Was sind die Dinge, die Männer nicht offen zugeben?
Ängste
Es gibt eine Stressquelle, von der Frauen keine Ahnung haben: die Urinier-Angst. Schon beim Betreten der Herrentoilette verkrampft sich mein Magen, denn wenn ein anderer Mann neben mir steht, kann ich einfach nicht pinkeln. Ich halte mein „Werkzeug“ in der Hand, denke an plätschernde Bäche, aber es kommt nichts. Dann hoffe ich, dass der andere mich nicht beobachtet, warte, bis er fertig ist, oder gehe beschämt ohne zu pinkeln wieder raus.
Innere Schönheit
Mit schönen Frauen bin ich einfach netter, ich kann nichts dafür. Als Sachbearbeiter gebe ich hübschen Frauen alles, während ich mich bei älteren oder weniger attraktiven Damen nicht so anstrenge. Ich verurteile mich dafür, aber ich kann nichts dagegen tun – so bin ich einfach programmiert. (So, denke ich, sind es die meisten Männer.)
Zwei Gefühle, nicht mehr
Da ich niemanden habe, mit dem ich über meine Probleme sprechen kann, unterdrücke ich meine Gefühle schon so lange, dass ich jetzt nur noch zwei Gefühle kenne: nichts zu fühlen oder wütend zu sein. Das sind die einzigen beiden.

Die Fähigkeit
Ich schlafe auch mit Frauen, die ich nicht attraktiv finde. Ich habe schon viele Frauen von Clubs mitgenommen, auf die ich nicht stolz bin, aber ein Date ist ein Date. Für Frauen ist das schwer zu verstehen, aber so ticken wir Männer nun mal.
In einer Beziehung
Der einsame Wolf ist ein Mythos. Tief im Herzen wünscht sich jeder Mann eine Beziehung. Eine Frau, die ihn versteht, die er beschützen kann und bei der er Geborgenheit findet. Ein Single-Mann ist kein einsamer Wolf, sondern ein streunender Hund, der sehnsüchtig auf eine liebevolle Berührung wartet. Das würden wir aber nie zugeben.
Miau
Wir lieben Katzen – wirklich, alle meine Freunde mögen sie – aber wir können das nicht offen zeigen, weil sonst unsere Männlichkeit infrage gestellt wird. Dabei ist es das schönste Gefühl, wenn die Katze meiner Freundin schnurrend an mich kuschelt. Dann fühle ich mich besonders, aber das erzähle ich niemandem.
Heimlicher Traum
Wenn du uns eine hübsche Freundin, Schwester oder Kollegin vorstellst, spielen wir Oscar-reife Rollen und tun so, als würden wir kaum hinschauen – aber heimlich checken wir Brust und Po und denken abends darüber nach, wie der Sex mit ihr wohl wäre. Keine Sorge, wir mögen dich deswegen nicht weniger, aber so ist unser primitiver Urzeit-Männergehirn verdrahtet.

Gefährliche Gedanken
Wir denken viel öfter an Selbstmord als Frauen. Ich glaube, die meisten Männer denken täglich daran. Ich habe einmal mit Freunden darüber gesprochen und alle haben zugestimmt, als wäre das das Normalste der Welt.
Glück
Egal in welchem Wettkampf wir uns befinden, am glücklichsten wären wir alle in einer kleinen Holzhütte, wo wir den Tag mit Angeln, Basteln und Holz hacken verbringen und abends das Feuer im Kamin beobachten. Jeder Mann ist so einfach gestrickt.
Die Bedrohung
Wenn wir Frauen necken mit „Du bleibst allein mit deinen Katzen“, dann fürchten wir eigentlich unsere eigene Einsamkeit und projizieren das auf euch. Wir wissen, dass ihr gut allein mit Katzen klarkommt, aber wir können Einsamkeit schlecht ertragen. Für die Gesellschaft ist der einsame, ziellose Mann die größte Gefahr – und uns bringt das um.











