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6 typische Elternsätze, die auf geringe emotionale Intelligenz hinweisen und Kindern schaden

Farkas Izabella2 Min. Lesezeit
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6 typische Elternsätze, die auf geringe emotionale Intelligenz hinweisen und Kindern schaden — Familie
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„Was bildest du dir ein, du schaffst es besser als ich?”

Viele erinnern sich daran, wie ihre Eltern in der Kindheit ihre Ambitionen infrage stellten. Solche Sätze schwächen nicht nur das Selbstvertrauen, sondern zeigen auch, dass Eltern ihre eigenen Grenzen auf ihr Kind projizieren.

Emotionale Intelligenz fehlt hier, wenn statt unterstützender Ermutigung Konkurrenzdenken und Neid vermittelt werden. Stattdessen lohnt es sich, die Fähigkeiten und Träume des Kindes zu fördern.

„Sei vorsichtig mit deinen Träumen, mein Schatz, das Leben ist hart“

Erwachsene wollen Kinder oft vor Enttäuschungen schützen, beschränken dabei aber ihre Träume. Mit diesem Satz wird die komplexe Welt vereinfacht, ohne die Ziele und Wünsche des Kindes wirklich zu verstehen und zu unterstützen.

In einem einfühlsamen Umfeld sprechen wir lieber darüber, wie diese Träume erreichbar sind – ob durch kleine Schritte oder langfristige Planung.

„Ruh dich aus, Schule ist nicht alles“

Diese Botschaft ist zweischneidig: Sie fordert zu Leichtigkeit und Lebensbalance auf, untergräbt aber gleichzeitig die Bedeutung von Bildung. Hier fehlt emotionale Intelligenz, weil Eltern nicht verstehen, warum das Kind Lernen wichtig findet, und stattdessen ihre eigenen Werte aufzwingen.

Statt die Anstrengungen des Kindes zu unterschätzen, sollten wir durch Kommunikation ihre Motivation verstehen und ihnen helfen, die Balance zu finden. Besser wäre: „Ruh dich aus, dann erledigst du die Aufgaben nacheinander“.

„Sieh dir den Nachbarsjungen an, der ist immer der Beste“

Vergleiche und Konkurrenz schaffen eines der schädlichsten Umfelder für das Selbstwertgefühl eines Kindes. Mit diesem Satz wird ein Rivale erschaffen, was zu Schwarz-Weiß-Denken führen kann.

Emotionale Intelligenz fördert man besser, indem man die individuellen Stärken des Kindes hervorhebt und es ermutigt, eigene Ziele zu setzen.

„Weine nicht, große Jungs/Mädchen weinen nicht“

Eltern meinen es oft gut, wenn sie ihr Kind beruhigen wollen. Doch das Unterdrücken von Gefühlen wirkt langfristig negativ auf die emotionale Intelligenz. Mit diesem Satz wird ungewollt das Ausdrücken von Emotionen verboten.

Statt Gefühle zu unterdrücken, sollten wir ihnen Raum geben und mit Empathie die Ehrlichkeit des Kindes wertschätzen.

„Es wird schon, mach dir nicht zu viele Sorgen“

Weniger Sorgen zu machen ist eine positive Botschaft, doch unüberlegte Beruhigung kann das Verantwortungsgefühl unterdrücken. Emotionale Intelligenz bedeutet hier, das Kind richtig zu lenken und lösungsorientiertes Denken zu fördern.

Neben Beruhigung hilft es, zu zeigen, wie man in schwierigen Situationen proaktiv handeln kann.

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