Gesunder Baum
Je weiter der Baum transportiert wurde, desto mehr Wind und Trockenheit hat er abbekommen. Deshalb solltest du nur Bäume wählen, die kaum oder keine braunen Nadeln oder trockene Äste haben. Da der Winter auch dieses Jahr mild ist, greif lieber zu Bäumen aus dem Schatten statt zu solchen, die in der Sonne standen.
Zieh mit der Hand ein paar Zweige durch. Die Nadeln dürfen nicht abfallen, sie sollten flexibel und fast feucht wirken. Heb den Baum leicht an und lass ihn wieder auf den Boden fallen. Je weniger Nadeln danach am Boden liegen, desto frischer ist der Baum.
Schneide ein Stück vom Stamm ab!
Wenn du den Baum nach Hause bringst, ihn aber nicht sofort schmückst, sondern ein paar Tage in der Garage oder im Garten stehen lässt, bitte den Verkäufer unbedingt, den Stamm unten frisch anzuschneiden. So kann der Baum besser Wasser aufnehmen – genau wie ein Blumenstrauß in der Vase.
Zu Hause solltest du den Baum an einem wind- und sonnengeschützten Ort lagern, bis er ins Wohnzimmer kommt. Es gibt inzwischen auch Weihnachtsbaumständer mit Wasserbehälter, die das Leben des Baumes verlängern.
Stell den Baum nicht neben die Heizung!
Ein schön geschmückter Baum vor dem Kamin sieht zwar toll aus, aber je näher er an der Wärmequelle steht, desto schneller trocknet er aus. Deshalb solltest du auch vermeiden, den Baum direkt neben Konvektoren, Heizkörpern oder anderen Heizquellen zu platzieren.
Da der Weihnachtsbaum meist im Wohnzimmer steht und wir im Schlafzimmer schlafen, hilft es, die Heizung im Raum mit dem Baum abends etwas herunterzudrehen. Natürlich soll es nicht kalt werden, aber je kühler der Raum, desto länger bleibt der Baum frisch.

Luftbefeuchtung
Wenn dein Zuhause ohnehin zu trockener Luft neigt, verstärkt sich das in der Weihnachtszeit durch Heizung und Backen noch. Trockene Luft lässt den Baum schneller austrocknen. Ein Luftbefeuchter in der Nähe des Baumes tut dir und der Pflanze richtig gut. Er pflegt nicht nur den Baum, sondern auch deine Haut.
Bevor er komplett austrocknet: Schmücke ab
Warte nicht, bis mehr Nadeln auf dem Boden liegen als am Baum. Nach den Feiertagen ist es oft traurig, die Dekoration abzunehmen – besonders, wenn der Baum schon komplett trocken und gelb ist. Wenn noch ein paar schöne Äste übrig sind, kannst du sie behalten und mit weißen Deko-Elementen einen hübschen, winterlichen Tischschmuck gestalten. So fällt der Abschied vom Fest leichter und du kannst dich auf den Frühling freuen.











