2011 wurden in Oregon drei Jäger tot in ihrem Lager gefunden. Weder Kampfspuren noch äußere Einwirkungen waren sichtbar – ein echtes Rätsel für die Gerichtsmediziner. Das Einzige Ungewöhnliche war ein toter Molch in der Kaffeemaschine. Dieser kleine Salamander produziert Tetrodotoxin, ein Gift, das tausendmal tödlicher als Cyanid ist. Der Molch fiel in die Kaffeemaschine, die Jäger bemerkten es nicht und tranken ahnungslos das tödliche Getränk.
Die selbstmordende Palme
Die Tahina spectabilis, eine Palmenart aus Madagaskar, wurde 2008 entdeckt und zeigt ein faszinierendes Verhalten: Nach etwa 50 Jahren Wachstum explodiert sie in nektargefüllten Blüten, die alle Nährstoffe der Pflanze verbrauchen und so ihren Tod verursachen.
Parasitäre Aale im Haienherz
1997 wurde ein Hai gefangen, in dessen Herz bei der Untersuchung ein lebender Aal gefunden wurde. Der Aal gelangte vermutlich durch die Kiemen in den Hai, als dieser im Fischernetz zappelte. Wäre der Hai nicht gekühlt worden, hätte der parasitäre Aal ihn wahrscheinlich verlassen, nachdem er sich gesättigt hatte.
Archäologie aus dem All
Sarah Parcak analysierte hochauflösende Satellitenbilder mit speziellen Algorithmen und entdeckte so 17 Pyramiden, rund 1.000 Gräber und 3.100 verborgene antike Siedlungen – allein in Ägypten. Ihr Ziel ist es, die Weltraumarchäologie weiterzuentwickeln und Grabräubereien zu verhindern.
Geschmortes prähistorisches Bison
1979 wurde in Alaska ein mumifizierter Bisontotfund namens „Blue Babe“ entdeckt, der von einem Ur-Löwen getötet wurde. Dank Permafrost war das fast 36.000 Jahre alte Fossil bestens erhalten. Zur Feier schnitten Wissenschaftler ein Stück Fleisch vom Hals ab und kochten es – das Ergebnis schmeckte leicht erdig, war aber gewürzt durchaus essbar.
Albino-Krebse in einer Abwasserhöhle
2015 entdeckten Arbeiter in Rumänien beim Reinigen eines Abwasserkanals eine eingestürzte Stelle, die zu einer 5,5 Millionen Jahre alten, völlig abgeschlossenen Höhle führte. In der sogenannten Movile-Höhle fanden Forscher einzigartige Lebewesen (albino Krebse, Würmer), die sich unabhängig entwickelt haben und von schwefelproduzierenden Bakterien leben.
Victoria’s Secret Parfüm als Mückenschutz
Forscher, die Insektenschutzmittel untersuchten, verglichen die Wirksamkeit beliebter Mückensprays mit Parfüms von Avon und Victoria’s Secret. Überraschenderweise war das Victoria’s Secret Parfüm bei manchen Mitteln sogar effektiver – allerdings nur kurzfristig.
Der Fisch, Chlorophyll und Nachtsicht-Augentropfen
Der schwarze Drachenfisch (Malacosteus niger) sieht ziemlich furchteinflößend aus. In den 90ern entdeckten Wissenschaftler, dass er im Gegensatz zu anderen Tiefseefischen Rot wahrnehmen kann. Vermutlich gewinnt er Chlorophyll durch Bakterien aus seiner Nahrung, das er zur Verbesserung seines Sehvermögens nutzt. Das Pentagon finanzierte daraufhin ein Projekt, um Chlorophyll-Augentropfen zu entwickeln, die Soldaten nachts ohne Nachtsichtgeräte sehen lassen.
Der größte Diamant und das Sklavenmädchen
Diese Geschichte ist nicht neu, aber kaum bekannt: 1853 fand Rosa, ein junges Sklavenmädchen, am Flussufer einen „großen Stein“, der sich als der größte Diamant der Welt herausstellte. Der Edelstein namens „Stern des Südens“ führte dazu, dass ihr Besitzer sie freiließ und ihr bis zu seinem Tod eine lebenslange Rente zahlte.
Heilender Vaseline und die Ölindustrie
Ein Chemiker, der eine Ölförderanlage besuchte, bemerkte, dass Arbeiter das wachsartige Material von den Bohrern auf ihre Wunden auftrugen, um die Heilung zu beschleunigen. Er verfeinerte das Rohölgel und brachte das Wundermittel unter dem Namen Vaseline auf den Markt – ein Produkt, das bis heute bekannt ist.