Du musst keine Stunden investieren
Sara San Angelo, Reinigungsexpertin und Gründerin von Confessions of a Cleaning Lady, verrät Southern Living, dass sich mit etwas Regelmäßigkeit und der richtigen Methode die Badewanne mühelos sauber halten lässt – ganz ohne stundenlanges Schrubben.
„Bei täglicher Nutzung solltest du die Wanne mindestens einmal pro Woche gründlich reinigen“, empfiehlt San Angelo. Für ein Gästebad reicht oft auch ein wöchentliches schnelles Ausspülen. Regelmäßigkeit ist der Schlüssel, um hartnäckige Ablagerungen zu verhindern.
Beachte, aus welchem Material deine Wanne ist
Die meisten Badewannen bestehen aus einem dieser drei Materialien:
- emailliertes Gusseisen
- Acryl
- Fiberglas
Bevor du mit der Reinigung startest, prüfe immer, welche Reinigungsmittel für dein Material geeignet sind – falsche Produkte können deiner Wanne schaden.
Zu vermeidende Mittel:
- Emaillierte Oberflächen reagieren empfindlich auf saure und ölhaltige Reiniger sowie auf scheuernde Schwämme.
- Bei Acryl- und Fiberglaswannen solltest du keine Lösungsmittel, Scheuermittel oder Bleichmittel verwenden, da sie die Oberfläche zerkratzen oder verfärben können.

So reinigst du richtig
Emaillierte Gusseisenwanne:
- Feuchte die Wanne mit lauwarmem Wasser an.
- Streue ein mild scheuerndes Reinigungsmittel auf und verteile es mit einem Schwamm, bis eine Paste entsteht.
- Lass es 10–15 Minuten einwirken und schrubbe dann erneut.
- Spüle gründlich mit Wasser nach.
Tipp: Bei stärkeren Seifenablagerungen kannst du einen Melaminschwamm verwenden.
Acryl- oder Fiberglaswanne:
- Mische 1 Teil weißen Essig mit 2 Teilen Wasser in einer Sprühflasche.
- Besprühe die gesamte Wannenoberfläche und lasse es 15 Minuten einwirken.
- Reibe mit einem weichen Schwamm nach und spüle anschließend gründlich mit Wasser.
Alternative: Für eine schnelle, chemiefreie Reinigung kannst du die Oberfläche auch mit einem Melaminschwamm abwischen.

Hartnäckige Flecken? Kein Problem!
Die häufigsten Probleme sind Kalk, Seifenreste, Rost oder Schimmel. Für die Entfernung ist das Material entscheidend:
- Bei Gusseisenwannen entsteht Rost oft um den Abfluss und Wasserhahn. Mit mildem Scheuermittel und Schwamm lässt er sich leicht entfernen.
- Für Acrylwannen kannst du eine Paste aus Natron und Wasser anrühren. Auf den Fleck auftragen, mindestens eine Stunde einwirken lassen und dann schrubben.
- Bei Fiberglaswannen verwende statt Natron lieber eine Essiglösung, um Kratzer zu vermeiden.
- Hilft das nicht, kannst du, sofern das Material es erlaubt, eine Mischung aus 1 Teil Wasserstoffperoxid und 2 Teilen Natron auf die Flecken auftragen, 30 Minuten einwirken lassen und dann abspülen.
Achte dauerhaft auf Sauberkeit
- Spüle die Wanne nach dem Baden immer aus, damit Ablagerungen nicht eintrocknen.
- Nutze eine Lüftung oder öffne das Fenster – feuchte Luft fördert Schimmel.
- Halte eine Sprühflasche mit Essig griffbereit und sprühe die Wanne mehrmals pro Woche ein.
- Reinige einmal wöchentlich die Abflussbereiche mit einer alten Zahnbürste. (Eine Zahnbürste ist am effektivsten und sichersten, wenn sie sauber, trocken und nur für diesen Zweck verwendet wird.)
- Lagere keine schweren Flaschen oder Gegenstände am Wannenrand – sie können die Oberfläche beschädigen oder zerkratzen.
Denk daran: Die Sauberkeit deiner Badewanne beeinflusst nicht nur die Optik, sondern auch dein Wohlbefinden. Eine frische, duftende und strahlend saubere Wanne ist der halbe Weg, um dein Zuhause zur echten Wohlfühloase zu machen. Und dafür brauchst du keine teuren Chemikalien – nur ein bisschen Aufmerksamkeit und ein paar natürliche Zutaten.











