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5 Dinge, die du NIEMALS mit Desinfektionstüchern reinigen solltest

Schuster Borka4 Min. Lesezeit
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5 Dinge, die du NIEMALS mit Desinfektionstüchern reinigen solltest — Gesundheit
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Schon vor Corona war ich ein großer Fan von Desinfektionstüchern – sie machen zum Beispiel die Reinigung im Badezimmer so viel schneller. Während der Pandemie wurden die kleinen Tücher dann zu meinen ständigen Begleitern.

Sie sind zweifellos praktisch, aber im Alltag sind sie längst nicht immer die beste Lösung. Und das liegt nicht nur daran, dass sie wenig umweltfreundlich sind. Es gibt schlichtweg Oberflächen, von denen man sie besser fernhält.

Hier kommen fünf Dinge, die du auf keinen Fall mit Desinfektionstüchern reinigen solltest.

Haut: Hände und Gesicht

Ein schnelles Abwischen der Hände klingt verlockend – vor allem, wenn gerade keine Möglichkeit zum Händewaschen besteht. Doch Desinfektionstücher sind nicht für die Hautpflege gemacht.

Diese Produkte enthalten oft aggressive Substanzen wie Ammoniak, Alkohol oder Chlorverbindungen. Sie können die Haut austrocknen, reizen und sogar allergische Reaktionen auslösen. Besonders bei empfindlicher Haut und bei Kindern kann das zu ernsthaften Problemen führen.

Zur Reinigung der Hände greifst du besser zu einem alkoholischen Handdesinfektionsmittel – oder wäschst dir, wenn möglich, mit warmem Wasser und Seife die Hände.

Oberflächen, die mit Lebensmitteln in Kontakt kommen

Eine saubere Küchenarbeitsplatte ist wichtig – aber wie du sie sauber machst, macht einen großen Unterschied. Die Chemikalien in Desinfektionstüchern gehören nicht auf Flächen, die direkt mit Lebensmitteln in Berührung kommen, etwa Schneidebretter, Esstische oder Hochstühle für Kinder.

Diese aggressiven Wirkstoffe lassen sich nicht immer vollständig entfernen – und landen so womöglich im Essen. Verwende stattdessen warmes Seifenwasser oder ein natürliches Reinigungsmittel, das ausdrücklich lebensmittelsicher ist.

Es gibt zwar spezielle Tücher, die für den Kontakt mit Lebensmitteln zugelassen sind – die kannst du in der Küche durchaus nutzen. Prüfe aber auf der Verpackung, ob sie tatsächlich Keime abtöten oder eher wie ein einfaches Feuchttuch nur oberflächlich reinigen.

Bildschirme von elektronischen Geräten

Laptops, Smartphones, Tablets – diese Geräte sind praktisch ständig in Gebrauch und sammeln jede Menge Schmutz an. Regelmäßiges Reinigen ist also sinnvoll, doch ihre Displays sind extrem empfindlich.

Desinfektionstücher sind oft zu feucht und können in das Innere der Geräte eindringen, was zu Defekten führt. Außerdem kann der enthaltene Alkohol oder andere Lösungsmittel mit der Zeit die Beschichtung des Bildschirms angreifen.

Für elektronische Geräte solltest du immer ein vom Hersteller empfohlenes, trockenes oder leicht angefeuchtetes Mikrofasertuch verwenden.

Unbehandelte Holzoberflächen

Natürliches Holz ist ein wunderschönes, langlebiges Material – aber empfindlich gegenüber Feuchtigkeit und Chemikalien. Wenn du eine unbehandelte oder nicht ausreichend versiegelte Holzfläche mit einem Desinfektionstuch abwischst, kann das nicht nur Flecken hinterlassen, sondern das Holz langfristig austrocknen und rissig machen.

Die poröse Struktur des Holzes saugt die Chemikalien auf, die später Schäden verursachen können. Am besten reinigst du solche Oberflächen mit speziellen Holzpflegemitteln oder einem leicht feuchten Tuch.

Leder und Kunstleder

Viele neigen dazu, Autositze, Sofas oder Taschen mit Desinfektionstüchern abzuwischen – besonders in Erkältungs- und Grippezeiten. Davon ist allerdings abzuraten, denn diese Tücher trocknen Leder und Kunstleder aus. Die Folge: Das Material wird rissig, bleicht aus oder verliert seinen Glanz.

Zur Pflege von Lederoberflächen solltest du immer eine Lederpflege oder einen speziellen Lederreiniger verwenden, der gleichzeitig reinigt und pflegt.

Desinfektionstücher eignen sich hervorragend zum schnellen Desinfizieren bestimmter Oberflächen – etwa Türklinken, Toilettendeckel oder die Griffe von Einkaufswagen. Genauso wichtig ist es aber zu wissen, wo man sie besser nicht einsetzt, um weder die Oberflächen noch die eigene Gesundheit zu gefährden.

Lies immer die Herstellerhinweise, und wähle im Zweifel lieber eine schonendere, gezielte Reinigungsmethode. Ein bewusster Umgang lohnt sich – nicht nur für die Hygiene, sondern auch für den Erhalt deines Zuhauses.

Kann man Desinfektionstücher zum Reinigen der Hände benutzen?

Besser nicht. Sie enthalten oft aggressive Stoffe wie Alkohol, Ammoniak oder Chlorverbindungen, die die Haut austrocknen, reizen oder allergische Reaktionen auslösen können. Nutze lieber ein Handdesinfektionsmittel oder warmes Wasser mit Seife.

Warum sollte man Bildschirme nicht mit Desinfektionstüchern reinigen?

Die Tücher sind oft zu feucht und können in das Geräteinnere eindringen und Defekte verursachen. Der enthaltene Alkohol kann außerdem die Bildschirmbeschichtung angreifen. Besser ist ein vom Hersteller empfohlenes Mikrofasertuch.

Womit reinigt man Oberflächen, die mit Lebensmitteln in Kontakt kommen?

Am besten mit warmem Seifenwasser oder einem ausdrücklich lebensmittelsicheren Reinigungsmittel. So gelangen keine aggressiven Chemikalien ins Essen.

Wofür sind Desinfektionstücher gut geeignet?

Für das schnelle Desinfizieren häufig berührter Flächen wie Türklinken, Toilettendeckel oder Griffe von Einkaufswagen. Auf empfindlichen Materialien wie Holz, Leder oder Haut sollten sie hingegen vermieden werden.

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