Egal, ob du in deiner ersten Wohnung wohnst oder dein Traumhaus genießt – eines haben sie alle gemeinsam: Ein bisschen mehr Stauraum wäre immer willkommen. Wenn dein Kleiderschrank vor Kleidung überquillt, die Küchenschränke voll mit Tellern sind und du die Tür deines Badezimmerschranks nur noch mit Sorge öffnest, weil du nicht weißt, was herausfällt, denkst du vielleicht, du hast jeden Zentimeter genutzt. Die gute Nachricht: Das stimmt nicht! Es gibt viele kreative Wege, fast überall in deinem Zuhause versteckte Stauraumzonen zu schaffen. Hier sind sechs praktische Tipps.
Hoch oben in Körben
Schau nach oben! Shantae Duckworth, professionelle Organizerin und Gründerin von Shantaeize Your Space, sagt, die Nutzung von hohen Bereichen ist eine der einfachsten Methoden für unsichtbaren Stauraum. Hast du bereits ein Wandregal oder ein Bücherregal, kannst du ganz leicht eine versteckte Zone mit Aufbewahrungen schaffen, die sich harmonisch ins Gesamtbild einfügen. Ein neutraler Korb, eine Box mit Deckel, eine schicke Metalldose oder eine Tasche, die zur Einrichtung passt, sind perfekte Optionen. Der Trick: Bleib konsequent. Wenn du Aufbewahrungen im gleichen Stil nutzt, wirkt das Gesamtbild bewusst und nicht wie nach oben „verdrängtes“ Chaos. Besonders in der Küche funktioniert das super, vor allem wenn die Oberschränke nicht bis zur Decke reichen. Mit ein paar Körben kannst du zum Beispiel Ersatz-Papierhandtücher oder Toilettenpapier elegant verstauen. Auch in anderen Räumen klappt dieser Trick prima mit schwebenden Regalen.
Unter dem Bett
Wenn der Platz wirklich knapp ist, nutze den Raum unter dem Bett. Ideal für außerhalb der Saison liegende Kleidung, Bettwäsche oder Papiere, die noch digitalisiert werden sollen. Perfekt für Dinge, auf die du selten zugreifen musst. Wichtig ist, dass dieser Bereich leicht staubig wird, deshalb sind speziell für unter das Bett konzipierte, geschlossene Boxen empfehlenswert.
Hinter Türen
Der Raum hinter Türen ist oft ein echter Schatz. Die Tür deines Kleiderschranks, der Speisekammer oder der Waschküche bietet eine vertikale Fläche, die keinen zusätzlichen Platz wegnimmt, aber wertvollen Stauraum schafft. Die einfachste Lösung ist ein Organizer zum Aufhängen an der Tür, aber auch vorhandene Haken, Klammern oder Mehrfach-Kleiderbügel können praktische Aufbewahrung bieten. In der Speisekammer reichen ein paar Haken, um leichte Gegenstände wie Beutelverschlüsse, Messlöffel oder Ofenhandschuhe zu verstauen. Es ist vielleicht keine optische Sensation, aber sehr effektiv und entlastet überfüllte Schubladen.
Im Koffer
Wenn im Schrank nicht genug Platz für saisonale Kleidung ist, denk an den Koffer. Wenn du gerade nicht reist, kann er als genialer Stauraum für dicke Pullover, Winterjacken oder Reiseutensilien wie Sporttaschen und Schuhbeutel dienen. Und das Beste: Diese Lösung kostet keinen Cent extra.
In Aufbewahrungsmöbeln
Ein gut gewähltes Aufbewahrungsmöbel schafft im Handumdrehen Ordnung. Ein Stauraum-Hocker oder -Tisch ist oft günstig und tief genug, um zusätzliche Dinge zu verstauen. Hast du noch weniger Platz, sind Stauraum-Sofas oder Couchtische mit integriertem Stauraum eine Überlegung wert. In kleinen Schlafzimmern ohne Platz für eine Kommode kann ein Stauraumbett eine praktische Lösung sein. Es gibt Modelle mit Klappfunktion oder integrierten Schubladen, die viel zusätzlichen Stauraum bieten.
Versteckt im Barschrank
Barkarren sind hübsch, aber nicht besonders praktisch für Stauraum. Barschränke hingegen sind speziell für Aufbewahrung gemacht. Sie bieten Platz für deine Lieblingsweinflaschen und Gläser und verleihen dem Raum einen stilvollen, leicht retro-inspirierten Touch. Und du musst sie nicht nur für Getränke nutzen: Sie eignen sich auch perfekt, um Briefe, Schuhe oder andere Kleinigkeiten zu ordnen. Mit ein bisschen Kreativität findest du in fast jedem Zuhause neue, bisher ungenutzte Stauraumplätze. Manchmal reicht es, den Raum mit anderen Augen zu sehen und zu erkennen, dass die Lösung die ganze Zeit vor dir lag.











