„Lass mal, ich mach das!“
Wenn jemand das sagt, steckt oft die Botschaft dahinter, dass der andere nicht kompetent genug ist. Damit entwertet man ungewollt die Fähigkeiten des Partners und schwächt sein Selbstwertgefühl. Schließlich möchte doch jeder zeigen, dass er fähig und selbstständig ist. Besser ist es, Aufgaben gemeinsam anzugehen – so spürt ihr beide, dass ihr zum Erfolg beigetragen habt.
„Ach, das ist doch gar nicht so wichtig...“
In einer Beziehung werden unterschiedliche Dinge wichtig. Für den einen kann eine Kleinigkeit viel bedeuten, die der andere vielleicht gar nicht wahrnimmt. Wenn wir sagen, etwas sei nicht wichtig, zeigt das oft mangelndes Verständnis in der Kommunikation und kann die Gefühle des Partners kleinreden. Es lohnt sich, bei Gesprächen bewusst aufeinander zu achten, um besser zu verstehen, warum etwas für den anderen wichtig ist.

„Du machst doch nie...“
Das Traurige an diesem Satz ist, dass er verallgemeinert. Wenn jemand sagt, „du machst das oder das nie“, wird oft für eine ganz normale, meist überwindbare Differenz Schuld zugewiesen. Solche Bemerkungen können die Beziehung mit der Zeit belasten. Statt Vorwürfe zu machen, ist es wichtiger, konkrete Probleme anzusprechen und gemeinsam Lösungen zu finden.
Lasst uns mehr auf konstruktive Kritik und Empathie setzen.
„Warum bist du nicht wie...“
Vergleiche sind wohl das Schlimmste, was man in einer Beziehung machen kann. Wenn jemand seinen Partner mit anderen vergleicht, kann das sein Selbstwertgefühl stark beeinträchtigen und das Gefühl von Ablehnung auslösen. Besser ist es, zu erklären, warum einem bestimmte Dinge wichtig sind. So fühlt sich der andere eher geliebt und geschätzt – um seiner selbst willen.
„Ich habe das gemacht, ich schätze es, aber...“
Wenn sich jemand ernsthaft bemüht, erwartet er Anerkennung. Der Nachteil solcher Sätze ist, dass sie zwar Lob ausdrücken, aber sofort eine negative Wendung folgen lassen. Das „aber“ zerstört die Freude über den Erfolg. Besser ist es, das Positive klar und ohne sofortige Kritik auszusprechen. So stärken wir das Selbstvertrauen des anderen und festigen unsere Beziehung.











