Was solltest du über Saturn wissen?
In der Astrologie gilt Saturn als der Planet des Karmas. Er herrscht über das Schicksal und zeigt in der Geburtskarte Hindernisse und Ereignisse an, die wir im Leben überwinden müssen. Diese Aufgaben sind oft nicht leicht.
Saturn zeigt uns, dass schmerzhafte Veränderungen oft Wendepunkte sind. Sein Ziel ist Fortschritt, nicht Blockade. Nach Prüfungen folgt Wachstum – wir müssen uns von materiellen Zielen lösen und in Geist und Seele reifen.
Saturn kehrt etwa alle 28–29 Jahre in seine „ursprüngliche“ Position zurück, deshalb erleben wir seine Herausforderungen meist 2–3 Mal im Leben. Die genaue Wirkung hängt natürlich von deiner individuellen Geburtskarte ab. Astrologin Kirah Tabourn betont, dass auch die Tageszeit deiner Geburt die prägende Kraft des Planeten beeinflusst.
Was ist eine Geburtskarte?
Astrologen erstellen deine Geburtskarte anhand deiner genauen Geburtszeit und deines Geburtsortes. So zeichnen sie die exakte Position aller Planeten und zeigen, in welchem Sternzeichen und Winkel sie gerade am Himmel stehen. Diese Karte ist einzigartig, kann aber Ähnlichkeiten mit denen haben, die zur gleichen Zeit geboren wurden. Einige Planeten bewegen sich sehr langsam und wechseln Zeichen nur alle paar Jahre oder Jahrzehnte. Diese beeinflussen nicht nur dein persönliches Diagramm, sondern oft ganze Generationen. Die Geburtskarte ist auch die Grundlage für dein Horoskop.

Was unterscheidet Tages- von Nachtgeburten?
Tabourn erklärt, dass es interessante Unterschiede zwischen Tages- und Nachtgeburten gibt, wenn man Saturn betrachtet. Wer tagsüber geboren wurde, empfindet den Einfluss von Saturn meist weniger belastend. Für sie wirkt der Planet wie ein beschützender Großelternteil: Er hält die Zügel nicht zu kurz, lässt uns Erfahrungen sammeln und wachsen, steht aber im Hintergrund bereit, wenn wir kurz davor sind, einen großen Fehler zu machen.
In solchen Karten erscheint Saturn eher als Beschützer und Lehrer, der nicht einschränkt oder extrem schwere karmische Aufgaben stellt.
Im Gegensatz dazu haben Nachtgeburten oft größere Schwierigkeiten mit den Herausforderungen von Saturn. Laut der Astrologin bringt eine solche Karte eher wiederkehrende Aufgaben oder rückläufige Bewegungen des Planeten mit sich, die starken Druck erzeugen. Dann fühlt es sich oft so an, als sei der Wille des Schicksals unüberwindbar.
Während die Tageskarte den beschützenden Großelternteil stärkt, ähnelt Saturn bei Nachtgeburten eher einem Gefängniswärter. Jemandem, der über uns herrscht, unser Wohl bestimmt und nach Lust und Laune mit uns spielt.
Ein weiterer wichtiger Unterschied zwischen den Tageszeiten betrifft laut der Astrologin den Umgang mit Zeit: Tagsüber Geborene teilen ihre Zeit leichter ein und bleiben flexibler. Sie machen sich weniger Sorgen, wenn Dinge anders laufen als geplant. Nachtgeburten hingegen neigen zu Stress und Angst vor unerwarteten Wendungen und sind oft unbewusst angespannt, weil sie fürchten, ihre Ziele nicht rechtzeitig zu erreichen – egal ob kurz- oder langfristig.











