Es ist nicht nur die Hitze, die uns im Sommer zur Weißglut bringt. Oft ist es das falsche Material auf der Haut. Während manche Stoffe wie eine sanfte Brise wirken, verwandeln andere deinen Körper in eine wandelnde Sauna – und das schon nach wenigen Minuten in der Sonne. Wir zeigen dir, welche Materialien du diesen Sommer unbedingt tragen solltest und welche du besser bis zum Herbst vergisst.
Diese Stoffe lassen deine Haut atmen
1. Leinen
Die unangefochtene Königin des Sommers. Leinen fällt locker, ist herrlich luftig und sieht dabei so gut aus, dass du damit immer eine gute Figur machst – auf dem Markt, beim Aperitivo oder am Strand. Ja, es knittert. Aber das gehört zum Charme, und ehrlich gesagt: Im Sommer sieht genau das stylish aus.
2. Baumwolle
Der verlässliche Klassiker. Baumwolle ist wie ein alter Freund – immer da, immer angenehm. Besonders dünne, leichte Varianten sind im Sommer ideal, weil sie Feuchtigkeit aufnehmen und gut belüften. Ein schlichtes weißes Baumwoll-T-Shirt bleibt das ewige Sommer-Grundstück.
3. Viskose
Klingt synthetisch, fühlt sich aber ganz natürlich an. Viskose ist ein pflanzlich gewonnenes Material, das weich, leicht und atmungsaktiv ist. Wichtig: Achte darauf, dass der Stoff nicht zu dick ist – sonst kann er trügerisch warm werden.
4. Bambus
Nicht nur für Pandas. Textilien aus Bambusfasern sind unglaublich weich, antibakteriell und feuchtigkeitsableitend – und obendrein noch umweltfreundlich. Wer also stylisch und nachhaltig durch den Sommer kommen möchte, liegt hier goldrichtig.
5. Musselin und Gaze
Diese hauchzarten Stoffe sind der Grund, warum Strandblusen und Tuniken so leicht und fließend wirken. Federleicht, luftig und einfach angenehm zu tragen – perfekt für heiße Tage, an denen jedes Gramm Stoff zu viel ist.
Diese Stoffe lieber für kühle Abende aufheben
1. Polyester
Der größte Feind des Sommers. Polyester atmet kaum, nimmt keine Feuchtigkeit auf und klebt sich bei Hitze unangenehm an die Haut. Das Ergebnis: ein klebriges, heißes Unbehagen, das den ganzen Tag anhält. Ein Blick auf das Etikett lohnt sich – „95 % Polyester" ist im Hochsommer eine Warnung.
Viele Kleidungsstücke sehen auf den ersten Blick nach leichtem Sommerstoff aus – aber ein Blick auf das Etikett verrät die Wahrheit. Steht dort „95 % Polyester", weißt du, was dich erwartet.
2. Acryl
Sozusagen der kleine Bruder von Polyester – synthetisch, wärmespeichernd und kaum atmungsaktiv. Dazu kommt, dass Acryl schnell unangenehm riecht. Wer frisch und gepflegt ankommen möchte, greift lieber zu natürlichen Alternativen.
3. Nylon
Als Sportbekleidung durchaus sinnvoll, weil es Schweiß ableitet. Aber für einen Stadtbummel oder einen entspannten Sommertag? Eher nicht. Nylon liegt eng an, staut Wärme und ist alles andere als hautfreundlich, wenn man nicht gerade Sport treibt.
4. Denim (besonders dicke Varianten)
Eine lockere Jeans-Shorts ist noch in Ordnung – aber eine klassische, schwere Jeans im Hochsommer ist nichts anderes als eine mobile Sauna. Wer auf Denim nicht verzichten möchte, sollte zu dünnen Varianten oder Tencel-Denim greifen, der deutlich luftiger ist.
Der Schnitt eines Kleidungsstücks ist wichtig – aber das Material entscheidet darüber, wie du dich wirklich fühlst. Dein Körper wird es dir danken, und deine Laune auch. Wer im Sommer komfortabel und frisch bleiben möchte, fängt beim Etikett an.











