Für viele ist Abwaschen die unbeliebteste Aufgabe in der Küche. Aber was, wenn man es mit dem richtigen System in wenigen Minuten erledigen könnte – und die Küche danach wirklich sauber aussieht? Martha Stewart, die Ikone des amerikanischen Haushalts, hat fünf Tipps, die das Spülen grundlegend verändern.
1. Das Spülbecken: sauber starten, sauber bleiben
Der wichtigste Grundsatz laut Martha Stewart ist simpel: Ein sauberes Spülbecken ist die Basis für effizientes Abwaschen. Wer in einem verschmierten, fetttriefenden Becken spült, kämpft von Anfang an auf verlorenem Posten.
Reinige das Spülbecken jeden Abend gründlich mit heißem Wasser und einem antibakteriellen Reiniger – so startest du am nächsten Tag frisch und motiviert in die Küche.
Auch den Abfluss sollte man nicht vergessen: Natron und Essig, gefolgt von kochendem Wasser, halten ihn frei und verhindern unangenehme Gerüche sowie hartnäckige Verstopfungen.
2. Vorbereitung ist alles – einweichen spart Zeit
Bevor das eigentliche Spülen beginnt, lohnt es sich, kurz vorzubereiten. Stewart empfiehlt, Schwamm, Spülmittel und Scheuermittel griffbereit zu haben – am besten immer an derselben Stelle, damit man während des Spülens nicht suchen muss.
Dann kommt der entscheidende Schritt: Einweichen. Fülle eine große Schüssel oder das Becken mit heißem Wasser und etwas Spülmittel und lege fettige oder angebrannte Töpfe und Pfannen hinein. Bis du mit dem Rest fertig bist, hat sich der Großteil des Schmutzes bereits gelöst – ganz ohne Schrubben.
3. Reihenfolge einhalten – so wird's wirklich sauber
Das Geheimnis effizienten Spülens liegt in der richtigen Reihenfolge. Wer einfach drauflosspült, macht sich unnötig viel Arbeit. Martha Stewarts Methode folgt einem klaren System – genau wie in einer Profiküche.
Beginne mit Gläsern, Tassen und Besteck, dann kommen Teller und Schüsseln – und ganz zum Schluss die hartnäckigsten Töpfe und Pfannen.
Der Grund ist einleuchtend: Weniger schmutzige Teile verunreinigen das Spülwasser nicht so schnell, und bereits gespültes Geschirr bleibt sauber, bis alles fertig ist. Das spart Wasser und Nerven.
4. Richtig trocknen – so vermeidest du Wasserflecken
Auch beim Trocknen gibt es einen cleveren Unterschied. Stewart empfiehlt, Geschirr und Besteck auf einem Abtropfgestell mit guter Luftzirkulation trocknen zu lassen, statt es sofort abzutrocknen. Das ist hygienischer und schont das Material.
Wer lieber mit einem Tuch trocknet, sollte auf Mikrofasertücher setzen – sie hinterlassen keine Flusen, trocknen schneller und sind deutlich hygienischer als herkömmliche Küchentücher.
Zum Abschluss gilt: Alles an seinen Platz räumen. Eine aufgeräumte Küche nach dem Abendessen macht den nächsten Morgen entspannter – und das gemeinsame Kochen gleich viel angenehmer.
5. Umweltbewusst spülen – gut für die Natur und den Geldbeutel
Martha Stewart ist seit jeher eine Verfechterin des nachhaltigen Haushalts. Auch beim Abwaschen lässt sich einiges tun: Weniger Wasser beim Nachspülen verwenden und auf biologisch abbaubare Reinigungsmittel setzen – das schont die Umwelt, ohne auf Sauberkeit zu verzichten.
Eine noch bessere Alternative? Selbst gemachte Reiniger aus Natron, Essig oder Zitrone sind günstig, effektiv und vollkommen frei von schädlichen Chemikalien. Wer einmal damit angefangen hat, will oft nicht mehr zurück.
Abwaschen muss keine lästige Pflicht sein. Mit Stewarts Tipps wird es zu einer schnellen, strukturierten Routine – und die saubere Küche am Ende des Tages fühlt sich wie eine kleine Belohnung an.











