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Zeitloser Sommergarten: Diese 5 Trends solltest du endlich loslassen

Fehér Dia4 Min. Lesezeit
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Zeitloser Sommergarten: Diese 5 Trends solltest du endlich loslassen — Garten & Terrasse
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Sobald die ersten warmen Tage kommen, denken wir alle darüber nach, wie wir unseren Garten wieder in Bestform bringen können. Zwar ist das Grün draußen weniger modeanfällig als das Wohnzimmer drinnen – aber völlig unberührt von Trends bleibt auch der Garten nicht. Und heute geht es dabei längst nicht mehr nur um Ästhetik: Viele veraltete Gestaltungslösungen schaden dem lokalen Ökosystem mehr als sie nützen. Diese fünf Dinge solltest du endlich hinter dir lassen – und wir zeigen dir, was du stattdessen tun kannst.

Kunstrasen

Einst als pflegeleichte und wassersparende Lösung angepriesen, hat Kunstrasen bei Landschaftsarchitekten heute ausgedient – und das aus gutem Grund.

Sein fluoreszierend-künstliches Erscheinungsbild wirkt alles andere als hochwertig. Noch schwerwiegender ist jedoch, dass Kunstrasen das lokale Ökosystem massiv schädigt: Als undurchlässige Fläche zerstört er den Lebensraum von Bodenlebewesen und Insekten. Als erdölbasierter Kunststoff ist er nicht biologisch abbaubar, heizt städtische Umgebungen auf und landet am Ende seines Lebens auf der Mülldeponie. Dazu neigt er dazu, unangenehme Gerüche aufzunehmen – besonders in Haushalten mit Haustieren – und ist aufwendiger zu reinigen als gedacht.

Die bessere Alternative: Klee- oder Mischrasenflächen sind deutlich widerstandsfähiger und umweltfreundlicher. Wildblumenwiesen sind ein Paradies für Bestäuber, und Kiesgärten bieten in städtischen Umgebungen Textur und Trockenheitsresistenz bei minimalem Pflegeaufwand.

Erzwungene Pflanzungen und zu schmale Beete

Der Wunsch nach einer größeren Rasenfläche oder einer geräumigen Terrasse verleitet viele dazu, die Pflanzbeete auf ein Minimum zu reduzieren. Das Ergebnis: Pflanzen, die in engen Reihen stehen, keinen Platz zum Wachsen haben und ein steifes, unnatürliches Gesamtbild erzeugen.

Genauso problematisch ist der sogenannte Lückenfüller-Ansatz: Man kauft impulsiv eine einzelne Pflanze, weil sie im Gartencenter gerade hübsch blüht, und pflanzt sie irgendwo hin. Langfristig entsteht so ein chaotischer, zusammengewürfelter Garten ohne erkennbare Handschrift.

Was heute gefragt ist, sind fließende, naturnahe Gartenbilder mit großzügigen Pflanzflächen. Tiefere Beete ermöglichen eine geschichtete Bepflanzung, die zusammen ein organisches, harmonisches Gesamtbild ergibt – und viel lebendiger wirkt als jede akkurate Reihe.

Blendend weiße Garteneinfassungen und Hochbeete

Der Wunsch, den eigenen Garten in ein mediterranes Refugium zu verwandeln, ist absolut verständlich. Doch der mediterrane Stil funktioniert am besten dort, wo auch die Sonne dauerhaft mitspielt.

Die strahlend weiß verputzten Hochbeete und Mauern, die in den 2010er Jahren so beliebt waren, altern selten gut. Witterung, Algenbildung und der allgemeine Grauschleier des Winters lassen weiße Flächen schnell schmutzig und kalt wirken – von Schmutzspritzern und Fußabdrücken ganz zu schweigen.

Natürliche, gedeckte und wärmere Farbtöne funktionieren im Grünen viel besser. Klassisches Klinkermauerwerk oder dunklere, zeitgemäße Verkleidungen harmonieren deutlich schöner mit der umgebenden Natur – und orientieren sich idealerweise an der Architektur des Hauses.

Steife Formen und formale Anordnungen

Strenge Linien und formale Gartengestaltung haben ihren Zenit überschritten. Was heute zählt, sind geschwungene Designs und lockere Arrangements, die dem Rhythmus der Natur folgen.

Dieser Wandel zeigt sich auch deutlich auf dem Gartenmöbelmarkt: Statt scharfer Kanten und harter Materialien suchen wir heute nach abgerundeten Formen, weichen Polstern und einladenden Sitzgruppen rund um eine Feuerstelle. Das Ziel ist ein Outdoor-Wohnzimmer, das genauso gemütlich und einladend ist wie der Raum drinnen – und das die Grenze zwischen innen und außen sanft auflöst.

Fest eingebaute, unbewegte Möbel

Eingemauerte Steinbänke und fest installierte Holzelemente galten einst als Zeichen des Luxusgartens. Heute wirken sie eher wie ein Klotz am Bein – im wahrsten Sinne des Wortes.

Ästhetisch dominieren diese massiven, unveränderbaren Strukturen den Raum und lassen keinen Spielraum für Veränderungen. Praktisch gesehen vertragen fest eingebaute Möbel Nässe und wechselhaftes Wetter schlecht: Sie neigen dazu, Feuchtigkeit einzuschließen, was im Innern zu Schimmel und Pilzbefall führen kann. Außerdem ist der Aufwand beim Bau unverhältnismäßig hoch – gemessen daran, wie sehr sie die Nutzbarkeit des Gartens langfristig einschränken.

Modulare, flexible Gartenmöbel sind die Zukunft. Mit einem aufeinander abgestimmten Set lässt sich ein Raum schaffen, der komfortabel, langlebig und wandelbar ist – und der sich mit deinem Lebensstil und deinen Bedürfnissen weiterentwickeln kann.

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