Gib es zu: Dir ist es sicher auch schon passiert, dass du wusstest, du hast das zu Hause, und trotzdem landete ein neues Exemplar in deinem Einkaufswagen. Manche Dinge haben wir so verinnerlicht, dass wir sie automatisch kaufen, ohne groß nachzudenken. Nicht unbedingt, weil wir sie brauchen, sondern weil es in dem Moment einfacher scheint, als das Vorhandene zu suchen oder wiederzuverwenden. Hier sind 8 Klassiker, die wir alle ab und zu machen.
Tüten und Taschen im Laden

Der Klassiker schlechthin. Wir wissen, dass zu Hause mindestens fünfzig Stück liegen, aber an der Kasse mit vollen Händen greifen wir lieber zu einer neuen Tüte. Weil wir sie jetzt brauchen und die alte sowieso vergessen haben mitzunehmen. Und irgendwie fühlt es sich immer besser an, in eine frische, saubere Tüte zu packen als in eine leicht zerknitterte Alte.
Wattepads

Viele kaufen sie aus Gewohnheit immer wieder, obwohl es heute viel praktischere Alternativen gibt. Statt Wattepads kannst du waschbare Make-up-Entferner-Pads verwenden, die du einfach ausspülst und wiederverwendest. Das spart Geld, reduziert Müll und verhindert, dass dein Badezimmerschrank voller unnötiger Verpackungen wird. Trotzdem wählen wir oft den einfacheren Weg.
Socken

Davon haben wir jede Menge, trotzdem kaufen wir ständig neue. Zum einen, weil die Waschmaschine gerne mal eine Socke verschluckt, zum anderen, weil ein neues, weiches Paar immer willkommen ist. Zuhause merken wir dann, dass die Schublade kaum noch zugeht vor lauter alten, leicht ausgeleierten, aber noch tragbaren Socken.
Haargummi

Sie verschwinden auf mysteriöse Weise, als würden sie von einer anderen Dimension im Haus eingesaugt. Doch wenn wir sie aus der Tiefe einer alten Tasche holen, merken wir, dass wir eigentlich genug haben. Trotzdem kaufen wir ein neues Set, „sicher ist sicher“. Und mal ehrlich: Frische, straffe Haargummis vermitteln immer ein tolles Gefühl von Neuanfang.
Notizbuch

Ein neues Notizbuch wirkt immer inspirierender. Frische Seiten, ein klares Cover – plötzlich glauben wir, diesmal wirklich Ordnung in unser Leben zu bringen. Nach drei Seiten legen wir es dann weg und kaufen ein neues, das „noch besser zu uns passt“. Denn Ordnung beginnt oft auf Papier, setzt sich aber selten im Alltag fort.
Wasserflasche

Wir haben schon eine wiederverwendbare gekauft, aber die bleibt zu Hause. Am Ende des Tages nehmen wir doch eine PET-Flasche Wasser mit nach Hause, weil „es ja nur dieses eine Mal ist“. Dieses „eine Mal“ wiederholt sich aber irgendwie jede Woche. Und die neuen Flaschen sehen im Laden immer so frisch, kühl und verlockend aus, dass es schwerfällt, nein zu sagen.
Ladekabel

Wir wissen nicht, wohin sie verschwinden, nur dass sie immer genau dann fehlen, wenn wir sie dringend brauchen. Und natürlich ist es einfacher, ein neues zu kaufen, als alle Schubladen zu durchsuchen, wo vielleicht noch ein altes liegt. Außerdem haben wir immer das Gefühl, dass das vorherige sowieso nicht mehr richtig funktionieren würde – bei den vielen verschiedenen Anschlüssen und Typen.
Kerzen und Duftspender

Zuhause warten schon fünf verschiedene Kerzen darauf, dass wir sie irgendwann anzünden. Aber in der neuen Kollektion gibt es genau eine, die so richtig zu dir passt. Und wenn du schon mal im Laden bist, warum nicht? Zuhause merkst du dann, dass du sie eigentlich kaum benutzt, sondern einfach nur magst, dass sie da sind. Es fühlt sich gut an zu wissen, dass du jederzeit die Stimmung schaffen könntest, wenn du willst.
Das machen wir nicht aus Faulheit, sondern aus Gewohnheit. Unser Gehirn liebt schnelle Entscheidungen und sofortige Lösungen. Aber manchmal lohnt es sich, kurz innezuhalten und zu überlegen, ob du wirklich die neue Tüte, das neue Notizbuch oder Haargummi brauchst. Denn vielleicht ist das Praktischste, was du heute tun kannst, einfach nichts zu kaufen und das zu nutzen, was du schon hast.











