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So hältst du deinen Hund draußen warm, wenn die Minusgrade kommen

Elisabeth Müller3 Min. Lesezeit
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So hältst du deinen Hund draußen warm, wenn die Minusgrade kommen — Familie
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Bei uns ist es undenkbar, dass unser Hund auch nur eine Nacht draußen verbringt. Wir haben ihn auch nicht daran gewöhnt, denn sein kurzes Fell und seine Statur sprechen dagegen. Es gibt jedoch Hunderassen, die die Kälte lieben – und natürlich Situationen, in denen ein Hund im Winter draußen bleiben muss.

Das ideale Hundehäuschen

Die Wahl des passenden Häuschens ist entscheidend für Hunde, die den Winter draußen verbringen. Wichtig ist, dass es genau zur Größe des Hundes passt: Er soll aufstehen können, aber das Häuschen darf nicht zu groß sein. Denn der Hund wärmt den Raum vor allem mit seiner eigenen Körperwärme. Ist das Häuschen schlecht isoliert oder zu groß, kann es die Wärme nicht effektiv halten. 

Gut isolierte Hundehäuser

Eine der sichersten Methoden, deinen Hund warm zu halten, ist ein gut isoliertes Hundehäuschen. Es gibt hochwertige fertige Modelle, aber auch ein kreativer Partner kann helfen. Diese Häuschen ähneln klassischen, sind aber zusätzlich mit Polystyrol oder ähnlichem Material isoliert und mit feuchtigkeitsabweisenden Stoffen versehen, damit kein Regen eindringen kann.

Damit die Isolierung wirklich funktioniert, wird die Tür oft mit einer Terrassenplane oder einem steiferen PVC-Material abgedeckt. So kann dein Hund problemlos rein- und rausgehen, und die warme Luft bleibt im Häuschen.

Beheizte Hundehäuser

Isolierte Hundehäuser bieten schon guten Schutz, besonders für Rassen, die für kalte Temperaturen geeignet sind. Der Unterschied bei beheizten Häuschen liegt in der Wärmequelle.

Hier kommen oft Infrarot-Heizpaneele oder Heizkörper zum Einsatz. Eine günstigere Variante ist ein isoliertes Häuschen kombiniert mit einer beheizbaren Decke oder einem beheizten Liegeplatz. Diese funktionieren ähnlich wie beheizbare Decken für Menschen und werden elektrisch erwärmt.

Ausgewogene Ernährung

Im Winter nehmen wir Menschen oft etwas zu, und auch Tiere legen eine zusätzliche Fettschicht an. Das hilft nicht nur, mögliche Nahrungsknappheit auszugleichen, sondern unterstützt auch die Wärmeproduktion. Die eigene Körperwärme zu erzeugen kostet viel Energie. Deshalb brauchen Hunde draußen im Winter energiedichteres Futter oder einfach mehr von ihrem gewohnten Futter. Wichtig ist, sie nicht zu überfüttern, aber lieber etwas mehr als zu wenig.

Immer noch fit?

Manche Rassen oder Hunde lieben die Kälte so sehr, dass sie nicht mal ins Haus gehen wollen, wenn die Tür aufgeht. Doch nur weil ein Hund jung ist und die Kälte gut verträgt, heißt das nicht, dass das im Alter so bleibt. Mit zunehmendem Alter und bei Krankheiten wird die Wärmeproduktion weniger effektiv – das Risiko für Unterkühlung steigt.

Ein verantwortungsbewusster Halter achtet genau auf seinen Hund und seine sich ändernden Bedürfnisse. Wenn dein sonst kälteunempfindlicher Hund draußen sichtbar friert, solltest du andere Lösungen für den Winter suchen. Gut isolierte und beheizte Häuschen sind eine tolle Wahl. Auch wenn dein Hund an besonders kalten Nächten im Vorraum oder sogar im Zimmer Unterschlupf findet, ist das eine gute Idee. 

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