Wenn die Weihnachtszeit beginnt, werden wir regelrecht mit Deko überflutet – Lichter, Kugeln, Weihnachtsmänner und Glitzer überall. Die meisten sind harmlos (oder zumindest nicht störend fürs Auge), aber es gibt einige Dekoartikel, die du besser nie mit nach Hause nimmst. Nicht nur, weil deine Wohnung sonst im Kitsch versinkt, sondern auch, weil manche gesundheitliche Risiken bergen können. Hier ist eine Liste, die du dir merken solltest, bevor du dich ins Weihnachts-Shopping stürzt:
1. Deko, die nach Plastik schreit
Du kennst das: Der „Tannenzweig“ sieht aus, als hätte er nie einen Wald gesehen, die Naht an der Kugel ist deutlich sichtbar und das Gold glänzt mehr als in echt. Plastikdeko macht deine Weihnachtsdeko nicht nur billig, sondern ist auch eine Umweltkatastrophe – oft nicht recyclebar und zersetzt sich erst nach Jahren.
Tipp: Setze lieber auf natürliche Materialien wie Holz, Papier, Glas oder getrocknete Orangenscheiben, Zimtstangen und Nussschalen. Das sieht nicht nur schöner aus, sondern verleiht deinem Zuhause auch einen feinen Duft.
2. Zu viel Kunstschnee
Die Idee vom „Winterwunderland“ klingt toll – bis dir klar wird, dass das Schneespray alles bedeckt: die Luft, deine Lunge und sogar die Nase deines Hundes. Viele Kunstschneesprays können Allergien und Reizungen auslösen, und die winzigen Plastikpartikel bleiben als Mikroplastik in der Wohnung.
Tipp: Für weißen Effekt lieber Watte, Papier oder weiche Stoffstreifen verwenden.
3. Weihnachtsmotive im Badezimmer
Rentier-WC-Sitz? Duschvorhang mit Schneelandschaft? Danke, aber nein. Weihnachten gehört ins Wohnzimmer und die Küche – das Badezimmer sollte deine Ruheoase bleiben. Natürlich kannst du Teppich, Handtücher oder Seifenschale austauschen, aber bitte nicht übertreiben.
4. Farben, die nicht zusammenpassen
Rot, Grün, Gold, Silber – alles wunderschön, aber nicht alle zusammen! Weihnachten ist kein Wettbewerb, wer mehr Farben in einen Raum quetscht. Zu viele Farben wirken grell, ermüden und zerstören die gemütliche Stimmung.
Tipp: Wähle eine Hauptfarbe und maximal zwei harmonierende dazu (z. B. Beige + Gold, Grün + Naturtöne, Weiß + Silber).
5. Glitzernde Boas und Feder-Girlanden
Boas sind nicht mehr wirklich angesagt und wirken schnell kitschig, wenn du zu viele davon nutzt.
Tipp: Greif lieber zu natürlichen Girlanden, grünen Zweigen oder Lichterketten – die sind wirklich weihnachtlich und nicht wie eine Parodie.
6. Stark duftende Kerzen und Räucherstäbchen
Kerzen mit „Weihnachtsapfel-Zimt“-Duft enthalten oft keine natürlichen ätherischen Öle, sondern synthetische Duftstoffe, die Kopfschmerzen, Halsreizungen oder Allergien auslösen können.
Tipp: Suche nach 100% Sojawachs- oder Bienenwachskerzen mit natürlichen ätherischen Ölen.
7. Schlechte oder alte Lichterketten
Schlechte Lichterketten können leicht überhitzen und echte Brandgefahr darstellen – besonders in der Nähe von Textilien oder Holz.
Tipp: Achte immer auf CE-Kennzeichnung, kaufe passende Modelle für drinnen oder draußen und lass die Lichter aus, wenn du nicht zuhause bist.
8. Musizierende Deko
Nach dem zehnten „Jingle Bells“-tanzenden Schneemann wünscht man sich oft nur noch geräuschdämpfende Kopfhörer. Diese blinkenden, musizierenden Dekoartikel können schnell nerven – tu dir (und deinen Nachbarn) den Gefallen und verzichte darauf.
9. Überladene Türkränze
Wenn an deiner Tür mehr Deko hängt als am Baum, wird es Zeit, einen Gang runterzuschalten. Weniger ist mehr – ein natürlicher Kranz, ein paar Zapfen und eine kleine Schleife wirken viel eleganter.
10. Alles, was gleichzeitig leuchtet, tanzt, spielt Musik und dreht sich
Ja, jemand hat wirklich einen Weihnachtsmann erfunden, der trommelt, in LED-Lichtern badet und dabei tanzt. Aber nein, den brauchst du nicht.
Weihnachten lebt von Atmosphäre, nicht von Bling-Bling. Ein bisschen Übertreibung ist okay, aber wenn jede Ecke bunt, plastiklastig und glitzernd ist, geht der Zauber verloren. Also entscheide dich dieses Jahr lieber für natürliche, gemütliche und zeitlose Deko – dein Herz (und deine Augen) werden es dir danken.











