Im Sommer trägst du sie am liebsten: leuchtende Farben, leichte Stoffe, dein Lieblingsbadeanzug. Doch genau in dieser Jahreszeit gehen erstaunlich viele Kleidungsstücke vorzeitig kaputt – nicht durch das Tragen, sondern durch das Waschen.
Die gute Nachricht: Die meisten Schäden lassen sich leicht vermeiden. Wer ein paar kleine Gewohnheiten ändert, behält länger Freude an seinen Sommerstücken. Hier sind die sieben häufigsten Fehler – und wie du sie umgehst.
Behandle bunte Kleidung mit Sorgfalt
Im Sommer füllt sich der Kleiderschrank mit kräftigen Farben – schließlich liebt jeder lebendige Töne, wenn die Sonne scheint. Doch genau diese Stücke brauchen beim Waschen besondere Aufmerksamkeit. Wer die Regeln nicht beachtet, riskiert schnell ausgeblichene Farben.
Wasche helle und dunkle Farben getrennt – und halte dich unbedingt an die Temperaturangaben auf den Pflegeetiketten.
Verwende das richtige Waschmittel
Viele unterschätzen, dass Sommerkleidung oft ein spezielles Waschmittel braucht. Greife zu Produkten, die ausdrücklich für bunte und empfindliche Stoffe gemacht sind – so bleiben Farben leuchtend und das Gewebe weich.
Wer dabei zu umweltfreundlichen Varianten greift, tut nicht nur seiner Kleidung etwas Gutes, sondern auch dem Planeten.
Lass deine Wäsche nicht in der prallen Sonne trocknen
Direkte Sonne bleicht Stoffe erstaunlich schnell aus. Wenn du verhindern willst, dass deine Lieblingsteile ihre Leuchtkraft verlieren, solltest du sie nicht in der prallen Sonne trocknen.
Besser ist ein schattiger Platz oder ein gut belüfteter Raum drinnen. So behalten die Farben deutlich länger ihren ursprünglichen Ton.
Sei vorsichtig mit Badebekleidung
Badeanzug und Bikini gehören zum Sommer einfach dazu – und werden trotzdem von vielen falsch behandelt. Chlorwasser und Sonne setzen dem Material stark zu, sodass Badebekleidung schnell verschleißt.
Wasche sie deshalb am besten von Hand, in lauwarmem Wasser und mit einem speziellen Feinwaschmittel. Und ganz wichtig: Wring sie niemals fest aus, sonst leiert der Stoff unnötig aus.
Überlade deine Waschmaschine nicht
Im Sommer wäscht man oft häufiger, weil man bei der Hitze schneller umzieht. Trotzdem gilt: Pack die Maschine nicht zu voll. Ist die Trommel überladen, können sich die Textilien nicht richtig bewegen – und die Wäsche wird einfach nicht sauber.
Orientiere dich an der angegebenen Füllmenge und wasche lieber mehrere kleinere Ladungen.
Spar beim Weichspüler
Viele glauben, je mehr Weichspüler, desto besser der Duft. Das stimmt aber nicht. Zu viel Weichspüler kann Fasern verkleben und Stoffe bei trockenem Wetter sogar klebrig wirken lassen.
Verwende nur die empfohlene Menge – so bleiben deine Sachen weich und angenehm frisch, ohne überladen zu wirken.
Finde die richtige Schleuderzahl
Auch eine falsch gewählte Schleuderdrehzahl kann beim Waschen Schaden anrichten. Bei leichten Sommerstoffen ist eine niedrigere Drehzahl die bessere Wahl – das vermeidet Knitterfalten und schont das Material.
Wirf am besten einen Blick auf die Pflegeetiketten: Oft empfehlen sie ohnehin nur ein kurzes, sanftes Schleudern.
Welches Waschmittel ist für Sommerkleidung am besten?
Ideal sind Waschmittel, die speziell für bunte und empfindliche Stoffe entwickelt wurden. Sie erhalten die Leuchtkraft der Farben und die Weichheit des Gewebes – umweltfreundliche Varianten schonen zusätzlich den Planeten.
Warum sollte man Wäsche nicht in der Sonne trocknen?
Direkte Sonneneinstrahlung bleicht Stoffe schnell aus und lässt sie an Leuchtkraft verlieren. Ein schattiger Platz oder ein gut belüfteter Innenraum hält die Farben deutlich länger frisch.
Wie wäscht man Badebekleidung richtig?
Am schonendsten ist Handwäsche in lauwarmem Wasser mit einem speziellen Feinwaschmittel. Wring den Stoff niemals fest aus, damit er nicht ausleiert.
Schadet zu viel Weichspüler der Wäsche?
Ja. Zu viel Weichspüler kann Fasern verkleben und Stoffe bei trockenem Wetter klebrig machen. Halte dich an die empfohlene Menge für weiche, frische Wäsche.











