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März ist Endometriose-Monat: Ein heimtückischer Kampf gegen die Krankheit

Diana Hoffmann3 Min. Lesezeit
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März ist Endometriose-Monat: Ein heimtückischer Kampf gegen die Krankheit — Gesundheit
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Was ist Endometriose?

Endometriose ist eine chronische, gutartige Erkrankung, bei der sich Gewebe, das der Gebärmutterschleimhaut ähnelt, außerhalb der Gebärmutter ansiedelt. Diese Gewebe können sich unter anderem an den Eierstöcken, inneren Organen, im Beckenbereich sowie selten an Lunge, Leber oder Niere zeigen. Die genaue Ursache ist noch unklar, aber man vermutet, dass Menstruationsblut, das in die Bauchhöhle zurückfließt, eine Rolle spielt. Etwa 15 % der Frauen erleben eine sogenannte retrograde Menstruation, die normalerweise keine Probleme verursacht – außer das Immunsystem funktioniert nicht richtig.

Eine heimtückische Krankheit

Weltweit sind über 190 Millionen Frauen betroffen, etwa 10 % der gebärfähigen Frauen leben mit Endometriose. Die Diagnose ist schwierig, da die Symptome anderen Erkrankungen ähneln können, wie zum Beispiel dem Reizdarmsyndrom (IBS). Zudem gibt es nur wenige verlässliche Studien, viele Zusammenhänge sind noch hypothetisch.

Wichtig zu wissen: Die Stärke und Anzahl der Symptome stehen nicht immer im direkten Verhältnis zum Schweregrad der Erkrankung.

Manche Frauen haben wenige Symptome, leiden aber an einer schweren Form, während es bei anderen genau andersherum ist.

Häufige Symptome sind:

  • Schmerzhafte Menstruation
  • starke Blutungen
  • Schmerzen im Beckenbereich
  • Blähungen (durch das wachsende Endometrium um die Gebärmutter)
  • Übelkeit während der Menstruation
  • Rückenschmerzen
  • Schmerzen beim Wasserlassen und Stuhlgang
  • Unwohlsein während der Menstruation
  • Schmerzen beim Geschlechtsverkehr
  • Unfruchtbarkeit oder stark verminderte Chancen schwanger zu werden

Weniger bekannte und seltenere Symptome:

  • chronische Müdigkeit, die während der Menstruation stärker wird
  • blutiger Urin
  • Beinschmerzen
  • gelegentlich blutiger Stuhl (laut Experten selten)
  • starke Brustschmerzen, Atembeschwerden, besonders während der Menstruation (sehr selten)

Mögliche Komplikationen

In schweren Fällen können Organe verkleben, Darmverschluss und Nierenversagen sind möglich. Endometriosezellen können ins Blut gelangen und in seltenen Fällen sogar das Gehirn erreichen.

Die Entfernung der Veränderungen garantiert keine vollständige Heilung, da Probleme wie Störungen beim Wasserlassen und Stuhlgang entstehen können.

Viele Betroffene kämpfen nicht nur mit körperlichen Beschwerden, sondern auch mit psychischen Herausforderungen, da die Symptome die Lebensqualität stark beeinträchtigen und zu Depressionen führen können.

Wie wird Endometriose diagnostiziert und behandelt?

Die Symptome erfordern eine gründliche Untersuchung, wenn der Verdacht besteht. Ultraschall liefert oft keine eindeutigen Ergebnisse, während MRT genauere Bilder bietet. Da diese Verfahren nicht alles zeigen, gilt die laparoskopische Operation als effektivste Methode. Dabei werden die Endometrioseherde lokalisiert und entfernt. In schweren Fällen kann auch der gesamte Eierstock entfernt werden.

Nach der Operation werden Medikamente zur Vorbeugung eines Rückfalls und zur Linderung der Symptome verschrieben. Ein wichtiger Faktor bei der Wahl der Medikamente ist, ob die Patientin Kinder bekommen möchte. Nichtsteroidale Entzündungshemmer helfen gegen Schmerzen, und kombinierte Verhütungsmittel können das Fortschreiten der Erkrankung bremsen.

Eine Schwangerschaft kann die Symptome lindern, da durch das Ausbleiben der Menstruation die Herde zurückgehen. Da die Krankheit aber die Fruchtbarkeit einschränkt, ist das für viele betroffene Frauen keine Option.

Wenn du den Verdacht hast, betroffen zu sein, such unbedingt ärztliche Hilfe – auch wenn es bedeutet, mehrere Meinungen einzuholen oder spezialisierte Zentren aufzusuchen. Je früher die Diagnose, desto besser lassen sich Komplikationen vermeiden!

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