Der Jahresanfang ist ideal, um auszumisten, zu ordnen und deinem Zuhause (und damit auch deinem Kopf) neuen Schwung zu geben. Nach dem Feiertagschaos kehrt endlich die Routine zurück, und es entsteht mehr mentaler Raum – so fällt das Aufräumen innen und außen viel leichter.
Wenn du im Januar gezielt einige Problemzonen angehst, legst du den Grundstein für bessere Gewohnheiten im ganzen Jahr. Hier sind 6 Orte, an denen das Chaos am häufigsten ausbricht – und wie du sie am besten in den Griff bekommst.
1. Der Kleiderschrank im Schlafzimmer
Fangen wir mit dem persönlichsten (und meist vollgestopftesten) Bereich an: dem Kleiderschrank. Teile, die du nie trägst, unbequeme Schuhe, längst aus der Mode gekommene Schnitte – der Schrank schluckt oft alles.
Im Januar ist es Zeit für eine große Ausmist-Aktion. Räum alles aus, wirklich alles, und stelle dir diese Fragen:
- Fühle ich mich darin wohl?
- Habe ich es im letzten Jahr getragen?
- Würde ich es heute noch kaufen?
Mach verschiedene Stapel: behalten, spenden, reparieren, saisonal. Wenn du wirklich Ordnung schaffen willst, helfen einheitliche Kleiderbügel, Regalteiler und Schuhablagen. Mit nur den Kleidungsstücken, die du liebst, wird dein Morgen viel entspannter.
2. Der Bettwäsche-Schrank
Gemischte Bettwäsche, alte Matratzenschoner, festliche Handtücher und „das kann man noch gebrauchen“-Stücke – kommt dir das bekannt vor? Nach den Feiertagen ist der Schrank oft noch voller, besonders wenn Gäste da waren.
Räum alles aus, sortiere nach Kategorien und trenne dich von allem, was du nicht mehr brauchst. Fleckige oder dünne Textilien freuen sich oft Tierheime als Spende.
Falte die restlichen Teile nach Größe oder Funktion (Handtücher, Bettwäsche etc.). Der gewonnene Platz ist perfekt für die neue Kuscheldecke, die du zu Weihnachten bekommen hast.
3. Die „Alles-in-einem“-Schublade
Ja, genau die Schublade. Schlüssel, Batterien, Gummis, Notizzettel, rätselhafte Kleinteile. Gute Nachricht: Ordnen macht auch hier Freude.
Leere die Schublade komplett aus (und wische sie dabei sauber), dann sortiere: Was bleibt, was kommt weg, was gehört woanders hin? Mit Trennwänden bekommt alles seinen Platz – gerne auch beschriftet. Ziel ist nicht sterile Ordnung, sondern dass du immer weißt, wo was liegt.
4. Der Flur
Der erste Eindruck zählt – auch wenn du nur nach Hause kommst. Schuhe, Taschen, Post, Sonnenbrillen: Der Flur wird oft zur spontanen Ablage.
Sortiere saisonale Dinge aus, die gerade nicht gebraucht werden, und schaffe klare Plätze: Schuhschrank, Schale für Schlüssel, Korb für Post. Wichtig ist, dass alle Familienmitglieder wissen, wo was hingehört – so bleibt es länger ordentlich. Ein aufgeräumter Flur beruhigt schon beim Hereinkommen.
5. Die Speisekammer
Nach den Feiertagen ist die Speisekammer oft chaotischer als je zuvor. Anfang Januar lohnt es sich, sie wieder übersichtlich zu machen. Wirf abgelaufene oder ranzige Lebensmittel weg, gruppiere nach Kategorien (Frühstück, Snacks, Pasta etc.) und erstelle eine Einkaufsliste für fehlende Basics.
Körbe, Gläser und drehbare Tabletts wirken Wunder. Wenn du dich dieses Jahr gesünder ernähren möchtest, platziere passende Lebensmittel auf Augenhöhe – auch die Speisekammer kann dich bei deinen Zielen unterstützen.
6. Die Unterschränke im Bad
Klein, dunkel, vollgestopft – der Bereich unter dem Waschbecken gerät schnell ins Chaos. Aber keine Sorge. Räum alles aus, prüfe Haltbarkeitsdaten und räume nur das zurück, was du wirklich brauchst. Was woanders hingehört, kommt an seinen Platz. Mit Aufbewahrungsboxen und Etiketten wird alles viel übersichtlicher. Weniger Kram = schnellere Morgen und weniger Stress beim Suchen.











