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5 Gartenfehler im Mai, die du jetzt noch retten kannst – bevor der Sommer sie bestraft

Lukács Kamilla3 Min. Lesezeit
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5 Gartenfehler im Mai, die du jetzt noch retten kannst – bevor der Sommer sie bestraft — Garten & Terrasse
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Manche Fehler im Garten sieht man erst, wenn es zu spät ist – die Pflanzen welken, das Gras verbrennt, die Unkräuter haben das Beet übernommen. Dabei wäre im Mai noch genug Zeit gewesen, alles in Ordnung zu bringen. Diese fünf häufigen Gartenfehler kannst du jetzt noch korrigieren, bevor der Sommer seine Rechnung präsentiert.

Die falsche Pflanze am falschen Ort

Im Frühling lässt man sich leicht verführen – die Blumen im Gartencenter sehen so verlockend aus, dass man kaum an die eigenen Bedingungen zuhause denkt. Doch nicht jede Pflanze passt in jeden Garten. Bodentyp, Lichtverhältnisse und das lokale Kleinklima entscheiden darüber, ob eine Pflanze gedeiht oder langsam eingeht.

Wer sonnenliebende Pflanzen in den Schatten setzt, wird das spätestens im Juli merken – dann sind die Pflanzen geschwächt, anfällig für Krankheiten und kaum noch zu retten. Im Mai ist eine Umpflanzung noch gut möglich, ohne dass die Pflanzen dauerhaften Schaden nehmen. Lieber jetzt handeln als im Sommer bereuen.

Zu viel Wasser – gut gemeint, aber schädlich

Zu viel zu gießen ist einer der klassischen Anfängerfehler – und er passiert auch erfahrenen Hobbygärtnern, besonders im wechselhaften Frühlingswetter. Staunässe ist für die meisten Pflanzen gefährlicher als Trockenheit, denn sie führt zu Wurzelfäule, die sich oft erst bemerkbar macht, wenn die Pflanze bereits stark geschädigt ist.

Prüfe regelmäßig die Feuchtigkeit des Bodens – am besten mit dem Finger ein paar Zentimeter tief. Im Mai lohnt es sich außerdem, Mulch als Bodenabdeckung einzusetzen: Er hält die Feuchtigkeit länger im Boden und reduziert die Verdunstung, sodass du seltener gießen musst und das Wasser dort bleibt, wo es gebraucht wird.

Unkraut zu spät bekämpfen

Unkraut wirkt am Anfang harmlos – ein paar grüne Triebe hier und da. Doch wer zu lange wartet, gibt ihm Zeit, sich zu setzen, auszusamen und das ganze Beet zu überwuchern. Mai ist die letzte gute Gelegenheit, Unkraut effektiv zu bekämpfen, bevor es zur Samenreife kommt.

Jäte von Hand oder nutze organische Mittel – und tu es konsequent. Wer jetzt investiert, spart sich im Sommer viel Arbeit und gibt seinen Nutzpflanzen und Blumen den Platz und die Nährstoffe, die sie brauchen, um wirklich aufzublühen.

Nährstoffmangel übersehen

Im Mai starten die meisten Pflanzen in ihre intensivste Wachstumsphase – und genau dann brauchen sie ausreichend Nährstoffe. Gelbe Blätter, schwaches Wachstum oder blasse Triebe sind typische Warnsignale, die viele Gärtner erst dann wahrnehmen, wenn der Schaden schon angerichtet ist.

Dünge rechtzeitig und passend zur jeweiligen Pflanze – nicht jede Pflanze braucht dasselbe. Überprüfe auch den pH-Wert des Bodens, denn selbst bei ausreichend vorhandenen Nährstoffen kann ein falscher pH-Wert die Aufnahme blockieren. Eine einfache Bodenanalyse aus dem Gartenfachhandel hilft dabei enorm.

Den Rasenmäher falsch einstellen

Rasenmähen klingt nach einer simplen Aufgabe – doch die falsche Schnitthöhe kann dem Rasen ernsthaft schaden. Wer zu tief mäht, schwächt das Gras, macht es anfälliger für Austrocknung und öffnet Unkraut Tür und Tor. Mai ist der ideale Zeitpunkt, um die Einstellungen des Mähers zu überprüfen und die Klinge zu schärfen.

Stumpfe Klingen reißen das Gras, anstatt es sauber zu schneiden – das sieht nicht nur schlecht aus, sondern macht den Rasen anfälliger für Krankheiten. Mit der richtigen Schnitthöhe und einem gepflegten Mäher bleibt der Rasen auch in der Sommerhitze grün und dicht.

Gartenarbeit ist mehr als ein Hobby – sie ist eine Kombination aus Beobachtungsgabe, Wissen und Geduld. Wer im Mai aufmerksam ist und kleine Fehler früh korrigiert, kann sich im Sommer entspannt zurücklehnen und den eigenen Garten in vollen Zügen genießen.

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