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„Ich kann es nicht ausstehen, wenn wir uns zur Begrüßung küssen“ – Was nervt dich im Alltag am meisten?

Isabella Schmidt3 Min. Lesezeit
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„Ich kann es nicht ausstehen, wenn wir uns zur Begrüßung küssen“ – Was nervt dich im Alltag am meisten? — Freizeit

Fast jeder kennt diese kleinen Alltagssituationen, die wir mit unseren besten Tricks wie kleine Partisanen zu umgehen versuchen. Es sind oft Kleinigkeiten, die uns trotzdem immer wieder ärgern, wenn wir ihnen erneut begegnen.

Die folgenden ehrlichen Geständnisse geben uns Einblick darin, wie unterschiedlich uns Dinge irritieren können und zeigen, dass wir mit diesen Gefühlen keineswegs allein sind.

Der Begrüßungskuss

Ich bin kein großer Fan von diesem Begrüßungsküsschen. Ich verstehe auch nicht so recht, woher der Brauch kommt, dass man fremde oder kaum bekannte Menschen sofort in seinen persönlichen Raum lassen muss.

Ich ertappe mich immer wieder dabei, wie ich versuche, nicht zu nah heranzutreten, und mir Ausreden überlege. Schön wäre es, wenn diese zivilisatorische „Lösung“ freiwillig bliebe.

Flip-Flop-Schuhe

Ich habe schon vier Jahrzehnte erlebt und verstehe immer noch nicht, wie Menschen so gerne in so einem Schuh herumlaufen (oder besser gesagt schlurfen!), der unangenehm auf die Zehen drückt und sonst nirgendwo richtig passt. Manche tragen den ganzen Sommer Flip-Flops und genießen das. Aber was macht daran so viel Spaß? Man kann weder richtig laufen noch Treppen steigen – eigentlich kaum etwas anderes als schlurfen. Und vom Material ganz zu schweigen: billiger Kram, der nur die Umwelt belastet. Ich würde sie verbieten!

Das Dilemma der Begrüßung

Mich nervt der Zwang zum Händeschütteln enorm. Bei jedem Treffen dieselbe steife Regel: Hand ausstrecken, drücken – dabei würde ich viel lieber einfach nur Hallo sagen oder nicken. Für mich sind diese Gesten viel natürlicher als die aufgedrängten Formalitäten.

Die Angst vor dem Aufzug

Wenn ich in einen Aufzug steigen muss, zieht sich mir der Magen zusammen. Es fühlt sich an, als würde ich in eine enge Kiste gesperrt, die nach oben fährt – und das macht mich jedes Mal angespannt. Am liebsten würde ich immer die Treppe nehmen, aber oft gibt es keine Alternative. Ich träume von Alternativen, die diesen Stress lindern.

Das Ärgernis des Wartens in der Schlange

Wenig nervt so sehr wie das Warten in der Schlange. Wenn ich an der Kasse minutenlang warten muss, habe ich das Gefühl, meine Zeit zu verschwenden. Die Leute werden ungeduldig, gereizt und streiten sich oft über Kleinigkeiten. Meiner Meinung nach müsste sich das längst ändern – unsere Zeit ist zu wertvoll, um sie so zu vergeuden.

Der Druck der sozialen Medien

Für mich sind soziale Medien eine der größten Stressquellen. Ich habe ständig das Gefühl, erreichbar sein zu müssen und mein Leben in allen Details teilen zu sollen. Dabei würde ich manchmal einfach nur das Handy ausschalten, ein paar Tage verschwinden und die Ruhe der echten Welt genießen. Das gibt so viel mehr Kraft als der digitale Stress.

Der Gewitter, vor dem ich Angst habe

Ich hasse plötzliche Gewitter. Deshalb warte ich jeden Sommer mit Sorge auf die Saison. Diese unheimlichen, apokalyptischen Donnerschläge... Besonders die Blitze machen mir Angst, deshalb schaue ich im Sommer fast ständig den Wetterbericht. Oft sage ich eine Verabredung ab, nur um sicherzugehen, dass mich kein Sturm erwischt. Es nervt, dass die Natur so sehr in meine Pläne eingreifen kann, aber ich muss mich anpassen.

Das Chaos am Arbeitsplatz

Am meisten stört mich an meinem Arbeitsplatz, wenn Kollegen sich nicht um Ordnung in den Gemeinschaftsräumen kümmern. Überall liegen Papiere herum, Schreibtische sind unordentlich, Präsentationen unübersichtlich – das wirft mich täglich aus dem Rhythmus. Für mich ist Ordnung nicht nur eine Frage der Ästhetik, sondern zeigt, wie ernst wir unsere Arbeit nehmen. Für mich ist Ordnung ein Zeichen von Respekt und Verantwortung.

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