Dabei ist dieser Monat perfekt, um dem Frühlingschaos einen Schritt voraus zu sein.
Drei Profi-Organisatorinnen, Samantha Brown, Kenika Williams und Liz Jenkins, verrieten Southern Living, welche Dinge du am besten jetzt loswirst, damit der Frühjahrsputz leichter, dynamischer und stressfreier gelingt.
Abgelaufene und überflüssige Vorratskammer-Zutaten
Die Vorratskammer ist oft der Ort, dessen Ordnung und Reinigung wir gerne auf „nächstes Mal“ verschieben. Doch Ende Februar oder Anfang März ist es besonders sinnvoll, sie gründlich zu checken.
Samantha Brown empfiehlt jetzt wegzuwerfen: abgelaufene Konserven, Mehle, Gewürze, besondere Zutaten von den Feiertagen (Lebkuchengewürz, Zuckerdeko), angesammeltes Einweggeschirr und Servietten für Partys.
Denk an Restbestände von Weihnachtsbackzutaten oder „Das wird schon noch gebraucht“-Sachen von der Silvesterfeier. Wenn du realistisch gesehen bis Ostern nichts damit anfängst, ist es besser, dich davon zu trennen.
Alte Magazine und Papierstapel
Dezember und Januar sind die Monate für Planung, Zielsetzung und Vision-Boards. Kenika Williams beobachtet, dass dann viele Magazine zur Inspiration gekauft werden, die später nur noch Staubfänger sind.
Wenn das bei dir auch so ist oder sich einfach viele alte Zeitschriften angesammelt haben, frag dich:
- Werde ich wirklich nochmal darin blättern?
- Habe ich schon ausgeschnitten, was mich interessiert?
- Bewahre ich sie nur auf, weil ich sie „irgendwann mal lesen will“?
Alte Frauenmagazine, Wohnzeitschriften und Werbeflyer erzeugen schnell visuelles Durcheinander. Wenn wertvolle Artikel dabei sind, fotografiere oder reiße sie heraus, den Rest kannst du gezielt aussortieren.
Bereits gepackte, aber nicht abgegebene Spendenpakete
Kennst du das? Im Januar hast du voller Elan Kleidung und Spielzeug aussortiert, aber die Säcke stehen immer noch im Flur oder im Kofferraum. Williams sagt, solange sie dort liegen, „nehmen sie auch mental Platz weg“.
Setze dir ein konkretes Datum:
- Wem gibst du die zu klein gewordene Kinderkleidung?
- Wann bringst du die Sachen zum Secondhand-Laden?
Mehr Platz im Zuhause zu schaffen bringt auch mentale Erleichterung – und das ist gerade vor dem Frühling Gold wert.
Festliche Deko, die du nicht mehr magst
Wenn das Abnehmen der Weihnachtsdeko hektisch war oder du sie einfach in eine Kiste geworfen hast, ist jetzt der perfekte Zeitpunkt zum Aussortieren. Die Zeit ist meist ruhiger, weniger stressig, sodass du klar entscheiden kannst und Dinge loswirst, wie:
- kaputte Kugeln,
- durchgebrannte oder verhedderte Lichterketten,
- nie genutztes Geschenkpapier,
- Deko, die nicht mehr deinem Geschmack entspricht.
Der Stauraum ist Gold wert. Lass ihn nicht von Dingen blockieren, die nur noch in die Kategorie „früher mochte ich sie“ fallen.
Frühjahrs- und Sommerausrüstung hervorholen – und kaputte Teile aussortieren
Es ist zwar noch kalt, doch der Frühling kündigt sich schnell an. Liz Jenkins empfiehlt, jetzt schon die Sachen für die kommende Saison zu prüfen:
- zu klein gewordene Frühlingsjacken der Kinder,
- zerrissene Badetücher,
- kaputte Gartenspielzeuge
- und schlecht erhaltene Koffer, die nur Platz wegnehmen.
Wenn du jetzt aussortierst, musst du am ersten warmen Wochenende nicht hektisch nach einem neuen Badeanzug oder Reisetasche suchen. Diese bewusste Vorbereitung ist ein Schlüssel für einen stressfreien Frühling.
Spiele und Gesellschaftsspiele, die niemand mehr benutzt
Ein verregnetes Wochenende drinnen ist perfekt, um die Spielesammlung durchzugehen. Jenkins nennt das eine „fröhliche Ausmist-Aktion“, weil schnell klar wird, was Familienliebling ist und was seit Jahren unangetastet bleibt.
Fragen, die dir bei der Entscheidung helfen:
- Ist das Puzzle komplett?
- Spielen wir wirklich mit diesem Spiel?
- Passt es noch zum Alter der Kinder?
Lass den frei gewordenen Platz eine Weile leer. Du musst ihn nicht sofort wieder füllen.
Warum gerade jetzt? – Die Psychologie des Ausmistens im Februar/März
Das Ende des Winters ist eine natürliche Übergangszeit. Wir sehnen uns nach Frische, doch der Frühlingsschwung ist noch nicht voll da. Das ist der ideale Moment, um:
- visuelles Durcheinander zu reduzieren,
- klar zu überlegen, was wir wirklich brauchen,
- den klassischen Stress beim Frühjahrsputz zu vermeiden.
Wenn du jetzt wöchentlich nur einen Bereich angehst, wird dein Zuhause bis Ende März spürbar leichter und ordentlicher sein.
Das Ziel ist nicht Perfektion, sondern bewusste Raumgestaltung. Lass los, was dir nicht mehr dient, und schaffe Platz für das, was Freude, Funktionalität und Ruhe in dein Leben bringt.











