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Vielleicht packst du die Spülmaschine nicht richtig ein – Regeln, die kaum jemand kennt

Farkas Margaréta3 Min. Lesezeit
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Vielleicht packst du die Spülmaschine nicht richtig ein – Regeln, die kaum jemand kennt — Haushalt
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Eine Spülmaschine macht das Leben viel einfacher, kann aber auch schnell nerven, wenn sie nicht optimal beladen wird. Wenn du den Platz nicht clever nutzt oder das Geschirr falsch platzierst, musst du oft einen weiteren Spülgang starten. Das kostet nicht nur Zeit, sondern auch extra Energie, Wasser und Spülmittel – also mehr Geld. Falls du dachtest, du räumst die Maschine richtig ein, könnten wir dich jetzt überraschen. Die Spülmaschine arbeitet nämlich nur dann wirklich effizient, wenn du sie klug und bewusst nutzt. Schauen wir uns genau an, wie du am besten einräumst.

1. Der untere Korb ist für die „Schwergewichte“

In den unteren Korb kommen größere und stärker verschmutzte Teile wie flache und tiefe Teller, Töpfe, Backbleche und Deckel. Hier trifft der stärkste Wasserstrahl auf das Geschirr, sodass es am effektivsten sauber wird. Wichtig ist, dass die Teller nicht ganz senkrecht, sondern leicht geneigt stehen, damit das Wasser gut ablaufen kann.

Frau räumt Geschirr in die Spülmaschine ein

2. Der obere Korb ist für empfindlichere Teile

Alles, was leichter oder empfindlicher ist, gehört in den oberen Korb: Gläser, Tassen, Becher, kleine Schalen und Plastikgeschirr. Dort ist der Wasserdruck geringer, was das Risiko von Rissen oder Umkippen verringert. Gläser immer kopfüber einräumen und darauf achten, dass sie sich nicht berühren, damit sie beim Spülen nicht aneinanderstoßen.

3. Lass dem Wasser immer Platz

Die Spülmaschine „weicht nicht ein“, sondern arbeitet mit Wasserstrahlen. Steht das Geschirr zu dicht beieinander, erreicht das Wasser nicht alle Flächen.

Voll beladene Spülmaschine mit geöffneter Tür

4. Blockiere niemals die Sprüharme

Klar, das klingt logisch und viele wissen es, aber oft wird es vor dem Start nicht überprüft. Das ist eine der häufigsten Fehlerquellen. Ein falsch platzierte Backblech oder ein langer Kochlöffel kann die Bewegung der Sprüharme komplett blockieren.

Dreh die Sprüharme vor dem Start immer von Hand, um sicherzugehen, dass nichts sie blockiert.

5. Die Anordnung des Bestecks ist entscheidend

Viele legen Besteck automatisch in eine Richtung, doch das mindert die Reinigungswirkung. Mixe Löffel, Gabeln und Messer und lege sie abwechselnd ausgerichtet ein, damit sie nicht zusammenkleben. Falls du eine separate Besteckschublade hast, ist das noch besser – so bekommt jedes Teil seinen Platz.

Frau ordnet Besteck in der Spülmaschine

Messer sicher einräumen

Scharfe Messer immer mit der Klinge nach unten einräumen. Das schützt nicht nur vor Unfällen, sondern sorgt auch für einen stabileren Stand beim Spülen. Teure, besondere Messer solltest du jedoch besser von Hand spülen, denn die Spülmaschine kann die Schneide langfristig beschädigen.

Messer und Besteck in der Spülmaschine

Plastikgeschirr braucht besondere Aufmerksamkeit

Leichte Plastikbehälter und Deckel werden vom Wasserstrahl leicht angehoben. Sind sie nicht richtig fixiert, können sie sich drehen, mit Wasser füllen oder schmutzig bleiben. Lege sie immer in den oberen Korb und sichere sie bei Bedarf mit den klappbaren Haltern.

Frau räumt Plastikgeschirr in die Spülmaschine

Nicht zu voll packen – weniger ist manchmal mehr

Auch wenn es verlockend ist, alles auf einmal zu spülen, eine überfüllte Spülmaschine sorgt fast immer für ein schlechtes Ergebnis. Das führt zu Enttäuschung und einem erneuten Spülgang. Wenn du dich entscheiden musst, lass lieber ein paar Teile weg, als einen ganzen Spülgang zu verschwenden.

Voll beladene Spülmaschine

Vorspülen ist nicht nötig, aber vorbereiten schon

Moderne Spülmaschinen brauchen kein Vorspülen, aber Essensreste solltest du abkratzen. Große Stücke können den Filter verstopfen und langfristig die Leistung der Maschine beeinträchtigen.

Frau spült Besteck ab

Die Reihenfolge beim Einräumen zählt auch

Räume zuerst die größeren Teile ein, dann die kleineren. So behältst du den Überblick und vermeidest, dass ein falsch platzierter Gegenstand das ganze System durcheinanderbringt.

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