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Der Brustwarzen-Schutz: 4 Regeln, die du über Eiskunstlauf-Kostüme noch nicht kanntest

Fehér Dia3 Min. Lesezeit
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Der Brustwarzen-Schutz: 4 Regeln, die du über Eiskunstlauf-Kostüme noch nicht kanntest — Mode
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Eiskunstlauf ist eine der bezauberndsten Wintersportarten der Olympischen Spiele: eine perfekte Mischung aus beeindruckender Athletik und feiner Eleganz. Und ja, die mit Kristallen verzierten Kostüme tragen ihren Teil zur Magie bei.

Doch diese Kostüme sind nicht nur schön anzusehen, sondern folgen strengen Regeln. Wer dagegen verstößt, riskiert empfindliche Punktabzüge. Anlässlich der Olympischen Winterspiele 2026 haben wir die vier weniger bekannten Dresscode-Regeln zusammengestellt, die alle Athlet:innen beachten müssen.

Keine übertriebene Nacktheit

Das Kostüm „darf keinen übertriebenen Nacktheitseindruck vermitteln, der nicht zum Sport passt“ – so lautet die Vorgabe des Internationalen Eislaufverbands (ISU), die auch bei den Spielen 2026 gilt. Was genau „übertrieben“ bedeutet, ist natürlich auch eine Frage des Geschmacks. Die Kostümdesignerin aus Los Angeles, Lisa McKinnon, vermeidet zum Beispiel transparente Stoffe und achtet besonders darauf, dass die Outfits perfekt sitzen, um unbeabsichtigte Einblicke zu vermeiden.

Die einzige unumstößliche Regel bei ihr: Die Brustwarzen dürfen nicht sichtbar sein.

Das heißt aber nicht, dass Läufer:innen komplett bedeckt antreten oder sexy Looks verboten sind. McKinnon entwarf zum Beispiel für Amber Glenns Kurzprogramm – zu Madonnas „Like a Prayer“ – ein Spitzenkleid in Bordeaux mit schulterfrei fallenden Details. Ein reifer, femininer Stil, der gerade noch passt.

Übrigens hat McKinnon 15 Kostüme für die Spiele 2026 gestaltet, unter anderem für Alysa Liu, Isabeau Levito sowie das Eistanzpaar Christina Carreira und Anthony Ponomarenko.

Keine grellen oder theatralischen Kostüme

Die ISU schreibt vor, dass Kostüme „zurückhaltend, würdevoll und dem Wettkampf angemessen“ sein müssen – grelle Farben oder zu theatralische Effekte sind tabu. Auch wenn das eine flexible Regel ist, vermeiden Designer:innen etwa „Trick-Kostüme“, bei denen sich das Outfit während der Kür verändert. Solche Showelemente passen eher zu Unterhaltungsshows als zum Sport.

Gleichzeitig heißt es: Das Kostüm darf den Charakter der gewählten Musik widerspiegeln. Das ist ein wichtiger Teil des Designprozesses.

Das Ziel ist, dass das Kostüm das Gefühl einfängt, das Musik und Choreografie vermitteln.

Viele Designer:innen hören die Musik beim Entwerfen immer wieder, damit das Outfit wirklich „mit dem Programm atmet“.

Nichts darf auf das Eis fallen

Das ist eindeutig eine Sicherheitsregel. Die ISU verlangt, dass alle Verzierungen fest angebracht sind – nichts darf sich lösen. Ein herunterfallender Kristall oder Perle kann gefährlich werden. Deshalb ist die Herstellung der Kostüme sehr sorgfältig: doppelte Knoten, Befestigungen aus mehreren Richtungen, starker Kleber – kein Wunder, dass ein Kostüm bis zu 50–100 Stunden Arbeit kosten kann. Auch wenn es selten passiert, bleibt das Risiko besonders bei Fransen, Kristallen oder hängenden Elementen.

Regelverstöße führen zu Punktabzug

Wer gegen die Dresscode-Regeln verstößt, erhält pro Programm einen Punkt Abzug.

Das ist dieselbe Strafe wie bei einem Sturz auf dem Eis. Es mag streng wirken, aber die Regel zu nicht abnehmbaren Verzierungen dient der Sicherheit, die anderen sorgen dafür, dass der Fokus auf der Leistung bleibt – nicht auf dem Kostüm.

Ein gutes Kostüm lenkt nicht ab, sondern stärkt das Programm. Es verschmilzt unauffällig mit Musik, Choreografie und Persönlichkeit der Sportlerin oder des Sportlers. Und wenn das gelingt? Dann passiert auf dem Eis echte Magie.

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