„Viele halten es für unmöglich, ihren Lebensunterhalt direkt aus dem Universum zu beziehen, den Tod zu überwinden oder die sogenannten Wunder zu vollbringen, die Jesus auf Erden tat.
Die Meister zeigen, dass all das zum Alltag gehört. Sie beziehen alles, was sie brauchen – Nahrung, Kleidung oder Geld – direkt aus dem Universellen.
Lerne, dich mit Freude zu erfüllen. Sage: ‚Unendliche Liebe erfüllt meine Seele und durchdringt meinen Körper mit vollkommener Lebenskraft.‘ Gestalte deine Umgebung schön und fröhlich. Entwickle Sinn für Humor. Genieße die Sonne.“
Ewige Gesundheit
„Es gibt kein Naturgesetz, das den Menschen zum Verfall und Tod zwingt – nur Unfälle können das verursachen. Einen unvermeidlichen Alterungsprozess im Körper oder in den Zellen gibt es nicht – nichts, was einen langsam lähmen könnte.
Der Tod ist also abwendbar; Krankheit ist in erster Linie ein Zustand des Nicht-Wohlbefindens, das Fehlen von ‚Santi‘, einem angenehmen, heiteren geistigen Frieden, der sich im Körper widerspiegelt.
Geistige Schwäche im Alter ist oft nur ein Ausdruck von Unwissenheit über die Ursachen, nämlich bestimmte Fehlzustände in Körper und Seele. Selbst Unfälle lassen sich durch eine richtige geistige Haltung vermeiden.
Die Siddhas sagten:
Die Lebenskraft des Körpers lässt sich so erhalten, dass man mühelos und natürlich gegen Infektionen und Krankheiten wie Pest oder Grippe resistent ist. Siddhas können Bakterien aufnehmen, ohne krank zu werden.“
Der Schatz der Jugend
„Jugend ist in Wahrheit das Göttliche im Menschen; Jugend ist das geistige Leben im Menschen – das Leben in seiner vollen Schönheit. Das einzige Leben, das lebt und liebt, ist das einzige, das ewig ist.
Alter ist nicht geistig, es ist sterblich, unansehnlich und nicht echt. Gedanken an Angst, Schmerz und Traurigkeit verursachen das, was wir Alter nennen.
Gedanken an Freude, Liebe und Ideale erschaffen die Schönheit, die wir Jugend nennen. Alter ist nur eine Hülle, in der der wahre Schatz, die Jugend, verborgen ist.
Der Alchemist in uns entfernt abgestorbene Zellen und bringt mit unvergänglicher Gesundheit und Freundlichkeit das Gold neuer Haut hervor.
Wo göttliche Liebe offenbar wird, herrscht ewige Jugend. Der göttliche Alchemist wohnt in unserem Tempel und erschafft ständig neue, schöne und junge Zellen.“
Der geistige Körper ist abrufbar
„Als Jesus gekreuzigt wurde, opferte er seinen Körper, die äußere Hülle, um zu zeigen, dass es einen tieferen, geistigen Körper gibt – und genau diesen offenbarte er bei seiner Auferstehung.
Er sprach davon, als er sagte: ‚Reißt diesen Tempel ab, und ich werde ihn in drei Tagen wieder aufbauen.‘ Damit bewies er, dass auch wir diesen geistigen Körper besitzen und dieselben Werke vollbringen können wie er.
Tatsächlich hätte Jesus sich schützen können, wenn er gewollt hätte. Er erkannte die große Veränderung in seinem Körper und sah, dass die Menschen um ihn herum nicht verstehen konnten, dass auch sie den geistigen Körper abrufen können, obwohl er es ihnen zeigen wollte.
Sie sahen nur das Persönliche, während Jesus wusste, dass sie ohne sichtbare Veränderung den Unterschied zwischen geistig und materiell nicht erkennen würden. Deshalb wählte er das Kreuz als Mittel, um diese Veränderung zu bewirken.“
Der innere Raum
„Wer das große Unbekannte – sich selbst – kennenlernen will, soll in seinen inneren Raum gehen und die Tür schließen. Dort trifft er auf seinen gefährlichsten Gegner und lernt, ihn zu überwinden.
Dort findet er sein wahres Ich, seinen treuesten Freund, den klügsten Lehrer und zuverlässigsten Berater – sich selbst.
Dort steht der Altar – das Selbst –, wo Gott, das unvergängliche Feuer, die Quelle allen Guten, aller Kraft und Macht ist.
Man erkennt, dass Gott tief in der Stille wohnt. Man spürt, dass die Heiligkeit der Heiligkeiten in einem selbst liegt. Man fühlt und weiß, dass jeder Wunsch im Geist Gottes ist und deshalb Gottes Wunsch.“