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Für Männer ist die Arbeit die erste Liebe, nicht die Ehefrau

Angela Fischer3 Min. Lesezeit
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Für Männer ist die Arbeit die erste Liebe, nicht die Ehefrau — Beziehung
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„Für Männer ist die Arbeit die erste Liebe, nicht die Ehefrau“ – Die Persönlichkeit des stärkeren Geschlechts dreht sich um das, was sie erschaffen. Gedanken von Frauen, die verstanden haben, warum sie nie die oberste Priorität eines Mannes sein werden.

Mission

Evolutionäre Prägung zeigt sich bei Männern im ausgeprägten Missionsbewusstsein. Während bei unseren Vorfahren die Frauen in der Höhle blieben, Beeren sammelten und sich um die Kinder kümmerten, gingen die Männer auf die Jagd. Deshalb können Männer sich bis heute besser orientieren und auf eine Sache fokussieren. Ihre einzige Mission war es, Beute zu erlegen und sie dem Stamm zu bringen. Diese Haltung ist so tief in ihnen verankert, dass sie auch heute noch diese Mentalität leben und ihre Mission in der Arbeit finden, nicht in der Partnerschaft.

Persönlichkeit

Die Identität eines Mannes baut auf dem auf, was er erschafft, nicht auf dem, wen er liebt. Das mag für viele Frauen eine bittere Pille sein, doch es ist die Wahrheit. Was er schafft, kann eine erfolgreiche Karriere sein, finanzielle Sicherheit für die Familie, ein gebautes Haus oder ein repariertes Auto. Natürlich ist ihm eine Partnerin wichtig, doch die genannten Dinge machen ihn meist glücklicher als die Liebe einer Frau.

Verkabelt

Das männliche Gehirn ist so verdrahtet, dass die Partnerschaft nicht Mittelpunkt und Meisterwerk ihres Lebens ist. In unserer heutigen Welt, in der Frauen oft hören, dass die wichtigste Bestätigung die „emotionale Rückmeldung“ vom Partner ist, ist das eine harte Wahrheit, die wir verstehen und ansprechen müssen. Dein Partner ist einfach nicht so gestrickt – seine Gedanken und Handlungen werden nicht primär von seiner Liebe zu dir bestimmt. Das heißt aber nicht, dass er dich nicht liebt.

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Verloren

Da es die Aufgabe eines Mannes ist, seine Gene möglichst weit zu verbreiten, sind für ihn „weibliche“ Gefühle weniger wichtig. Frauen hingegen – auch wenn sie Kinder von verschiedenen Männern haben können – müssen sorgfältiger wählen, mit wem sie Nachkommen zeugen, denn sie werden diese lange Zeit erziehen. Deshalb ist die Partnerwahl für Frauen bedeutender, und sie sind wählerischer. (Wenn Männer heute darüber klagen, dass Frauen nur große, gutaussehende und wohlhabende Männer wollen, liegt das daran.) Die Partnerin zum Mittelpunkt zu machen, ist typisch weiblich. Für Männer ist der „Kompass“ entscheidend – nicht, weil sie emotional unerreichbar sind, sondern weil ein Mann ohne Ziel verloren ist.

Aktivität

Auch in der modernen Welt beurteilen wir Männer danach, was sie erreicht haben. Nicht nach ihrer Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft oder als liebevoller Partner, sondern nach dem, was sie geschaffen haben. Die Gesellschaft bewertet sie nach ihrer Arbeit – sei sie körperlich, geistig oder künstlerisch. Wer nichts erschafft, gilt als wertlos. Eine ausgeglichene, liebevolle Partnerschaft zählt für sie nicht als Leistung. (Auch viele Kinder sind eher der Erfolg der Mutter.)

Vermächtnis

Das Vermächtnis eines Mannes ist nie, wie gut oder liebevoll er als Mensch war. Entscheidend ist, was er aufgebaut, erreicht und geleistet hat. Von klein auf bekommen sie die Botschaft: „Sei aktiv und nützlich, sonst wirst du vergessen.“ Man erinnert sich daran, was du mit deinen eigenen Händen geschaffen hast, wie erfolgreich dein Unternehmen war oder wie gut du geführt hast. Die Gesellschaft interessiert nicht, wie gut du als Ehemann warst. Deshalb wird die Ehefrau nie seine erste Liebe sein – es wird die Arbeit sein.

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Isabella Schmidt