Peter Kürten
Der als Düsseldorfer Vampir bekannte Kürten ist für die sexuelle Misshandlung und Ermordung von fast 60 Menschen verantwortlich. Angeblich trank er sogar das Blut eines Opfers, was ihm den gruseligen Spitznamen einbrachte.
Nach außen führte er ein scheinbar normales Leben, während er brutal Männer, Frauen und Kinder tötete. Er scheute sich nicht, mehrfach an Tatorte zurückzukehren – einmal sprach er sogar mit einem Polizisten am Ort eines Mordes. Offensichtlich genoss er die Aufmerksamkeit und den Schrecken, den er hinterließ.
Schließlich wurde er durch eine Reihe von Zufällen entlarvt und am 2. Juli 1931 mit der Guillotine hingerichtet.
Obwohl die damalige Presse den Fall breit aufgriff, sollen seine letzten Worte tatsächlich diese gewesen sein:
Sagen Sie nur! Wenn mir der Kopf abgeschlagen wird, kann ich dann wenigstens einen Moment lang noch hören? Hören, wie mein eigenes Blut aus meinem Hals sprudelt? Das wäre eine freudvolle Art, alle anderen Freuden zu beenden.
Peter Manuel
Die „Bestie von Birkenshaw“ vergewaltigte und ermordete mindestens sieben Menschen, bevor er am 11. Juli 1958 gehängt wurde.
Wegen der Brutalität seiner Taten gilt er bis heute als einer der grausamsten Serienmörder Schottlands. Seine Zynik und Gefühllosigkeit zeigten sich auch, als er zum Galgen geführt wurde:
Schalten Sie das Radio ein, dann gehe ich ruhig.
Ob sein letzter Wunsch erfüllt wurde, ist nicht überliefert. Sicher ist nur, dass er die Musik nicht lange genießen konnte: Sein Todeskampf war kurz, der Gefängnisarzt stellte den Tod 24 Sekunden später fest. Manuel wurde noch am selben Tag in einem namenlosen Grab nahe der Gefängnismauer beigesetzt.
Marcel Petiot
Seine Oberflächlichkeit und die verborgene Grausamkeit spiegeln sich in seinem berüchtigten Namen wider: Doktor Satan.
Schon in jungen Jahren wurde bei ihm eine psychische Erkrankung diagnostiziert, die auch durch seinen Militärdienst im Ersten Weltkrieg nicht besser wurde. Später absolvierte er die medizinische Fakultät, beschäftigte sich aber vor allem mit Drogen und illegalen Abtreibungen.
Im Zweiten Weltkrieg sah er eine lukrative Gelegenheit, indem er Schutzsuchenden gegen Geld Fluchtrouten vor den Deutschen anbot – und sammelte dabei zahlreiche Opfer. Er wurde wegen 27 Morden verurteilt, gestand aber selbst 60.
Viele seiner Opfer versteckte er in seiner Wohnung, bis der unerträgliche Gestank Nachbarn aufmerksam machte. 1946 wurde er hingerichtet; vor seiner Enthauptung sagte er:
Meine Herren, ich habe einen letzten Rat für Sie! Schauen Sie weg, denn das wird kein schöner Anblick!
H.H. Holmes
Holmes tötete seine Opfer in einem von ihm selbst entworfenen Hotel, das speziell für Morde und die Vernichtung von Leichen gebaut wurde. Dieses „Mörder-Schloss“ inspirierte zahlreiche literarische Werke und Filme, zuletzt auch die Autoren von American Horror Story.
Er folterte seine Opfer vor der Ermordung und verwendete grausame, unmenschliche Methoden zur Vernichtung der Leichen. Am 17. November 1894 wurde er in Boston gefasst und 1896 für seine Gräueltaten gehängt.
Seine letzten Worte sollen gewesen sein:
Keine Eile, damit ihr es nicht vermasselt!
Nach seinem Tod sorgte er mit einer letzten bizarren Bitte für Verwirrung und Entsetzen: Sein Körper wurde auf eigenen Wunsch in einem mehrtonnenschweren Betonblock bestattet.











