht – mein Rechner lädt gerade was herunter!"

Technik als Ausrede hat eine lange Tradition. „Wenn ich jetzt den Staubsauger anmache, bricht der Download ab!" – sagt er mit ernstem Gesicht. Was heruntergeladen wird? Meistens ein Spiel oder ein Film.

Technische Hindernisse sind immer ein guter Grund, die Hausarbeit noch etwas aufzuschieben. Wer kann da schon nein sagen?

7. „Ich wusste nicht, wo deine Socken hingehören – also hab ich sie auf dem Wäscheständer gelassen"

Beim Aufräumen gibt es immer irgendetwas, das er „nicht findet" oder „nicht weiß". „Ich will doch nichts durcheinanderbringen, das machst du viel besser!" – sagt er, obwohl die Socken seit Monaten am selben Platz liegen.

So wandert das Aufräumen ganz sanft auf deine To-do-Liste. Fast ohne dass man es merkt.

8. „Ich kann gerade nicht helfen – ich hab einen wichtigen Anruf!"

Ein Telefonat ist die eleganteste Flucht. „Tut mir leid, das ist wirklich dringend!" – sagt er und zieht sich ins Nebenzimmer zurück. Kurz darauf hört man ihn lachen. Mit seinem besten Freund.

Der „wichtige Anruf" kommt immer dann, wenn gerade gespült, gewischt oder sortiert werden müsste. Reiner Zufall, natürlich.

9. „Ich bin schon im Bett – ich mach's morgen!"

Sobald das Thema Abwasch, Aufräumen oder Essensreste-Wegräumen aufkommt, überkommt ihn plötzlich bleierne Müdigkeit. „Ich kann wirklich nicht mehr, morgen – versprochen!" – sagt er.

Fünf Minuten später scrollt er auf dem Handy durch Social Media. Das Aufschieben hat bei manchen Männern echtes Kunstniveau erreicht.

10. „Ich will's nicht falsch machen – du kannst das einfach viel besser als ich!"

Diese Ausrede ist besonders raffiniert: Sie verpackt die Verweigerung als Kompliment. „Du faltest so ordentlich, du kochst so gut – ich würde das nur ruinieren!" – sagt er mit bewunderndem Blick.

Das Lob tut gut, keine Frage. Aber am Ende landet die gesamte Hausarbeit bei dir. Immerhin – ein nettes Wort gibt's obendrauf.

Erkennst du dich in der ein oder anderen Situation wieder? Du bist damit definitiv nicht allein. Das Zusammenleben ist trotzdem schön – auch wenn man manchmal über die Ausreden schmunzeln muss.