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7 immergrüne Pflanzen, die du niemals in deinen Garten pflanzen solltest

Lukács Kamilla3 Min. Lesezeit
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7 immergrüne Pflanzen, die du niemals in deinen Garten pflanzen solltest — Garten & Terrasse
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Ein üppig begrünter Garten ist der Traum vieler – doch nicht jede immergrüne Pflanze ist so unschuldig, wie sie aussieht. Manche wachsen unkontrolliert, verdrängen alles um sich herum, andere sind giftig oder zerstören im Laufe der Zeit sogar Wege und Gebäude. Bevor du zur Schaufel greifst, solltest du diese 7 Kandidaten kennen.

1. Leyland-Zypresse – der aggressive Schnellwüchsler

Die Leyland-Zypresse ist beliebt, weil sie rasend schnell wächst und sich ideal als Sichtschutzhecke eignet. Doch genau das wird ihr zum Problem: Sie breitet sich aggressiv aus und verdrängt benachbarte Pflanzen, indem sie ihnen Nährstoffe und Wasser entzieht. Dazu kommt ihre enorme Größe – sie nimmt schnell viel Platz ein und hinterlässt massenhaft Laub, das regelmäßig entfernt werden muss.

2. Eukalyptus – duftend, aber rücksichtslos

Der Eukalyptus verbreitet einen angenehmen, frischen Duft und sieht mit seinem silbrigen Laub wunderschön aus. Doch er hat eine weniger charmante Seite: Er verbraucht extrem viel Wasser und trocknet den Boden in seiner Umgebung regelrecht aus. Sein Wurzelsystem kann sich so weit ausdehnen, dass es Gebäudefundamente, Pflastersteine und Rohrleitungen beschädigt – ein teures Nachspiel, das viele Gartenbesitzer nicht einkalkulieren.

3. Thuja – schön anzusehen, riskant im Alltag

Die Thuja gehört zu den meistgepflanzten Heckenpflanzen in deutschen Gärten. Was viele nicht wissen: Sie kann starke Allergien auslösen, besonders während der Pollensaison. Außerdem ist sie anfällig für Pilzerkrankungen, die sich schnell auf andere Pflanzen im Garten übertragen können – und im schlimmsten Fall das gesamte Ökosystem deines Gartens aus dem Gleichgewicht bringen.

Wenn du nach einer sicheren Alternative für eine dichte Gartenhecke suchst, lohnt es sich, verschiedene Pflanzenkombinationen zu vergleichen, bevor du dich festlegst.

4. Kirschlorbeer – der grüne Problemfall

Kirschlorbeer ist wegen seines dichten, glänzenden Laubes und seiner Robustheit weit verbreitet. Doch er gefährdet die Artenvielfalt im Garten: Er wächst so schnell, dass er andere Pflanzen einfach überwältigt und verdrängt. Hinzu kommt ein ernstes Sicherheitsproblem – seine Früchte sind giftig und können für Haustiere und Kinder gefährlich werden.

5. Oleander – verführerisch schön, durch und durch giftig

Die leuchtenden Blüten des Oleanders sind ein echter Hingucker. Doch Vorsicht: Jeder Teil dieser Pflanze ist giftig – Blätter, Blüten, Stängel und sogar das Wasser, in dem abgeschnittene Zweige stehen. In der Nähe von Häusern, Kindern oder Tieren sollte er keinesfalls gepflanzt werden. Allergische Reaktionen und Vergiftungen sind keine Seltenheit, und das Risiko ist schlicht zu groß.

6. Buchsbaum – der charmante Sorgenmacher

Der immergrüne Buchsbaum ist ein Klassiker für Formschnitthecken und Gartengestaltung. Doch er hat einen hartnäckigen Feind: den Buchsbaumzünsler. Dieser Schädling kann eine Pflanze innerhalb kürzester Zeit vollständig kahlfressen – und springt problemlos auf benachbarte Buchsbäume und andere Immergrüne über. Der Aufwand für Vorbeugung und Behandlung ist enorm und kostet viel Zeit, Geld und Nerven.

7. Japanischer Wacholder – schöne Farben, problematische Wurzeln

Der Japanische Wacholder überzeugt mit seiner attraktiven Farbe und der einfachen Formbarkeit. Doch sein ausgedehntes, dichtes Wurzelwerk kann die Bodenstruktur nachhaltig stören und ist nur schwer wieder zu entfernen, wenn man ihn loswerden möchte. Sein üppiges Laub entzieht dem Boden Feuchtigkeit und erstickt kleinere Pflanzen in seiner unmittelbaren Umgebung.

Erst nachdenken, dann pflanzen

Jede Pflanze, die du in deinen Garten holst, verändert das Gleichgewicht darin – manchmal zum Besseren, manchmal zum Schlechteren. Die langfristigen Folgen einer Pflanzenwahl werden häufig unterschätzt. Informiere dich vor dem Kauf gründlich: Wie groß wird die Pflanze? Wie verbreitet sie sich? Ist sie giftig? Nur wer diese Fragen kennt, kann seinen Garten wirklich nachhaltig und sicher gestalten.

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