Was sagt der Körper?
Aus der Körpersprache lässt sich ein ganzes Bild einer Person zeichnen. Deshalb ist es so wichtig, sie gut zu beherrschen. Selbst wenn wir innerlich nicht ganz im Reinen sind, können wir erreichen, dass unser Körper etwas ganz anderes nach außen zeigt. Er kann als Schutzschild dienen oder auch als Werkzeug der Verführung. Beim Kennenlernen kann der erste Moment entscheidend sein – nicht, weil alles perfekt sein muss, sondern weil in diesem Augenblick oft mehr Gefühle stecken als in ein paar Worten, die schnell verfliegen.
Deshalb ist es so wichtig, dass dein Körper genau das kommuniziert, was du der Welt zeigen möchtest.
Es ist nicht schlimm, wenn am Anfang vielleicht noch nicht viel Selbstvertrauen dahintersteckt. Richte dich trotzdem auf, hebe dein Kinn und betrete selbstbewusst den Raum, in dem dein Ritter wartet. Würdest du nicht auch eher auf einen selbstsicheren Auftritt achten? Für Frauen ist Körpersprache ein echtes Ass im Ärmel.
Schon die Sitzhaltung gegenüber einem Mann kann die Richtung des Gesprächs lenken. Eine feminine, elegante Haltung, bei der man sich gelegentlich den Hals berührt – eine bekannte erogene Zone bei Frauen – kann unwiderstehliche Anziehung auslösen. Eine lässigere, maskulinere Pose hingegen kann die sexuelle Energie zwischen beiden sofort zum Erliegen bringen.
Beherrsche deine Bewegungen!
Es ist nicht immer leicht, den Körper bewusst zu steuern – manchmal übernehmen unsere Gefühle die Kontrolle. Doch meistens haben wir Einfluss auf das, was passiert. So kannst du zum Beispiel mit einem gut getimten, dezenten Nicken beim Chef punkten.
Mit einer Berührung oder Umarmung kannst du Mitgefühl zeigen oder, wenn du Abstand möchtest, das auch nonverbal signalisieren. Bei unseren Liebsten kommen solche Gesten meist ganz automatisch, aber bei Fremden können wir unsere Körpersprache so einsetzen, dass wir authentisch und echt wirken.

In der Liebe ist alles erlaubt!
Vielleicht ist die Liebe der Bereich, in dem wir unsere Körpersprache am liebsten und intensivsten entfalten. Von den ersten Momenten des Flirts bis hin zum Aufbau einer Beziehung begleitet sie uns auf dieser Reise. Anziehung ist etwas Unerklärliches, das wir nicht steuern können. Sie ist da – oder eben nicht.
Ein weiteres Merkmal ist, dass sie sofort körperliche Prozesse auslöst, die uns oft gar nicht bewusst sind. Sicher hast du schon erlebt, dass dein Blick länger bei jemandem verweilt hat, den du attraktiv findest, oder dass sich deine Körperhaltung unbemerkt verändert hat.
Wir sind so programmiert, dass wir solche körperlichen Signale bei anderen wahrnehmen – und wenn das Gefühl erwidert wird, zeigt auch unser Körper ähnliche Reaktionen.
Ab diesem Punkt liegt es an uns, wie sehr wir diese Anziehung mit weiteren aufregenden Gesten oder Blicken verstärken. Frauen tun das meist bewusster als Männer – und seien wir ehrlich, wir sind darin auch einfach besser. Aber ich bin sicher, dass Männer das keineswegs stört, sondern sich über die vielen bewundernden Blicke freuen.











