Arachnophobie
Wenn es um die gefährlichste Spinne geht, denken die meisten sofort an die Vogelspinne. Kein Wunder, denn sie ist so groß wie unsere Handfläche und ihr haariger Körper wirkt beeindruckend. Trotzdem ist ihr Gift nicht tödlich, sondern eher schwach – nicht schlimmer als ein Bienenstich. Es tut zwar weh, aber es ist harmlos, höchstens eine kleine rote Beule bleibt zurück.
Schimmel
Abgelaufene oder schimmelige Lebensmittel (z. B. Obst) sind nicht nur nicht tödlich, sondern können sogar gut für die Darmflora sein.
Die Steckdose
Manche Menschen versuchen, sich durch Steckdosen zu verletzen. Eltern warnen uns von klein auf, dass Stromschläge tödlich sind – doch in Wirklichkeit ist das nicht so. Wenn man mit nassen Händen oder Metallgegenständen hineingreift, kann es ernsthafte Verletzungen geben, aber es wird einen nicht töten. Trotzdem sollte man es nicht ausprobieren, denn es kann zu Verbrennungen und Nervenschäden führen.
Fleischfressender Fisch?
Der Horrorfilm Piranha hat Generationen Angst vor diesen kleinen Fischen gemacht, die in Wirklichkeit viel weniger gefährlich sind, als man denkt. Keine Sorge, wenn du im Amazonas schwimmst, wird das Wasser nicht plötzlich blutig und die Fische reißen dich nicht in Stücke. Piranhas sind Aasfresser und ernähren sich hauptsächlich von toten Tieren. Selbst wenn sie dich erwischen, bekommst du höchstens einen kleinen Biss, der nicht schmerzhaft ist.

Botox
Viele Frauen haben Vorbehalte gegenüber Botox, weil es ein starkes Gift ist. Das stimmt, und wenn man es schlucken würde, könnte es schon in kleinen Mengen Botulismus verursachen und durch Lähmung der Atemmuskulatur tödlich sein. Doch Ärzte verwenden Botox verdünnt und injizieren es unter die Haut. Das Mittel ist sicher und hilft nicht nur gegen Falten, sondern auch bei Muskelentspannung nach Schlaganfällen, gegen übermäßiges Schwitzen und sogar bei Migräne.
Auto
Wer ins Auto steigt, geht ein gewisses Risiko ein – aber tatsächlich sind 99 % aller Autounfälle nicht tödlich.
Vom Blitz getroffen
Vom Blitz getroffen zu werden ist unangenehm, aber bei weitem nicht so tödlich, wie man denkt. Die Überlebenschance liegt bei 90 %. Nur wenn lebenswichtige Organe beschädigt werden, ist es lebensbedrohlich.

Im Treibsand versinken
Viele fürchten sich davor, im Treibsand zu versinken. Dieses seltene Naturphänomen ist aber kaum gefährlich. Man wird nicht einfach darin untergehen – die Gefahr entsteht eher durch langes Verweilen, das zu Austrocknung oder Unterkühlung führen kann.
In der Luft
Wenn ein Flugzeug abstürzt, denken viele sofort, dass alle an Bord ums Leben kommen. Trotzdem ist Fliegen nach wie vor die sicherste Art zu reisen. Unglücke sind zwar medienwirksam, aber sehr selten. Überraschend: 96 % der Passagiere überleben Flugzeugunfälle.
Der Schwertwal
Es gibt sogar Horrorfilme über den Schwertwal, doch in freier Wildbahn hat dieser nie einen Menschen getötet. (In Gefangenschaft schon, aber die Bedingungen in Wasserparks, wo diese intelligenten Tiere zu Kunststücken gezwungen werden, erklären das.) Wenn also jemand im Meer schwimmt, wird der Schwertwal ihn nicht angreifen, obwohl er der tödlichste Räuber der Meere ist – er tötet regelmäßig Weiße Haie.











