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Fleckig, gelb und streifig? So wird deine Selbstbräune nie wieder karottenfarben

Nagy Emília3 Min. Lesezeit
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Fleckig, gelb und streifig? So wird deine Selbstbräune nie wieder karottenfarben — Stil
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Ein gleichmäßiger Sommerteint ohne einen einzigen Sonnenstrahl – das verspricht der Selbstbräuner. Doch statt goldener Bräune landen viele bei orangefarbenen Handflächen, dunklen Streifen und Flecken an Ellenbogen und Knien.

Die gute Nachricht: Fast alle diese Pannen lassen sich vermeiden. Schauen wir uns an, wie du die häufigsten Fehler umgehst, wenn du dir selbst Farbe verleihst.

Was ist Selbstbräuner und wie wirkt er?

Selbstbräuner enthalten einen Wirkstoff namens Dihydroxyaceton (DHA). Diese Verbindung reagiert mit den Aminosäuren in den oberen Hautschichten – und genau dadurch nimmt die Hautoberfläche einen dunkleren Ton an. Der Prozess beruht auf einer chemischen Reaktion und hat nichts mit der schädlichen UV-Strahlung der Sonne zu tun.

Zwar unterscheiden sich Selbstbräuner in Zusammensetzung und Form – es gibt Cremes, Gele, Sprays und Schäume –, doch das Grundprinzip ist immer dasselbe.

Wie lange das Ergebnis hält, hängt davon ab, wie schnell sich deine Haut natürlich erneuert. Gute Pflege und Vorbereitung entscheiden daher maßgeblich über das Endergebnis.

Das Geheimnis der richtigen Vorbereitung

Für einen wunderschön gleichmäßigen Bräunungseffekt ist die gründliche Vorbereitung der Haut unverzichtbar. Der erste und wichtigste Schritt ist das Peeling: Es entfernt abgestorbene Hautschüppchen und schafft eine glattere Oberfläche, auf der der Selbstbräuner deutlich gleichmäßiger haftet.

Nach dem Peeling nicht vergessen, die Haut zu pflegen – besonders die trockeneren Stellen wie Ellenbogen, Knie und Knöchel.

Plane auch deine Pflegeroutine clever: Trage den Selbstbräuner am besten vor dem Duschen auf eine völlig trockene und saubere Haut auf. So vermeidest du von vornherein Streifen und Flecken.

Die richtige Auftragetechnik

Entscheidend ist, den Selbstbräuner gleichmäßig auf die Haut aufzutragen. Am besten benutzt du einen speziellen Handschuh, der verhindert, dass sich deine Handflächen verfärben. Statt einer dicken Schicht solltest du lieber mit mehreren dünnen Schichten arbeiten – so entstehen keine unschönen Streifen.

Beginne immer mit den unteren Partien wie den Beinen und arbeite dich nach oben vor. An Gelenken wie Ellenbogen und Knien solltest du sparsamer dosieren, denn diese Stellen neigen dazu, mehr Farbe aufzunehmen.

Für das Gesicht wählst du am besten eine speziell dafür entwickelte Formel, denn die Gesichtshaut ist empfindlicher als der Rest des Körpers.

Die häufigsten Fehler und wie du sie vermeidest

Viele machen den Fehler, zu viel auf einmal aufzutragen oder dem Produkt nicht genug Zeit zum Trocknen zu geben. Lass den Selbstbräuner immer gründlich trocknen, bevor du dich anziehst – vor allem bei heller Kleidung.

Ein weiterer Klassiker: Man geht nach Schema F vor und vergisst, dass verschiedene Hauttypen unterschiedliche Bedürfnisse haben.

Teste das Produkt immer erst auf einer kleinen Hautstelle, bevor du es am ganzen Körper anwendest.

Und wenn doch mal etwas schiefgeht? Kein Grund zur Panik. Flecken vom Selbstbräuner lassen sich einfacher entfernen, als du denkst. Zitronensaft oder Natron helfen, Verfärbungen zu lösen – die sicherste Methode bleibt aber ein sanftes, schrittweises Peeling.

Geh also achtsam mit den Produkten um – und genieße einen sonnengeküssten Teint das ganze Jahr über.

Wie lange hält ein Selbstbräuner auf der Haut?

Das hängt davon ab, wie schnell sich deine Haut natürlich erneuert. Je besser du deine Haut vorbereitest und pflegst, desto länger und gleichmäßiger bleibt das Ergebnis erhalten.

Wie vermeide ich orangefarbene Handflächen?

Benutze beim Auftragen einen speziellen Handschuh. Er verhindert, dass sich deine Handflächen verfärben, während du den Selbstbräuner gleichmäßig verteilst.

Was tun, wenn Flecken entstanden sind?

Zitronensaft oder Natron können helfen, Verfärbungen zu lösen. Am zuverlässigsten wirkt jedoch ein sanftes, schrittweises Peeling der betroffenen Stellen.

Warum werden Ellenbogen und Knie oft zu dunkel?

Diese Stellen sind trockener und nehmen dadurch mehr Farbe auf. Peele und pflege sie vorher gut und dosiere den Selbstbräuner an diesen Bereichen sparsamer.