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Vergraute, vergilbte Fugen: Diese 3 einfachen Tricks machen sie wie neu

Nyul Debóra4 Min. Lesezeit
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Vergraute, vergilbte Fugen: Diese 3 einfachen Tricks machen sie wie neu — Lebensstil
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Wir kennen das alle: Die Fliesen sehen noch ganz okay aus, aber die Fuge... na ja, das ist eine andere Geschichte. Gelblich, grau, fleckig – als würde sie jahrzehntelangen Schmutz festhalten, den man einfach nicht rausbekommt. Aber was, wenn wir dir sagen, dass du mit ein paar einfachen – und überraschend effektiven – Methoden deine Fugen wieder strahlend weiß bekommst?

Es ist normal, dass Fugen verfärben – aber du kannst etwas dagegen tun

Southern Living hat kürzlich mit Experten gesprochen und darauf hingewiesen, dass Fugen zwar leicht verfärben, man aber viel dafür tun kann, dass sie wieder wie neu aussehen. Wichtig zu wissen: Fugen sind porös, also saugen sie alles auf – ob Fett, Seifenreste, Schimmel oder Kalk. „Deshalb verfärben sich Fugen viel schneller als die Fliesen selbst“, erklärt Forrest Webber, Inhaber von Bear Brothers Cleaning in Alabama.

„Fugenreinigung erfordert ein bisschen Geschick, die richtigen Reinigungsmittel und auch körperlichen Einsatz.“ Aber keine Sorge, es gibt drei tolle Methoden, die Reinigungsexperten empfehlen!

Starte immer mit einer sauberen Oberfläche

Maria Mooney, Markenchefin von Truly Free Home und Expertin für chemiefreies Putzen, betont, wie wichtig es ist, mit einer gründlichen Entfernung von Staub und Schmutz zu beginnen.

„Immer zuerst den Bereich fegen oder saugen, bevor du die Fugen reinigst. So vermeidest du, dass Staub und Haare verteilt werden, und die Reinigung wird viel effektiver.“

Die Expertin empfiehlt, diese Tiefenreinigung etwa alle zwei Monate zu machen – so bleibt alles langfristig sauberer.

3 natürliche Methoden für strahlend weiße Fugen

1. Natron und Wasserstoffperoxid: gegen alltäglichen Schmutz

Dieses Duo ist ein echter Star in der natürlichen Reinigung. Es wirkt super bei leichten Verfärbungen, Seifenresten und Alltagsverschmutzungen.

„Die Natron-Wasserstoffperoxid-Paste entfernt Oberflächenflecken schonend, ist für die meisten Materialien geeignet und hinterlässt keinen starken Chemiegeruch“, erklärt Webber.

So geht’s:

  1. Rühre eine Paste aus 2 Teilen Natron und 1 Teil Wasserstoffperoxid an.
  2. Trage die Paste mit einer Fugenbürste oder einer alten Zahnbürste auf die Fugen auf.
  3. Lass die Paste 10 Minuten einwirken.
  4. Reibe die Fugen mit einer harten Bürste (keine Metallborsten) in kreisenden Bewegungen.

2. Sauerstoffbleiche: bei Schimmel oder hartnäckigen Flecken

Wenn das Problem im Bad oder in der Küche auftritt und du Schimmel oder tiefsitzende Verfärbungen entfernen möchtest, ist das eine der stärksten natürlichen Lösungen.

„Bei Schimmel oder besonders hartnäckigen Flecken – vor allem an feuchten Stellen – nutze ich meist Sauerstoffbleiche“, erklärt Webber. „Sie ist stärker und effektiver, wenn es darum geht, tiefsitzenden Schmutz zu entfernen.“

So geht’s:

  1. Sorge für gute Belüftung im Raum.
  2. Bei leichteren Flecken: 2 Esslöffel Sauerstoffbleiche mit 2 Tassen warmem Wasser mischen. Für hartnäckige Flecken eine streichfähige Paste mit wenig Wasser anrühren.
  3. Teste die Lösung immer zuerst an einer kleinen Stelle!
  4. Sprüh oder trage die Lösung auf die Fugen auf.
  5. Lass sie 15 Minuten einwirken.
  6. Reibe die Fugen mit einer harten Bürste in kreisenden Bewegungen.

3. Bleichefreie Alternative: wenn du vorsichtig mit Chemie bist

Mooneys Lieblingsmethode ist ein natürlicher, bleichefreier Reiniger, der genauso aufhellt und desinfiziert, dabei aber komplett sicher für dein Zuhause ist.

So geht’s:

  1. Besprühe die Fugen mit warmem Wasser, um den Schmutz zu lösen und die Oberfläche vorzubereiten.
  2. Streue 1–2 Esslöffel bleichfreies Reinigungspulver darüber.
  3. Lass es 20 Minuten einwirken.
  4. Reibe die Fugen mit einer Fugenbürste oder einer alten Zahnbürste kräftig hin und her.

Verlier deine Arbeit nicht aus den Augen!

Welche Methode du auch wählst, vergiss nicht die Nachreinigung! Mooney rät, alle Rückstände unbedingt zu entfernen:

  • Bei Wänden: mit einem feuchten Tuch abwischen und anschließend mit klarem Wasser nachspülen.
  • Auf Böden: gründlich wischen.

Und der letzte, aber super wichtige Schritt: „Nachdem die Fugen komplett getrocknet sind, empfehle ich immer, sie zu versiegeln (zu imprägnieren)“, ergänzt Webber.

„Die Versiegelung bildet eine Schutzschicht, die verhindert, dass Flecken und Feuchtigkeit eindringen. So bleibt die Sauberkeit länger erhalten und du sparst dir in Zukunft viel Schrubben.“

Wenn du diese Schritte regelmäßig, etwa alle zwei Monate, machst, wird es dir viel leichter fallen, dein Badezimmer dauerhaft schön und sauber zu halten.

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