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5 kleine Rituale, mit denen ich den November in einen echten Festmonat verwandle

Nyul Debóra3 Min. Lesezeit
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5 kleine Rituale, mit denen ich den November in einen echten Festmonat verwandle — Deko
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Der November war für mich lange ein Monat voller Grau, Entschleunigung und Erwartung. Die Blätter sind gefallen, das Tageslicht wird weniger, und alles wirkt ein bisschen stiller, kälter und müder. Doch in den letzten Jahren habe ich erkannt: Der November muss nicht nur die „Durststrecke“ vor dem Advent sein. Er kann ein magischer, gemütlicher Monat voller Düfte und Lichter werden – wenn ich bewusst kleine festliche Rituale schaffe.

Hier sind meine fünf kleinen Gewohnheiten, die für mich schon jetzt den November zum Fest machen.

Weihnachtsfilme nach Einbruch der Dunkelheit

Sobald es draußen früh dunkel wird, kuschle ich mich oft in eine flauschige Decke, mache mir einen heißen Tee oder Kakao mit Mandelmilch und starte einen Weihnachtsfilm. Manche habe ich schon unzählige Male gesehen – und das stört mich gar nicht. Es hat etwas Beruhigendes, eine Geschichte in- und auswendig zu kennen.

Die Weihnachtslichter, die Musik und die Bilder verschneiter Landschaften wärmen die Seele. Dann lasse ich mich ein bisschen aus dem Alltag entführen – und fühle mich den Festtagen am Jahresende schon viel näher, obwohl erst November ist.

Festlich duftende Kerze

Für mich gehört festliche Stimmung einfach zu Düften dazu. Jeden Abend zünde ich eine Sojawachskerze an, die sofort eine weihnachtliche Magie ins Zuhause bringt.

Ich habe immer einen aktuellen Lieblingsduft, der nicht nur beruhigt, sondern auch beim Runterkommen hilft: Während das Kerzenlicht flackert, werden alle Gedanken irgendwie ruhiger.

Winterliches Badesalz und Badebomben

Einmal pro Woche nehme ich mir einen Abend frei, an dem ich eine halbe Stunde nur bade. Dieses kleine Ritual ist für mich zu einer heiligen Zeit geworden.

Ich gebe winterlich duftendes Badesalz oder eine Badebombe ins Wasser, zünde manchmal Kerzen an, höre meine Lieblingsmusik und genieße einfach das Sein. Das ist eine der besten Möglichkeiten, nach einem stressigen Tag wieder zu sich selbst zu finden und Körper und Geist auf die festliche Zeit vorzubereiten.

Die Planung des Festmenüs

Viele denken erst im Dezember über das Weihnachtsmenü nach, ich hingegen schreibe die Liste schon im November mit Freude. Ich blättere in meinen Kochbüchern, probiere neue Ideen aus und stelle mir langsam zusammen, welche Aromen und Düfte ich dieses Jahr auf den Tisch bringen möchte.

Dabei entdecke ich neue Zutaten und plane manchmal auch Probekochen ein. Für mich ist das kein Muss, sondern ein Spiel – und es erinnert mich jedes Mal daran, dass das Fest nicht nur vom Ergebnis lebt, sondern vom Weg dorthin.

Ein festliches Event

Vor einigen Jahren habe ich beschlossen, schon im November festliche Veranstaltungen einzuplanen. Zwar starten die meisten Weihnachtsmärkte frühestens Ende November, aber es gibt schon ab Anfang November tolle Möglichkeiten.

Dieses Jahr habe ich zum Beispiel vor, den Lichtpark im Esterházy-Schloss in Fertőd zu besuchen. Auch das Weihnachts-Haus in Gödöllő, das mich schon letztes Jahr verzaubert hat, würde ich gerne in diesen Wochen wiedersehen.

Der November, der schon ein Fest ist

Mittlerweile ist mir klar geworden, dass die festliche Stimmung nicht im Kalender beginnt, sondern in uns.

Wir müssen nicht bis Dezember warten, um Licht, Düfte und Freude in unsere Tage zu bringen.

Diese kleinen Rituale stimmen nicht nur auf Weihnachten ein, sondern helfen auch, zu entschleunigen, innezuhalten und die Schönheit in den dunkleren, kühleren Tagen zu entdecken.

Der November ist für mich kein grauer Monat mehr – sondern einer der Vorbereitung, Wärme und stillen Freuden. So verlaufen auch die oft hektischen Dezembertage für mich viel ausgeglichener.

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