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Schuppt deine Haut an den Beinen im Winter? Darum passiert das und so hilft du ihr

Isabella Schmidt3 Min. Lesezeit
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Schuppt deine Haut an den Beinen im Winter? Darum passiert das und so hilft du ihr — Gesundheit
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Viele kennen das Gefühl: Im Winter wirkt die Haut kraftlos, trocknet aus und schuppt sich in trockenen Stellen. Besonders die Unterschenkel sind oft betroffen – das stört nicht nur optisch, sondern kann auch unangenehm sein. Warum passiert das gerade in der kalten Jahreszeit und was kannst du dagegen tun?

Warum neigt unsere Haut im Winter zum Austrocknen?

Mit dem Winter sinkt die Luftfeuchtigkeit deutlich, besonders in beheizten Räumen. Die höheren Innentemperaturen während der Heizperiode entziehen der Haut die Feuchtigkeit. Die warme, trockene Luft nimmt der Haut die natürliche Feuchtigkeit, was zu Trockenheit und Schuppenbildung führt.

Hinzu kommt das kalte, windige Wetter, das die Haut zusätzlich austrocknet. Kalte Luft enthält weniger Feuchtigkeit, und der Wind reizt die Haut oft noch mehr. Das ständige Wechseln zwischen Kälte draußen und Wärme drinnen belastet die Schutzfunktion der Haut zusätzlich.

Frau schrubbt ihre Beine mit einer Bürste und löst so Hautschuppen im Badezimmer

Welche Faktoren verschlimmern trockene Haut?

Natürlich spielt auch die genetische Veranlagung eine Rolle: Manche Menschen sind von Natur aus anfälliger für trockene Haut. Doch auch unser Lebensstil beeinflusst die Hautgesundheit stark. Zu wenig Flüssigkeit zu trinken, raubt der Haut wichtige Feuchtigkeit.

Heiße Bäder und Duschen sind zwar angenehm an kalten Tagen, trocknen die Haut aber ebenfalls aus. Heißes Wasser entfernt die natürliche Fettbarriere der Haut, die für die Feuchtigkeitsbindung wichtig ist. Dasselbe gilt für aggressive Seifen und Reinigungsmittel, die die schützende Hautschicht zu stark angreifen.

So pflegst du deine Haut im Winter richtig

Das Wichtigste zuerst: eine gute Feuchtigkeitspflege. Wähle Körperlotionen und Cremes, die reich an natürlichen Ölen und Fetten sind, wie Sheabutter oder Kokosöl. Sie helfen, die natürliche Schutzbarriere der Haut wieder aufzubauen. Trage die Feuchtigkeitspflege direkt nach dem Duschen oder Baden auf, wenn die Haut noch feucht ist – so bleibt die Feuchtigkeit besser erhalten.

Reduziere beim Baden und Duschen die Wassertemperatur und vermeide lange, heiße Bäder.
Nutze milde Reinigungsmittel ohne aggressive Chemikalien. Seifenfreie Produkte sind oft sanfter zur Haut.

Feuchtigkeit auch von innen

Vergiss nicht die innere Hydration: Trinke täglich mindestens 2–3 Liter Wasser, um die Haut von innen mit Feuchtigkeit zu versorgen. Iss wasserreiche Gemüse und Früchte wie Gurken, Wassermelone oder Orangen.

Genieße Kaffee und Alkohol in Maßen, da sie austrocknend wirken können. Achte auf gesunde Fette, etwa aus Olivenöl oder Avocado, die die Haut geschmeidig und gut durchfeuchtet halten.

Natürliche Pflege für deine Haut

Viele natürliche Mittel schützen die Haut im Winter vor Trockenheit. Oliven- und Kokosöl eignen sich hervorragend für Massagen, die nicht nur die Haut pflegen, sondern auch die Durchblutung anregen.

Mandelöl ist ebenfalls eine tolle Wahl, denn das enthaltene Vitamin E nährt und regeneriert die Haut. Probiere auch selbstgemachte Pflege-Masken mit Joghurt und Honig aus, die beruhigen und Feuchtigkeit spenden.

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