1. Du verwendest zu viel Öl
Weniger ist manchmal wirklich mehr, besonders wenn es um Haaröl geht. Wenn dein Haar schwer wird und schon nach ein paar Minuten platt und fettig aussieht, hast du wahrscheinlich zu viel in deine Handfläche gegeben.
So machst du es richtig:
Bei feinem oder dünnem Haar reichen ein bis zwei Tropfen völlig aus. Erwärme das Öl in deinen Handflächen und trage es dann nur auf die Haarspitzen auf. Die Haarwurzeln solltest du in Ruhe lassen, dort hat das Öl nichts zu suchen.
2. Du trägst es auf nasses Haar auf
Obwohl viele es lieben, ihr Haar direkt nach der Dusche einzuölen, sind Öl und Wasser keine guten Freunde. Auf nassem Haar liegt das Öl nur auf der Oberfläche und kann nicht richtig aufgenommen werden.
So machst du es richtig:
Verwende es lieber auf trockenem Haar. So schließt das Öl die Feuchtigkeit wirklich in den Haarfasern ein, verleiht Glanz und hilft, krause Stellen zu glätten.
3. Du vergisst, dass nicht jedes Öl für jeden geeignet ist
Nicht jedes Haaröl ist gleich. Was lockiges, dickes Haar liebt, kann feines Haar schnell platt oder schwer machen.
So machst du es richtig:
Für feines Haar wähle leichte Öle wie Jojoba- oder Traubenkernöl. Lockiges oder grobes Haar verträgt schwerere Öle besser, wie Rizinus- oder Kokosöl.
4. Du benutzt es zur falschen Zeit
Viele greifen erst zu Haaröl, wenn es schon Probleme gibt, zum Beispiel wenn das Haar zu trocken erscheint. Aber wenn du es zur falschen Zeit aufträgst, kann das Ergebnis ausbleiben.
So machst du es richtig:
Verwende es vor dem Haarewaschen, um dein Haar vor dem Austrocknen zu schützen, oder nach dem Föhnen, wenn das Haar komplett trocken ist. So hilft es, die Feuchtigkeit zu bewahren, glättet die Strähnen und verleiht extra Glanz.
5. Du „schmierst“ es einfach nur drauf
Öl ist keine Maske, du musst es nicht auf dein gesamtes Haar auftragen. Wenn es sich nicht gleichmäßig verteilt, glänzen einzelne Stellen oder wirken fettig.
So machst du es richtig:
Gib ein wenig in deine Handfläche, verreibe es zwischen den Händen und arbeite dann von den Spitzen zur Haarmitte. Was an deinen Fingern übrig bleibt, verteile sanft auf den übrigen Partien.
6. Du erwartest, dass es hydratisiert, aber du hydratisierst nicht darunter
Öl ist keine Feuchtigkeitspflege an sich, es hilft nur, die Feuchtigkeit einzuschließen. Wenn dein Haar von Natur aus trocken und unterversorgt ist, kann das Öl keine Wunder wirken.
So machst du es richtig:
Verwende vorher ein feuchtigkeitsspendendes Shampoo, Conditioner oder eine Leave-in-Behandlung und schließe die Pflege erst dann mit etwas Öl ab. So schließt das Öl die Feuchtigkeit wirklich ein und liegt nicht nur auf dem Haar.
7. Du erwartest, dass es deinen Haartyp verändert
Öl ist kein Zauber. Es wird die Textur deines Haares nicht verändern, wenn es von Natur aus wellig, lockig oder kraus ist. Aber es hilft dir, das Beste daraus zu machen.
So machst du es richtig:
Akzeptiere die natürliche Beschaffenheit deines Haares und nutze das Öl für das, wofür es gedacht ist: Glanz, Weichheit, Glättung und extra Pflege. Dein Haar wird es dir danken.











