Wie bereitest du deinen Kühlschrank auf einen Stromausfall vor?
Damit dein Kühlschrank auch ohne Strom länger kalt bleibt, lohnt es sich, im Voraus zu planen und etwas Eis im Gefrierfach zu lagern. Wenn neben dem Eis noch Platz ist, kannst du während des Stromausfalls leicht verderbliche Lebensmittel direkt daneben legen. Wichtig ist auch, was du wo im Kühlschrank lagerst. Vermeide es, Milch und Eier in der Kühlschranktür zu lagern, denn dort schwankt die Temperatur stärker als auf einem normalen Fach.
Wenn der Strom ausfällt, öffne den Kühlschrank so selten wie möglich (außer natürlich, um Lebensmittel schnell neben das Eis zu legen). So bleibt die Kälte besser erhalten.
Es hilft auch, immer ein paar haltbare Lebensmittel zu Hause zu haben, wie Thunfischkonserven, getrocknete Bohnen, Erdnussbutter, Nudeln, Nüsse und Mineralwasser. So musst du den Kühlschrank bei Hunger während eines Stromausfalls nicht öffnen.
Wie lange hält der Inhalt deines Kühlschranks ohne Strom?
Ob vorbereitet oder überrascht vom Stromausfall – die Frage bleibt, wie lange die Lebensmittel im Kühlschrank sicher bleiben. Wenn du den Kühlschrank gar nicht öffnest, sind die Lebensmittel etwa vier Stunden lang sicher. Diese Zeit verlängert sich, wenn sich mehr Tiefkühlware im Kühlschrank befindet. Bei ausschließlich gefrorenen Lebensmitteln kann die Haltbarkeit bis zu 48 Stunden betragen. Bei etwa halb gefrorenen Produkten sind es ungefähr 24 Stunden.

Was solltest du nach dem Stromausfall wegwerfen?
Jetzt, wo du weißt, wie lange Lebensmittel ohne Strom im Kühlschrank halten, fragst du dich vielleicht, welche Lebensmittel auch nach vier Stunden noch sicher sind. Besonders empfindlich sind schnell verderbliche Lebensmittel wie Fleisch, Fisch, Eier und Weichkäse. Wenn diese nicht in der Nähe von Eis gelagert wurden, solltest du sie nach vier Stunden lieber nicht mehr essen.
Wenn du denkst, sie sind noch gut, messe die Temperatur. Liegt sie bei etwa 4°C oder darunter, könnten die Lebensmittel noch sicher sein.
Es hilft auch, die Lebensmittel genau anzusehen und zu riechen. Wenn du ungewöhnliche Veränderungen, einen schwefeligen oder stechenden Geruch oder eine klumpige Konsistenz bemerkst, wirf das Lebensmittel sofort weg.
Probieren solltest du verdorbene Lebensmittel lieber nicht, denn schon kleine Mengen können ernsthafte gesundheitliche Probleme verursachen. Das gilt auch, wenn dir nichts Auffälliges auffällt, du aber unsicher bist. Denk daran: Vorsicht ist besser als eine Magenverstimmung, die dich womöglich tagelang begleitet.











