Make-up kann uns selbstbewusster und strahlender machen – aber nur, wenn wir es richtig anwenden. Einige weit verbreitete Gewohnheiten haben nämlich den gegenteiligen Effekt: Sie lassen das Gesicht müde, schwer oder unnatürlich wirken. Diese fünf Fehler passieren fast allen – und lassen sich mit ein paar einfachen Korrekturen leicht vermeiden.
1. Zu viel Foundation
Mehr ist nicht immer besser – das gilt besonders für Foundation. Viele glauben, dass mehrere Schichten für einen makelloseren Teint sorgen. In Wirklichkeit passiert das Gegenteil: Zu viel Grundierung wirkt schwer, unnatürlich und betont Fältchen, anstatt sie zu kaschieren. Dazu kommt, dass die Haut darunter regelrecht erstickt – Irritationen und Unreinheiten können die Folge sein.
Besser: Leichte, atmungsaktive Formeln wählen und Foundation nur dort auftragen, wo sie wirklich gebraucht wird – zum Beispiel zur Abdeckung von Rötungen oder Unregelmäßigkeiten.
2. Zu stark definierte Augenbrauen
Gut geformte Augenbrauen rahmen das Gesicht ein und verleihen dem Blick Ausdruck. Doch übermäßig harte, künstlich wirkende Linien machen das Gesicht eher streng als frisch. Das Ziel sollte immer ein natürlicher, weicher Look sein.
Tipp: Einen Augenbrauenstift oder -puder verwenden und die Farbe mit leichten, haarähnlichen Strichen eintragen. Dabei unbedingt der natürlichen Bogenform der Braue folgen – so wirkt das Ergebnis lebendig statt aufgemalt.
3. Zu viel Rouge
Rouge kann Wangen zum Leuchten bringen und dem Gesicht sofort mehr Frische verleihen. Zu großzügig aufgetragen wirkt es jedoch unnatürlich und theatralisch – und das Gegenteil von dem, was wir wollen.
Wichtig ist, den richtigen Farbton für den eigenen Hautton zu wählen und Rouge nur sanft auf die Wangenäpfel aufzutupfen. Ein kleines Lächeln hilft dabei, die ideale Stelle zu finden – genau dort, wo die Wangen sich natürlich wölben.
4. Mascara in zu vielen Schichten
Lange, volle Wimpern sind wunderschön – aber mehrfaches Auftragen von Mascara führt schnell zu verklebten, klumpigen Wimpern, die das Auge schwer und müde wirken lassen. Statt immer mehr Schichten aufzutragen, lohnt es sich, in eine hochwertige Formel mit verlängerndem und voluminösem Effekt zu investieren, die bereits in einer einzigen Schicht beeindruckende Ergebnisse liefert.
Wer zwischen den Schichten kurz warten und die Wimpern mit einem sauberen Bürstchen kämmt, vermeidet Klumpen und erzielt einen deutlich gepflegteren Look.
5. Zu blasse Lippenstiftfarben
Der richtige Lippenstift kann das gesamte Gesicht aufhellen – zu helle, ausgewaschene Nudetöne jedoch rauben dem Teint Farbe und lassen ihn fahl wirken. Wer zum Lippenstift greift, sollte daher auf Farbtöne setzen, die zum eigenen Hautton passen und etwas Wärme mitbringen – ein zartes Rosé, ein sanftes Koralle oder ein weiches Berry können wahre Wunder wirken.
Make-up ist eine Kunstform – ein Ausdruck der eigenen Persönlichkeit, der uns helfen kann, uns in unserer Haut wohlzufühlen. Mit ein bisschen Aufmerksamkeit für die Details lassen sich die häufigsten Fallen ganz leicht umgehen – und das Ergebnis ist ein Gesicht, das genau so strahlt, wie wir es uns wünschen.











