Bien Logo

So sieht die begehrteste Frau laut Wissenschaft aus – und wird trotzdem kritisiert

Szőke Angéla3 Min. Lesezeit
Teilen:
So sieht die begehrteste Frau laut Wissenschaft aus – und wird trotzdem kritisiert — Stil

Schönheit ist relativ, und vielleicht denkst du gerade, dass manche eher kurvige, andere schlanke Figuren bevorzugen. Doch Wissenschaftler haben eine Frau identifiziert, die für alle – oder zumindest für die Forschung – den perfekten Körper hat: Kelly Brook.

In Deutschland ist sie weniger bekannt, doch in ihrem Heimatland England und den USA ist das Model sehr beliebt. Kelly wurde in Rochester geboren und hat neben dem Modeln auch als Moderatorin und Schauspielerin gearbeitet. Sie ist zweifellos wunderschön und attraktiv – aber was macht ihren Körper laut Wissenschaft zum idealen?

Perfektion in Zahlen

In der Modewelt gelten oft die Maße 90-60-90 als ideal – Brust, Taille, Hüfte – doch die Forscher widersprechen und zeigen, dass die Realität viel flexibler ist. Laut ihnen hat die perfekte Frau die Maße 99-63-91 – und ist 168 cm groß. Das Besondere: Sie ist vollkommen natürlich, ohne plastische Eingriffe, um diese Proportionen zu erreichen.

Die Studie zeigt, dass die heute als „leicht kurvig“ geltenden Formen am begehrtesten und wissenschaftlich harmonisch sind. Modetrends haben sich im Laufe der Geschichte oft geändert – von Rubens’ runden Frauenfiguren bis zu den schlanken, androgynen Models der 1920er Jahre.

Durch den Druck von Modeindustrie, Werbung und Medien gilt die heute als ideal angesehene Figur als zu dünn, ungesund und für viele unerreichbar. Das wirkt sich negativ auf das Selbstbewusstsein vieler Frauen aus und führt bei manchen zu ernsthaften Ess- oder psychischen Störungen, weil sie versuchen, so dünn zu sein, wie es TV, retuschierte Influencer und knochige Models vorgeben.

Der Begriff Körperbildstörung ist modern, aber jeder weiß, was gemeint ist – das Ergebnis sind Depression und Angst. Und jetzt sagen Wissenschaftler, dass diese 41-jährige kurvige Frau das Ideal ist?

Man könnte sagen: Genau zur richtigen Zeit! Die Forscher haben ihre Umfrage zweimal mit einigen Monaten Abstand durchgeführt – und beide Male war Kelly Brook die Frau mit dem perfekten Körper.

Natürlich kann wissenschaftlich perfekt sein

Viele sehen den Begriff des idealen Körpers als reine gesellschaftliche Konstruktion. Aber wenn es ein „wissenschaftlich perfektes“ Gesicht gibt, warum nicht auch die perfekten Körpermaße definieren? (Die Studie berücksichtigte nicht nur den Körper, sondern auch Gesicht, Nase, Lippen, Haare und Alter.) Die Wissenschaftler sind sich einig: Kelly Brook ist „völlig natürlich und wissenschaftlich perfekt.“

Interessant ist, dass Kelly auf Fotos aus jüngeren Jahren noch schlanker war und mit dem Alter kurviger wurde – was ihr unglaublich gut steht. Sie erzählt, dass sie seitdem nicht mehr extrem dünn ist – im Modelbusiness würde sie heute als „Plus Size“ gelten – und trotzdem viele kritische Kommentare zu ihrem Körper erhält. Leider ist unsere Welt so: Selbst wenn jemand den besten Körper der Welt hat, wird er online anonym oft kritisiert.

Kelly Brook ist nicht nur der perfekte Körper, sondern auch ein perfektes Beispiel dafür, dass Frauen erkennen sollten: Jeder Körper ist anders und – solange gesund – schön.

Passende Artikel

Deine Shorts rutschen ständig hoch? Mit diesem Trick passiert das nie wieder — Mode

Deine Shorts rutschen ständig hoch? Mit diesem Trick passiert das nie wieder

Warum Shorts am Oberschenkel hochrutschen – und wie du mit dem richtigen Schnitt und Stoff eine Hose findest, die auch in Bewegung an Ort und Stelle bleibt.

Nagy Emília
Warum altert die Haut an deinem Dekolleté schneller als der Rest deines Körpers? — Stil

Warum altert die Haut an deinem Dekolleté schneller als der Rest deines Körpers?

Die Haut an der Brust zeigt Alterungszeichen früher als anderswo. Wir erklären, warum das so ist – und was du dagegen tun kannst.

Nagy Emília
Herbstnägel ohne Studio: Drei Farbwelten und die Technik, die zwei Wochen hält — Stil

Herbstnägel ohne Studio: Drei Farbwelten und die Technik, die zwei Wochen hält

Dunkle Töne verzeihen keine Schlamperei – aber mit der richtigen Vorbereitung hält eine selbst gemachte Maniküre erstaunlich lange. Die Farben, die jetzt zu grauem Licht passen, und die Handgriffe, die den Unterschied machen.

Emilia Nagy
Der Herbst-Nagellack, der alles schlägt: Diese Farbe ist gerade viel cooler als Rot — Stil

Der Herbst-Nagellack, der alles schlägt: Diese Farbe ist gerade viel cooler als Rot

Rauchiges Zimtbraun ist die Herbstfarbe, die Rot ablöst – und viel spannender, als sie auf den ersten Blick wirkt. Jetzt ausprobieren!

Kende Kíra
Der Nagel-Trend des Herbstes: Minimalistische Maniküre liegt voll im Trend — Stil

Der Nagel-Trend des Herbstes: Minimalistische Maniküre liegt voll im Trend

Kein künstlicher Glanz, keine langen Acrylnägel – dieser Herbst gehört dem natürlichen Nagel. Warum der Bare-Nails-Trend so elegant und zeitlos wirkt.

Kende Kíra
Nägel ohne Farbe: Warum der schlichte Naturnagel jetzt so gut aussieht – und was er braucht — Körper

Nägel ohne Farbe: Warum der schlichte Naturnagel jetzt so gut aussieht – und was er braucht

Kein Rot, kein Glitzer, kein Gel: Der ungeschminkte Nagel ist zurück – aber nur, wenn Nagelbett und Form stimmen. So gelingt der gepflegte Nude-Look zu Hause.

Emilia Nagy