Die Kinofilme der 2000er haben uns nicht nur unvergessliche Geschichten geschenkt – sie haben uns auch Männer gezeigt, für die wir als Teenager heimlich geschwärmt haben. Romantisch, geheimnisvoll, manchmal ein bisschen unnahbar: Diese Typen haben eine ganze Generation geprägt. Aber wie sehen sie heute aus, und was machen sie eigentlich noch?
Matthew McConaughey – der charmante Romantiker
Matthew McConaughey war in den 2000ern das Gesicht des romantischen Kinos schlechthin. Mit Filmen wie „Wie werde ich ihn los – in 10 Tagen?" avancierte er zum ungekrönten König der Romantic Comedy.
Der Texaner bezauberte nicht nur mit seinem Lächeln und seinem lässigen Auftreten – er schaffte es auch, Verletzlichkeit auf eine Weise zu zeigen, die echte Gefühle auslöste. Fast jede Frau träumte davon, einem Mann wie ihm zu begegnen. Humor, Wärme und eine Ausstrahlung, der man sich kaum entziehen konnte – McConaughey hatte alles.
Brad Pitt – das unerreichbare Männerideal
Brad Pitt war schon in den 90ern ein Star, aber in den 2000ern wurde er zur echten Legende. Mit „Fight Club", „Troja" und „Ocean's Eleven" verkörperte er ein Männerideal, das Millionen von Frauen weltweit in seinen Bann zog.
Sein Charme und sein Talent gingen weit über das klassische Herzensbrecher-Klischee hinaus. Ob dramatisch, komisch oder schockierend – Pitt lieferte in jeder Rolle. Kein Wunder, dass er in dieser Ära gleich mehrfach zum „Sexiest Man Alive" gekürt wurde.
Ryan Gosling – der ewige Liebling
Wenn man an die Traumtypen der 2000er denkt, kommt man an Ryan Gosling nicht vorbei. Sein Durchbruch kam mit „Wie ein einziger Tag" – ein Film, der ganze Generationen bewegt hat und ihn zur romantischen Ikone machte.
Gosling überzeugte nicht nur mit seinem Aussehen, sondern vor allem mit einer ungewöhnlichen Sensibilität, die er in jede Rolle einbrachte. Dieser sanfte, einfühlsame Mann auf der Leinwand – genau das, was sich viele Frauen auch im echten Leben wünschten.
Orlando Bloom – der Held aus der Fantasywelt
Um die Jahrtausendwende war Orlando Bloom der unangefochtene Star des Fantasy-Kinos. Als Legolas in „Herr der Ringe" wurde er sofort zum Schwarm einer ganzen Generation – und mit „Fluch der Karibik" sicherte er sich endgültig seinen Platz in den Herzen der Fans.
Sein Auftreten auf der Leinwand – diese Mischung aus Anmut und Entschlossenheit – setzte einen neuen Maßstab für Filmhelden. An ihm wurde noch lange gemessen, was einen Fantasy-Helden ausmacht.
Johnny Depp – der sensible Bad Boy
Johnny Depp war in den 2000ern einer der charismatischsten Schauspieler Hollywoods. Seine Figuren waren schräg, manchmal düster – aber immer zutiefst menschlich. Jack Sparrow in „Fluch der Karibik" wurde zur Ikone: unberechenbar, witzig, geheimnisvoll. Depp war kein klassischer Held – und genau das machte ihn so unwiderstehlich.
In den letzten Jahren ist er aus den großen Hollywood-Produktionen weitgehend verschwunden und taucht eher in europäischen Filmen und unabhängigen Projekten auf. Nach seinen viel diskutierten privaten und rechtlichen Auseinandersetzungen versucht er, sich schrittweise neu zu erfinden – musikalisch wie schauspielerisch. Sein Ikonenstatus ist dabei geblieben.
Hugh Grant – britischer Charme zum Verlieben
Hugh Grant war der Inbegriff des sympathisch-tölpelhaften Romantik-Helden. Mit seiner feinen britischen Art, seiner gespielten Verlegenheit und seinem trockenen Humor wurde er in Filmen wie „Bridget Jones – Schokolade zum Frühstück" oder „Notting Hill" zur Verkörperung des liebenswert normalen Mannes. Genau das machte ihn so anziehend – er wirkte wie jemand, dem man wirklich begegnen könnte.
Hugh Grant hat sich erfolgreich von seinen Romantic-Comedy-Rollen gelöst und beweist heute in ernsteren, oft sarkastischeren Rollen echtes schauspielerisches Gewicht – etwa in The Undoing, Paddington 2, The Gentlemen oder Wonka. Er gilt heute als einer der wandlungsfähigsten Charakterdarsteller seiner Generation.
Leonardo DiCaprio – der Herzensräuber
Leonardo DiCaprio wurde nach „Titanic" zur Ikone einer ganzen Generation – und hielt diesen Status in den 2000ern mit reiferen, ernsteren Rollen aufrecht. In Filmen wie „Aviator" oder „Departed – Unter Feinden" zeigte er, dass er weit mehr war als ein Teenschwarm: ein ernsthafter Schauspieler mit unvergleichlicher Ausstrahlung. Romantischer Traum und dramatisches Talent in einer Person – eine seltene Kombination.
DiCaprio ist bis heute einer der gefragtesten Schauspieler Hollywoods. Für „The Revenant" erhielt er endlich seinen Oscar. Neben seiner Filmkarriere engagiert er sich intensiv als Umweltaktivist und ist auch als Produzent sehr aktiv.
Robert Pattinson – der Vampir-Schwarm
Robert Pattinson wurde durch die „Twilight"-Reihe zum Teenie-Idol schlechthin. Seine Rolle als Edward Cullen begeisterte Millionen: dunkel, geheimnisvoll, melancholisch – ein völlig neuer Typ des romantischen Helden für die jüngere Generation. Pattinson wurde damit zur Popkultur-Ikone der späten 2000er.
Heute hat er das Twilight-Image längst hinter sich gelassen. Mit seiner Rolle als Batman kehrte er als ernstzunehmender Blockbuster-Star zurück – und ist gleichzeitig für mutige, künstlerisch anspruchsvolle Projekte bekannt. Seine Karriere gilt als eine der beeindruckendsten Neuerfindungen Hollywoods.
Zac Efron – der Schulheld aller Herzen
Zac Efron wurde durch „High School Musical" zum größten Teenie-Star der 2000er. Er verkörperte den gutaussehenden Schulstar mit ansteckender Energie und einem Lächeln, das keine Fragen offenließ. Sein Name war jahrelang ein Synonym für erste Schwärmereien und unbeschwerte Jugend.











