Bescheidene finanzielle Verhältnisse
Für Männer ist GELD oft die größte dauerhafte Sorge. Schon als Jungen werden sie als zukünftige Familienernährer erzogen, daher lastet von klein auf Druck auf ihnen, erfolgreich zu sein und genug Geld zu haben. Sie machen sich nicht nur Sorgen, wenn sie Kinder haben, sondern schon als Junggesellen, denn die Gesellschaft suggeriert, dass Geld auch beim Dating wichtig ist. Dabei zählt für eine echte, liebevolle Partnerin vor allem Liebe und Fürsorge.
Als Familienernährer tragen sie unnötig große Lasten allein und versuchen, finanzielle Schwierigkeiten selbst zu bewältigen. Zum Glück sind heute auch Frauen berufstätig, deshalb sollten Männer zulassen, dass sie finanzielle Verantwortung teilen. Wenn es mal eng wird, ist das kein persönliches Versagen, sondern nur ein kleiner Stolperstein im Leben.
Sie sorgen sich um ihren Körper, weil die Medien ein zu perfektes Bild zeigen
Mädchen lernen von klein auf, schlank und hübsch zu sein und bei Bedarf zu diäten. Bei Jungs ist der Druck vielleicht etwas geringer, doch Bodyshaming trifft auch sie hart. Während Frauen das Idealmaß 90-60-90 eingetrichtert wird, heißt es für Männer, dass sie nur groß, muskulös, haarlos und mit Sixpack wirklich männlich sind.
Deshalb vergleichen sie sich unbewusst mit durchtrainierten Filmstars und machen sich genauso Sorgen um ihren Körper wie wir. Außerdem können sie nicht einfach sagen, sie machen gerade eine Diät, ohne von Freunden ausgelacht zu werden.
Glatze, behaulter Rücken
Man könnte denken, nur Frauen stehen unter Druck, schönes, langes, volles Haar zu haben und am Körper haarlos zu sein. Doch auch an Männer werden hier hohe Erwartungen gestellt. Manche leiden, weil ihre Brust nicht behaart ist und sie sich nackt fühlen, während andere wegen ihres behaarten Rückens und ihrer Schultern verspottet werden.
Und die Glatze? Eine der größten Ängste von Männern. Sie fürchten den Haarausfall, obwohl es Beispiele wie Bruce Willis gibt, der nie eine volle Haarpracht hatte und trotzdem bis heute bei Frauen sehr beliebt ist.
Sie haben Angst, empfindlich zu sein und zu weinen
Als Kinder hören Männer ständig, sie dürften nicht weinen, weil sie Jungs sind. Ein Mann soll mutig und stark sein und seine Familie beschützen. Das erzeugt Hemmungen, sodass sie als Erwachsene oft Angst haben, Gefühle zu zeigen.
Weinen ist laut Psychologen sehr hilfreich, weil es Erleichterung bringt und Emotionen abbaut. Trotzdem verweigern wir Männern diese Möglichkeit komplett. Eine Frau darf jederzeit weinen und wird getröstet, aber wenn ein Mann emotional wird, wird er oft schief angesehen und aufgefordert, sich zusammenzureißen.

Sie sehen in muskulöseren, erfolgreicheren Männern eine Bedrohung
Während Eifersucht bei Frauen meist klar und sogar theatralisch ist, ist sie bei Männern oft weniger offensichtlich. Es geht nicht um nervige, übermäßig eifersüchtige Typen, sondern um stille Männer, die in größeren, muskulöseren, erfolgreicheren Männern eine Bedrohung sehen, diese Gefühle aber für sich behalten.
Wenn du erzählst, wie witzig dein neuer Kollege ist, trifft das deinen Partner vielleicht hart – er zeigt es nicht, sondern grübelt innerlich, wie sehr der andere Mann eine Konkurrenz darstellt. Für deinen Freund ist jeder Mann, der witziger oder „machohaft“ erscheint, eine potenzielle Gefahr für seine Männlichkeit.











