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Der Geheimtrick fauler Gärtner: So sparst du bis zu zwei Drittel beim Gießen

Lukács Kamilla3 Min. Lesezeit
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Der Geheimtrick fauler Gärtner: So sparst du bis zu zwei Drittel beim Gießen — Garten & Terrasse
In diesem Artikel

Du hast keine Lust, jeden Abend mit dem Gartenschlauch loszuziehen? Dann ist das hier die beste Nachricht des Sommers. Es gibt eine Methode, die den Wasserverbrauch im Garten drastisch senkt – und dabei kaum Aufwand kostet.

Der Trick heißt Mulchen. Er gilt als Geheimwaffe der bequemen Gärtner, weil er nicht nur beim Gießen hilft, sondern gleich eine ganze Reihe weiterer Vorteile mitbringt – für die Pflanzen und für dich.

Was ist Mulchen überhaupt?

Mulchen ist im Grunde nichts anderes als das Abdecken des Bodens – mit natürlichen oder künstlichen Materialien. Am häufigsten kommen Rindenmulch, Rasenschnitt, Torf oder Stroh zum Einsatz.

Diese Bodenabdeckung unterdrückt Unkraut, hält die Feuchtigkeit im Boden und sorgt zusätzlich dafür, dass die Bodentemperatur stabil bleibt.

Warum Mulchen so viel Wasser spart

Der greifbarste Vorteil: Mulchen reduziert den Gießbedarf deutlich. Weil die Abdeckung die Verdunstung bremst, bleibt die Feuchtigkeit länger im Boden – du musst also deutlich seltener zur Gießkanne greifen.

Besonders in den heißen, trockenen Sommermonaten macht sich das bezahlt, wenn Wasser ohnehin knapp und teuer werden kann.

So mulchst du richtig

Damit die Methode funktioniert, kommt es auf das richtige Material und die richtige Anwendung an. Verteile das gewählte Material etwa 5 bis 10 cm (2 bis 4 Zoll) dick auf dem Boden.

Wichtig: Lass die Stängel und Stammbasis der Pflanzen frei, damit die Wurzeln nicht faulen. Kontrolliere die Mulchschicht regelmäßig und fülle sie bei Bedarf wieder auf.

Wenn du deinen Garten Schritt für Schritt fit machen willst, lohnt ein Blick auf die wichtigsten Gartenaufgaben für die kommenden Wochen.

Diese Vorteile hat Mulchen noch

Die Wasserersparnis ist nur der Anfang. Mulchen schützt den Boden auch vor Erosion, gerade bei heftigen Regengüssen.

Und weil sich die Abdeckschicht auf natürliche Weise zersetzt, gibt sie dem Boden nach und nach Nährstoffe zurück. Das verbessert langfristig sowohl die Struktur als auch die Nährstoffversorgung der Erde.

Auch fürs Auge ein Gewinn

Der richtig gewählte Mulch ist nicht nur praktisch, sondern trägt auch zur Schönheit deines Gartens bei. Farbiger Rindenmulch oder feiner Kiessplitt geben einzelnen Gartenbereichen einen eleganten Look, der mit den Farben der Pflanzen und den übrigen Elementen des Gartens harmoniert.

Mulchen ist also weit mehr als nur ein praktischer Pflegetrick – es ist eine nachhaltige Lösung, mit der du deinen Garten mit weniger Wasser und Energie genießen kannst.

Wie oft muss ich einen gemulchten Garten gießen?

Deutlich seltener als einen unbedeckten Boden. Die Mulchschicht hält die Feuchtigkeit länger im Boden, sodass sich der Gießbedarf spürbar reduziert – gerade in heißen, trockenen Phasen.

Welches Material eignet sich zum Mulchen?

Am häufigsten werden Rindenmulch, Rasenschnitt, Torf oder Stroh verwendet. Für einen dekorativen Effekt eignen sich auch farbiger Rindenmulch oder feiner Kiessplitt.

Wie dick sollte die Mulchschicht sein?

Etwa 5 bis 10 cm (2 bis 4 Zoll). Achte darauf, die Basis der Pflanzen freizulassen, damit die Wurzeln nicht faulen.

Bringt Mulchen außer der Wasserersparnis noch etwas?

Ja. Es unterdrückt Unkraut, stabilisiert die Bodentemperatur, schützt vor Erosion und versorgt den Boden beim Zersetzen mit Nährstoffen. Zudem sieht ein gut gemulchter Garten gepflegter aus.

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