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Der gefährlichste Sonnen-Irrtum, den erschreckend viele Menschen immer noch glauben

Farkas Izabella4 Min. Lesezeit
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Der gefährlichste Sonnen-Irrtum, den erschreckend viele Menschen immer noch glauben — Gesundheit
In diesem Artikel

Rund um das Sonnenbaden kursieren erstaunlich viele Halbwahrheiten – und manche davon können richtig teuer für Ihre Gesundheit werden. Dieser Artikel klärt nicht nur den gefährlichsten Irrtum auf, sondern gleich mehrere Mythen, deren Kenntnis lebenswichtig sein kann.

Es gibt keine „sichere" Zeit zum Sonnen

Viele glauben, riskant sei die Sonne nur zur Mittagszeit – also zwischen 10 und 16 Uhr. Zwar ist die UV-Strahlung in diesen Stunden tatsächlich am stärksten, doch die schädlichen Strahlen schalten sich außerhalb dieses Fensters keineswegs ab.

UV-Strahlung ist zu jeder Tageszeit präsent und kann unsere Haut selbst bei bedecktem Himmel oder im Schatten erreichen. Deshalb ist es so wichtig, im Freien immer ein passendes Sonnenschutzmittel zu verwenden und die Zeit in der Sonne bewusst zu planen.

Wolken schützen die Haut nicht

Ein weiterer verbreiteter Denkfehler: An bewölkten oder trüben Tagen sei der Aufenthalt im Freien völlig ungefährlich. In Wahrheit halten Wolken die UV-Strahlen nicht davon ab, unsere Haut zu erreichen.

Die Wolkendecke dämpft die Strahlung nur mäßig – 60 bis 80 Prozent davon gelangen trotzdem bis zum Boden.

Sonnenschutzmittel ist bei fast jeder Aktivität im Freien Pflicht – ganz gleich, was das Wetter gerade macht.

Sonnencreme lässt sich durch nichts ersetzen

Um schneller braun zu werden, wollen viele das Auftragen von Sonnencreme lieber weglassen. Das ist ein besonders folgenschwerer Fehler. Denn die schädlichen Strahlen können langfristig nicht nur Hauterkrankungen auslösen, sondern führen auch zu vorzeitiger Hautalterung.

UV-Strahlung schädigt die Hautzellen und begünstigt so Fältchen, Pigmentflecken und andere Hautprobleme. Vergessen Sie außerdem nicht, sich alle zwei Stunden – und nach jedem Baden – neu einzucremen, damit der Schutz durchgehend erhalten bleibt.

Das Solarium ist keine sichere Alternative

Sehr viele Menschen sind überzeugt, dass Zeit im Solarium weniger gefährlich sei als direktes Sonnenlicht. Auch das ist ein weit verbreiteter Irrtum: Die UV-Strahlen im Solarium schädigen die Haut genauso wie die Sonne – und treffen oft sogar konzentrierter auf.

Regelmäßige Solariumbesuche erhöhen deshalb das Risiko für Hautkrebs und tragen ebenso zur Hautalterung bei wie natürliche Sonneneinstrahlung.

Auch im Schatten brauchen Sie Schutz

Viele meinen, der Schatten biete ausreichend Schutz vor schädlichen UV-Strahlen – doch auch diese Annahme ist gefährlich. Denn UV-Strahlung wird von verschiedenen Oberflächen reflektiert, etwa von Sand, Wasser oder anderen hellen Flächen. So erreicht sie unsere Haut selbst dann, wenn wir im Schatten oder unter einem Sonnenschirm sitzen.

Wer den ganzen Tag draußen ist, kombiniert am besten Schatten, passende Kleidung und Sonnencreme – so entsteht der wirksamste Schutz.

Richtig sonnen – so passen Sie auf sich auf

Um die gefährlichen Sonnen-Mythen zu umgehen, schützen Sie sich am besten konsequent vor der Strahlung. Verwenden Sie eine Sonnencreme mit mindestens Lichtschutzfaktor 30 und achten Sie darauf, sie regelmäßig nachzucremen.

Denken Sie außerdem an Kopfbedeckung, Sonnenbrille und schützende Kleidung. Frischen Sie den Sonnenschutz nach jedem Schwimmen oder Schwitzen auf – und meiden Sie die Sonne in den Stunden mit der stärksten UV-Strahlung.

Ab welchem Lichtschutzfaktor bin ich gut geschützt?

Empfohlen wird eine Sonnencreme mit mindestens Lichtschutzfaktor 30. Wichtig ist dabei, sie regelmäßig – etwa alle zwei Stunden und nach dem Baden – nachzutragen.

Brauche ich bei bewölktem Himmel wirklich Sonnenschutz?

Ja. Wolken halten die UV-Strahlen nicht auf: 60 bis 80 Prozent der Strahlung erreichen trotzdem den Boden. Deshalb ist Sonnenschutz auch an trüben Tagen sinnvoll.

Ist das Solarium schonender als die Sonne?

Nein. Die UV-Strahlen im Solarium schädigen die Haut genauso wie natürliches Sonnenlicht und treffen oft sogar konzentrierter auf, was das Hautkrebsrisiko erhöht.

Reicht es, im Schatten zu bleiben?

Nicht allein. UV-Strahlung wird von Sand, Wasser und hellen Flächen reflektiert und erreicht die Haut auch im Schatten. Am besten kombinieren Sie Schatten, Kleidung und Sonnencreme.

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