Der August, der letzte Sommermonat, ist eine besondere Zeit für Gärtner und Kräuterliebhaber. In dieser Phase sind die Pflanzen voller ätherischer Öle und intensiver Aromen – mehr als zu jeder anderen Jahreszeit. Lass uns anschauen, wie du zuhause die Essenz dieser Kräuter effektiv trocknest und bewahrst, mit besonderem Augenmerk auf Rosmarin.
Der Höhepunkt der ätherischen Öle im Rosmarin
Rosmarin (Rosmarinus officinalis), eines der beliebtesten mediterranen Kräuter, erreicht im Juli und August den Höhepunkt seiner ätherischen Öle. Das bedeutet, dass die Aromen jetzt am intensivsten sind – der perfekte Zeitpunkt zum Trocknen und späteren Verwenden.
Das Trocknen frisch geschnittener Zweige ist besonders wichtig, um den einzigartigen Geschmack des Rosmarins das ganze Jahr über zu bewahren. Getrocknete Kräuter eignen sich nicht nur zum Kochen, sondern machen auch als Dekoration in Küche oder Wohnzimmer eine tolle Figur.

Welche Kräuter lohnen sich im August noch zum Trocknen?
Der August ist auch ideal, um andere mediterrane und handelsübliche Kräuter zu trocknen, zum Beispiel:
- Oregano: Ein Muss für Pizza und italienische Gerichte. Die Blätter trocknen schnell und ihr Aroma wird durch das Trocknen noch intensiver.
- Majoran: Ein naher Verwandter des Oreganos, perfekt für Suppen, Fleischgerichte und Soßen. Die Trocknung erfolgt ähnlich wie beim Oregano.
- Basilikum: Etwas anspruchsvoller beim Trocknen, aber das reiche Aroma der Blätter lohnt die Mühe. Nach dem Trocknen luftdicht in einem Glas aufbewahren.
Wie trocknest du Kräuter zuhause am besten?
Es gibt verschiedene Methoden, Kräuter zu trocknen, je nach Ausstattung und Platz zuhause. Die beliebteste ist das Lufttrocknen: Die Zweige zu kleinen Bündeln binden und kopfüber an einem luftigen, schattigen Ort aufhängen. Diese Methode eignet sich besonders gut für Rosmarin, Oregano und Majoran.
Eine weitere effektive Methode ist das Trocknen im Ofen, das den Prozess beschleunigt. Den Ofen auf niedrige Temperatur (ca. 40-50 °C) vorheizen und die Kräuter auf einem Rost gleichmäßig verteilen. Die Ofentür einen Spalt offen lassen, damit Feuchtigkeit entweichen kann. So lässt sich besonders hartblättriger Rosmarin einfach trocknen.

Praktische Tipps und Tricks fürs Kräutertrocknen
Beim Trocknen solltest du immer frische, gesunde Blätter und Zweige verwenden – sie bewahren das meiste Aroma. Kräuter gründlich waschen und trocken tupfen, damit sich kein Schimmel bildet.
Da verschiedene Kräuter unterschiedliche Mengen ätherischer Öle enthalten, lohnt es sich, mit Trocknungszeiten und Methoden zu experimentieren, um das beste Aroma zu erzielen.
Aufbewahrung getrockneter Kräuter
Nach dem Trocknen bewahrst du die Kräuter am besten luftdicht verschlossen auf, um ihre Frische zu erhalten. Glas- oder Metalldosen schützen vor Licht und Feuchtigkeit. Lagere sie an einem dunklen, kühlen Ort, damit du ihr Aroma lange genießen kannst.
Das sieht nicht nur praktisch aus, sondern ist auch schön, wenn du die verschiedenen Kräuter in Gläsern in der Küche präsentierst – so hast du sie beim Kochen immer griffbereit und ein echter Hingucker.











