Aber eines solltest du wissen: Das passiert nicht von heute auf morgen. Es braucht Zeit, genau wie gute Arbeit. Deine Aufgabe ist es, so viele der folgenden 10 Tipps wie möglich in deinen Alltag einzubauen, die dir gut tun und die du von Herzen umsetzen kannst. Nicht die Menge zählt, sondern die liebevolle tägliche Praxis – so gelingt es dir, gutes Karma aufzubauen:
Liebe dich selbst
Es scheint oft leichter, andere zu lieben. Doch für viele ist es eine echte Herausforderung, sich selbst zu lieben, zu achten und zu respektieren. Dabei ist das die Basis für gutes Karma.
Du musst lernen, dich so anzunehmen und glücklich zu machen, wie du bist.
Wer weiß, dass er Glück und Gutes verdient, wird es auch anziehen!
Lobe andere
Natürlich nicht für das Binden der Schuhe. Lob – also echte Anerkennung – sollte nicht inflationär verteilt werden. Es bekommt nur dann Wert, wenn jemand es wirklich verdient. Doch wenn du genauer hinsiehst, findest du viele Gründe: Lobe deinen Partner, wenn er ohne Aufforderung abgewaschen hat, deine Freundin, die ein Problem geschickt gelöst hat, oder deine Kollegin, die heute besonders gut aussieht.
Hilf, wo du kannst
Der Schlüssel zu gutem Karma ist Selbstlosigkeit. Das heißt nicht, dass du dein ganzes Geld verschenken musst. Öffne einfach deine Augen und hilf, wenn du kannst.
Spende an Hilfsorganisationen oder Tierheime, wenn du kannst, oder engagiere dich ehrenamtlich.
Gib deine ungenutzten Sachen weiter an Menschen, für die sie wertvoll sein können. Auch wenn du einem Freund bei der Jobsuche oder beim Umzug hilfst, ist das eine große Unterstützung.
Behandle andere so, wie du selbst behandelt werden möchtest
Diese Grundregel findet sich in vielen Kulturen, nicht nur im Christentum durch Jesu Worte. Sie ist wichtig, aber auch eine Herausforderung, denn oft fällt es leichter zu nehmen als zu geben. Doch wenn du Liebe und Verständnis suchst, musst du zuerst geben. Jeder lebt diesen Tipp so gut er kann – nur echtes Geben von Herzen lässt ihn wirken.
Nutze aktiv das Wort „Danke“ und sei dankbar
Du würdest staunen, wie wichtig das ist!
Wenn du Hilfe, Liebe und alles, was du bekommst, dankbar annimmst, tust du dir selbst Gutes – die Kraft der Dankbarkeit vervielfacht das Gute in deinem Leben.
Du machst auch anderen eine Freude, denn mit dieser einfachen Anerkennung stärkst du sie positiv und zeigst, dass ihre Taten wichtig und wertvoll sind. So wächst ihr Selbstvertrauen.

Lehre andere, worin du richtig gut bist
Überlege, was deine Stärke ist! Was ist dein Fachgebiet? Das kann herausfordernd wirken, aber die investierte Energie lohnt sich! Teile dein Wissen mit anderen! Statt es für dich zu behalten, öffne dich denen, die davon profitieren können. Sie werden dir dankbar sein und dich später unterstützen und begleiten, wenn du es am meisten brauchst.
Sei mitfühlend!
Klingt einfach? Ist es aber nicht. Mitgefühl gilt nicht nur für Menschen in Not, Leidende oder deine Familie.
Zeige Mitgefühl auch für Menschen am anderen Ende der Welt, die du nicht kennst.
Auch am Arbeitsplatz, selbst für den nervigen Kollegen. Du musst keine Ratschläge geben oder andere retten, sondern einfach mitfühlen.
Manchmal reicht das schon, um ihnen zu helfen und sie besser zu verstehen.
Vergib!
Das ist eine der wichtigsten Aufgaben für gutes Karma. Vergib denen, die dir wehgetan oder Schaden zugefügt haben. Vergib auch denen, die deinen Liebsten körperlichen oder seelischen Schmerz zugefügt haben. Und lerne, dir selbst zu vergeben, wenn du Fehler gemacht hast. Vergebung befreit deine Seele und hilft dir, Lasten loszulassen – manchmal sogar den, dem du vergibst.
Zeige anderen einen Spiegel!
Ohne Kritik oder Vorurteile. Du musst lernen, anderen einen Spiegel vorzuhalten, bei dem Hilfe und nicht Verletzung das Ziel ist.
Das ist nicht leicht, denn viele wollen der Wahrheit nicht ins Auge sehen.
Doch immer wieder musst du das Verhalten deiner Umgebung, ihre selbstzerstörerische Lebensweise und ihr Miteinander beleuchten.
Mach regelmäßig Selbstreflexion
Die bisher genannten Tipps wirken einfach, doch in der Praxis ist es nicht immer leicht, sie einzuhalten. Deshalb ist es wichtig, regelmäßig Selbstreflexion zu betreiben. Überprüfe abends deine Gefühle und Gedanken. Bist du wütend? Eifersüchtig? Was bereitet dir Sorgen? Was macht dich traurig? Sprich mit deiner Seele. Je weniger Geheimnisse du vor dir selbst hast, desto größer ist die Chance, bewusst gutes Karma und ein glückliches Leben zu erschaffen.











