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Diese 8 Skincare-Mythen glauben wir noch immer – obwohl sie falsch sind

Farkas Margaréta4 Min. Lesezeit
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Diese 8 Skincare-Mythen glauben wir noch immer – obwohl sie falsch sind — Gesicht
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Nur weil man etwas immer wieder hört, wird es dadurch nicht wahr. In der Welt der Hautpflege kursieren Ratschläge, die sich so tief ins kollektive Gedächtnis eingebrannt haben, dass wir sie kaum noch hinterfragen. Dabei sind viele davon schlicht falsch – und können der Haut sogar schaden. Hier sind acht Skincare-Mythen, die du endlich hinter dir lassen solltest.

Teurere Produkte wirken nicht automatisch besser

Preis und Wirkung stehen selten in einem direkten Verhältnis. Ein Produkt aus der Drogerie kann dieselben Wirkstoffe in gleicher oder sogar höherer Konzentration enthalten wie eine teure Premiummarke. Was beim Kauf wirklich zählt, ist nicht das Preisschild, sondern die Inhaltstoffliste: Welche Wirkstoffe sind enthalten, und in welcher Konzentration? Das ist die einzige Zahl, die dir wirklich sagt, was du für dein Geld bekommst.

Ölige Haut braucht trotzdem Feuchtigkeit

Dieser Mythos ist vielleicht der schädlichste auf dieser Liste – denn er bewirkt genau das Gegenteil von dem, was man sich erhofft. Wer ölige Haut nicht mit Feuchtigkeit versorgt, riskiert, dass sie austrocknet und als Reaktion darauf noch mehr Talg produziert. Ölige Haut braucht Feuchtigkeitspflege – nur eben in einer leichten, wasserbasierenden Formel, nicht in einer schweren Creme.

„Natürlich" bedeutet nicht automatisch „sicher"

Die Gleichung natürlich gleich harmlos klingt logisch, stimmt aber nicht. Viele natürliche Inhaltsstoffe können Irritationen, Allergien oder Lichtempfindlichkeit auslösen – von Zitrusölen bis hin zu duftenden Pflanzenextrakten. Umgekehrt ist ein synthetischer Inhaltsstoff kein automatisches Warnsignal. Was wirklich entscheidet, sind Konzentration, Formel und die individuelle Hautreaktion.

Poren lassen sich nicht öffnen oder schließen

Poren haben keinen Öffnungs- und Schließmechanismus – das ist tatsächlich ein Mythos. Ihre Größe wird zwar teilweise genetisch bestimmt, aber Sonnenschäden und Hautalterung können sie sichtbar vergrößern. Die gute Nachricht: Bestimmte Wirkstoffe wie Retinol oder Niacinamid können ihr Erscheinungsbild bei regelmäßiger Anwendung nachweislich verringern. Über Nacht lässt sich nichts verändern – aber langfristig schon.

Sonnenschutz ist kein Saisonartikel

UV-Strahlung ist das ganze Jahr über präsent – auch an bewölkten Tagen und im Winter. UVA-Strahlen, die tief in die Haut eindringen und für Hautalterung verantwortlich sind, erreichen die Haut an jedem Tag des Jahres und dringen sogar durch Fensterglas. Täglicher Sonnenschutz ist keine Sommersache, sondern der einzige wissenschaftlich belegte Anti-Aging-Schritt, den wirklich jeder umsetzen kann.

Die Haut „gewöhnt" sich nicht an Pflegeprodukte

Dieser weit verbreitete Irrglaube hat für die meisten Wirkstoffe keine wissenschaftliche Grundlage. Die Haut gewöhnt sich nicht an Feuchtigkeitspflege, Vitamin C oder Niacinamid in dem Sinne, dass diese ihre Wirkung verlieren würden. Eine Ausnahme gibt es: Bei Retinol existiert tatsächlich eine Eingewöhnungsphase – aber das bedeutet nicht, dass es irgendwann aufhört zu wirken, sondern nur, dass die Haut lernt, es zu tolerieren.

Wenn ein Produkt plötzlich weniger wirksam erscheint, liegt das viel öfter daran, dass sich der Hautzustand verändert hat – oder dass die ursprünglichen Erwartungen schlicht unrealistisch waren.

Nicht jeder Alkohol ist schlecht für die Haut

Der Begriff „Alkohol" ist irreführend, denn nicht alle Alkohole sind gleich. Fettalkohole wie Cetylalkohol oder Stearylalkohol wirken feuchtigkeitsspendend und sind wertvolle Bestandteile hautfreundlicher Formeln. Was die Haut wirklich austrocknet und reizt, ist denaturierter Alkohol, der auf der Inhaltstoffliste als „Alcohol denat." oder „SD Alcohol" auftaucht. Diese beiden Kategorien sollte man nicht verwechseln.

Eine separate Augencreme ist kein Muss

Nicht zwingend notwendig – aber auch nicht völlig sinnlos. Die Haut rund ums Auge ist tatsächlich dünner und empfindlicher, weshalb bestimmte starke Wirkstoffe wie hochkonzentrierte Säuren oder Retinol dort mit Vorsicht eingesetzt werden sollten. Wenn deine Gesichtsfeuchtigkeitspflege jedoch eine leichte Textur hat und keine aggressiven Inhaltsstoffe enthält, kannst du sie bedenkenlos auch auf die Augenpartie auftragen. Eine spezielle Augencreme ist also kein Pflichtprogramm – aber ein genaues Blick auf die Inhaltsstoffe lohnt sich auch dort.

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