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Kahle Stellen im Garten? Diese Pflanzen verwandeln leere Beete in echte Hingucker

Fehér Dia4 Min. Lesezeit
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Kahle Stellen im Garten? Diese Pflanzen verwandeln leere Beete in echte Hingucker — Garten & Terrasse
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Eine kahle Stelle im Garten wirkt wie ein Zimmer ohne Teppich: irgendwie unfertig, irgendwie unruhig. Dazu kommt, dass offene Erde schnell austrocknet und regelrecht Unkraut anzieht. Die gute Nachricht: Mit den richtigen Bodendecker-Pflanzen lassen sich diese Lücken nicht nur schließen – sie werden zu echten Highlights. Hier sind fünf robuste Kandidaten, die kahle Flächen in lebendige Teppiche verwandeln.

1. Kriechender Günsel (Ajuga reptans)

Wer eine schattigere, etwas feuchte Ecke im Garten hat – etwa unter einem großen Baum – sollte zum Kriechenden Günsel greifen. Die Pflanze bleibt mit 10 bis 15 Zentimetern angenehm niedrig und bildet mit ihren Ausläufern erstaunlich schnell einen dichten, dunkelgrünen oder bronzefarbenen Teppich.

Warum wir ihn lieben: Im Frühling treibt er wunderschöne blaue Blütenkerzen aus, die Bienen magisch anziehen.

Pflege: Sehr anspruchslos – allerdings verträgt er pralle Mittagssonne nicht gut, die Blätter können verbrennen. Im Halbschatten ist er kaum zu schlagen.

2. Blaukissen (Aubrieta) – Die Königin des Steingartens

Liegt die kahle Stelle in einem sonnigen Steingarten oder am Rand eines Beetes neben einer Mauer oder Einfassung? Dann ist das Blaukissen die perfekte Wahl. Im Frühling verschwindet die Pflanze förmlich unter einem Meer aus lila, rosa oder weißen Blüten.

Warum wir es lieben: Es ist immergrün – bedeckt den Boden also auch im Winter – und sorgt im Frühling für einen atemberaubenden Farbtupfer.

Pflege: Viel Sonne und durchlässiger Boden sind ein Muss. Nach der Blüte lohnt sich ein leichter Rückschnitt, damit die Pflanze kompakt und buschig bleibt.

3. Waldsteinie (Waldsteinia ternata) – Der gelbe Blütenteppich

Diese Pflanze ist der Inbegriff von „einpflanzen und vergessen". Ihre Blätter erinnern an Erdbeeren, statt essbarer Früchte liefert sie aber einen dichten, glänzend grünen Bodenschutz und hübsche gelbe Blüten.

Warum wir sie lieben: Sie ist unglaublich zäh und kommt auch mit trockenem Schatten zurecht, wo andere Pflanzen schlicht aufgeben würden.

Pflege: Einmal etabliert, braucht sie kaum Aufmerksamkeit – und verdrängt nebenbei das Unkraut so effektiv, dass man kaum noch jäten muss.

Wer seinen Garten grundlegend neu gestalten möchte, findet hier hilfreiche Gartentipps vom Profi, die den Außenbereich komplett verwandeln können.

4. Funkie (Hosta) – Wenn es etwas großzügiger sein darf

Manchmal ist die kahle Stelle kein kleines Loch, sondern eine größere Fläche unter Sträuchern. Hier sind klassische Bodendecker oft zu klein – eine großblättrige Funkie macht deutlich mehr her.

Warum wir sie lieben: Ihre riesigen, herzförmigen Blätter – in Blaugrün, Gelbrand oder gestreift – beschatten den Boden so vollständig, dass Unkraut kaum eine Chance hat.

Pflege: Sie liebt Schatten und ausreichend Wasser. Einziger Feind: die Schnecke. Im Frühling lohnt es sich, die zarten jungen Blätter mit einem Schneckenschutz zu sichern.

5. Fetthenne (Sedum) – Der Überlebenskünstler für sonnige Lagen

Wo die Sonne den ganzen Tag brennt und der Boden sandig oder steinig ist, ist die Fetthenne die unangefochtene Nummer eins. Diese Sukkulenten speichern Wasser in ihren Blättern und bleiben selbst in der größten Trockenheit frisch und farbenfroh.

Warum wir sie lieben: Es gibt sie in unzähligen Varianten – mit gelben, rosa oder weißen Blüten und sehr unterschiedlichen Blattformen. Für jeden Geschmack ist etwas dabei.

Pflege: Bitte nicht zu viel gießen! Staunässe ist ihr einziger Feind – alles andere verzeiht sie problemlos.

So legst du los

Bevor du die kahle Stelle bepflanzt, solltest du das Beet gründlich von Unkraut befreien und die Erde auflockern. Ein wenig Kompost einzuarbeiten hilft den Pflanzen, schnell anzuwachsen. In den ersten Wochen nach dem Einpflanzen ist regelmäßiges Gießen wichtig – bis die Wurzeln sich etabliert haben. Danach übernehmen die Pflanzen selbst die Arbeit.

Das Schöne daran: Trau dich, zu experimentieren. Schon eine einzige gut gewählte Pflanze kann nicht nur eine kahle Stelle verschwinden lassen, sondern deinem Garten einen völlig neuen Charakter verleihen.

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