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5 Dinge, die sich die heutige Jugend kaum vorstellen kann, ohne KI geschafft zu haben

Barbara Weber3 Min. Lesezeit
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5 Dinge, die sich die heutige Jugend kaum vorstellen kann, ohne KI geschafft zu haben — Freizeit
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Ich will hier nicht wie die alten Hasen klingen, die jeden Satz mit „Früher war alles besser…“ beginnen, aber die Wahrheit ist: Nur eine Generation zurück war wirklich alles anders. Und wir haben Dinge ohne KI geschafft, die sich die heutige Generation kaum vorstellen kann. Aber ich sage euch, wenn wir das geschafft haben, kann es jeder!

Den Abschluss machen

Fangen wir mit dem größten Brocken an: dem Abschluss. Ja, all unsere Hausarbeiten und sogar die Abschlussarbeit haben wir ohne künstliche Intelligenz geschrieben. Kein ChatGPT, kein Perplexity, und Google hat keine fertigen Essays ausgespuckt. Wenn wir etwas schreiben wollten, gab es keine Abkürzung – ab in die Bibliothek!

Wir standen Schlange am Kopierer, holten uns die Fachliteratur, die wir mühsam notieren mussten, und schrieben dann mit eigenen Worten einen sinnvollen Text.

Oft haben wir Nächte damit verbracht, und das Ergebnis war vielleicht nicht immer besser als das, was KI heute in Minuten schafft. Aber es waren unsere eigenen Gedanken – und das zählt!

Lustige Bilder erstellen

Heute reicht es, der KI zu sagen, wir wollen ein Foto von Oma mit Darth-Vader-Helm beim Rasenmähen, und zwei Minuten später ist das Bild da. Aber nein, manipulierte Bilder hat nicht die Generation Z erfunden. Wir haben schon lange vorher Memes gemacht – nur eben anders.

Wir haben Politiker mit Dinosaurierkörpern versehen, Comicfigurenköpfe auf Menschen gesetzt – alles mit unserer eigenen Hand in einem Bildbearbeitungsprogramm, Pixel für Pixel ausgeschnitten. Es war nicht perfekt, aber genau das machte den Charme aus. Und ja, Generation Z, ich sehe, was ihr macht! Ich verstehe, dass ihr heute über die absichtlich schlecht gemachten Bilder des frühen Internets lacht, aber vergesst nicht: Das waren echte Handwerksprodukte!

Auslandsreisen planen

Heute stellt eine KI in Sekunden einen kompletten Urlaubsplan zusammen: Wo essen, was sehen, wie von A nach B kommen. Früher war das ein richtiges Projekt. Zuerst musste man den Reiseführer kaufen (ja, aus Papier, im Laden).

Dann haben wir Karten gefaltet und versucht herauszufinden, wie man am schnellsten von der Unterkunft zu den Sehenswürdigkeiten kommt. Und da es damals noch nicht mal Google Translate gab, kam bei Unklarheiten das Wörterbuch zum Einsatz. Vielleicht landete das nicht auf Instagram, aber Abenteuer gab es genug.

Musik hören und Playlists erstellen

Ich sage nicht, dass es nicht genial ist, einfach eine Stimmung an die KI zu schicken – „melancholische Songs für einen Regentag“ – und zwei Sekunden später ist die perfekte Playlist fertig. Aber wir hatten das nicht.

Stattdessen haben wir Kassetten kopiert, CDs gebrannt oder MP3s von komplizierten Tauschbörsen geladen und stundenlang die Reihenfolge der Songs angepasst, bis alles passte.

Das war nicht einfach, aber wer gute Zusammenstellungen hinbekam, konnte damit richtig punkten!

Jobsuche

Heute schreibt die KI deinen Lebenslauf, das Anschreiben und bereitet dich sogar auf das Vorstellungsgespräch vor. Wir hingegen setzten uns an den PC, suchten eine Vorlage (wenn überhaupt) und formulierten die Sätze mühsam. Für Stellenanzeigen kauften wir Zeitungen oder gingen persönlich zu Firmen. Kein LinkedIn, keine Karriereseite, nur viele Telefonate und endlose Briefe. Wie ich das als Berufsanfänger überlebt habe und schließlich eine Karriere daraus wurde, die ich immer wollte? Gute Frage. Ich glaube, das Geheimnis war, dass ich es wirklich wollte.

Wenn ich darüber nachdenke, hat sich in nur einer Generation unglaublich viel verändert. Ich sage nicht, dass es ohne KI besser war – denn die künstliche Intelligenz erspart uns viel Stress und Mühe und kann auch richtig Spaß machen. Aber ich habe auch schöne Erinnerungen an die Zeit, als noch alles „analog" war.

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