Du kannst die beste Augencreme der Welt benutzen – wenn du sie mit der falschen Technik aufträgst, belastest du die Haut womöglich unnötig und lässt feine Fältchen sogar noch stärker hervortreten. Die gute Nachricht: Schon eine kleine Änderung beim Auftragen macht einen echten Unterschied und hilft den Wirkstoffen, ihre Wirkung besser zu entfalten.
Die Haut rund um die Augen ist die dünnste und empfindlichste Partie im ganzen Gesicht. Genau deshalb reagiert sie so sensibel auf Reibung, Zug und Druck – und genau deshalb lohnt es sich, ein paar einfache Regeln zu kennen.
Wähle das richtige Augenpflegeprodukt
Der erste Schritt einer guten Augenpflege ist die Wahl des passenden Produkts – ganz gleich, ob Creme oder Gel.
Achte auf Inhaltsstoffe, die zu deiner Haut und deinen Bedürfnissen passen. Hyaluronsäure spendet Feuchtigkeit, Koffein belebt und frischt die Partie rund um die Augen sichtbar auf.
Der häufigste Fehler, den fast alle machen
Viele nehmen instinktiv eine großzügige Portion Augencreme auf den Zeigefinger und reiben sie mit kräftigen Bewegungen direkt in die Haut unter dem Lid ein. Das ist allerdings nicht die beste Idee.
Die Augenpartie ist extrem dünn und empfindlich. Deshalb kann zu starkes Ziehen, Reiben oder Dehnen die Elastizität der Haut mit der Zeit verringern – und feine Fältchen deutlicher sichtbar machen.
Auch zu viel Produkt oder ein Auftragen zu nah am Wimpernansatz ist ungünstig: Die Creme kann leicht ins Auge gelangen und Reizungen oder Schwellungen verursachen.
So trägst du die Creme richtig auf
Für die Augenpartie reicht bereits eine winzige Menge aus. Verteile die Creme oder das Gel zunächst auf deinen Fingerspitzen und tupfe sie dann sanft, punktförmig auf die Haut unter dem Auge.
Anschließend arbeitest du sie mit sanften, kreisenden Bewegungen ein – ohne Ziehen und ohne Reiben, das langfristig Fältchen begünstigen kann.
Warum Richtung und Technik so entscheidend sind
Arbeite die Pflege immer vom inneren Augenwinkel nach außen ein. So folgst du dem natürlichen Lymphfluss, was zusätzlich helfen kann, Schwellungen zu mildern.
Übe dabei nie zu lange Druck auf eine bestimmte Stelle aus – das kann die empfindliche Haut reizen.
Weniger ist mehr: nicht zu oft auftragen
Die Haut rund um die Augen braucht Pflege – doch auch übertriebene Anwendung kann schaden. In der Regel genügt es, morgens und abends aufzutragen. Halte dich am besten an die Empfehlungen des jeweiligen Produkts.
Vergiss den UV-Schutz nicht
Auch UV-Strahlung kann die zarte Haut rund um die Augen schädigen. Deshalb ist eine Sonnenbrille so wichtig, wenn du viel Zeit im Freien verbringst.
Manche Augenpflegeprodukte enthalten außerdem einen Lichtschutzfaktor und bieten so gleich doppelten Schutz.
Wie viel Augencreme sollte ich verwenden?
Eine winzige Menge reicht völlig aus. Verteile sie auf den Fingerspitzen und tupfe sie punktförmig unter das Auge, statt gleich eine große Portion aufzutragen.
In welche Richtung trage ich die Augencreme auf?
Immer vom inneren Augenwinkel nach außen. So folgst du dem natürlichen Lymphfluss und kannst gleichzeitig Schwellungen entgegenwirken.
Warum vertieft falsches Auftragen die Fältchen?
Zu starkes Ziehen, Reiben oder Dehnen der dünnen Augenhaut kann mit der Zeit ihre Elastizität verringern und feine Fältchen dadurch sichtbarer machen.
Wie oft sollte ich Augencreme benutzen?
Meist reicht eine Anwendung morgens und abends. Übertriebener Gebrauch kann der empfindlichen Haut eher schaden – orientiere dich an den Angaben des Produkts.











