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Darum traust du dich nicht, um eine Gehaltserhöhung zu bitten – obwohl sie dir zusteht

Isabella Schmidt3 Min. Lesezeit
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Darum traust du dich nicht, um eine Gehaltserhöhung zu bitten – obwohl sie dir zusteht — Lebensstil
In diesem Artikel

Schauen wir uns genauer an, welche inneren Gründe dahinterstecken können.

Mangelndes Selbstvertrauen und der innere Kritiker

Viele Menschen erbringen herausragende Leistungen bei der Arbeit, fühlen sich aber dennoch nicht würdig für eine Gehaltserhöhung. Dieses fehlende Selbstvertrauen entsteht oft durch den inneren Kritiker, der ständig suggeriert, man sei nicht gut genug. Diese innere Stimme geht häufig auf Kindheitserfahrungen und elterliche Urteile zurück.

Psychologische Studien zeigen, dass Probleme mit dem Selbstwertgefühl auch unsere Karriere beeinflussen können. Menschen mit geringem Selbstwert neigen dazu, sich selbst zu unterschätzen und scheuen Risiken – was sich auch darin zeigt, dass sie keine Gehaltserhöhung anfragen.

Schuldgefühle und das Helfersyndrom

Viele von uns empfinden Schuldgefühle, wenn sie ihre eigenen Interessen in den Vordergrund stellen. Besonders betrifft das Menschen mit dem Helfersyndrom, das fast wie eine Krankheit wirkt. Hier wird das Wohl anderer wichtiger als das eigene – auch am Arbeitsplatz.

Dieses Syndrom führt oft dazu, dass wir den Wert unserer eigenen Arbeit unterschätzen, was sich auch in unserem Gehalt widerspiegeln kann. Betroffene bauen ihre Identität stark über Beziehungen zu anderen auf und rücken eigene Leistungen in den Hintergrund.

Collage, Frau denkt an höhere Bezahlung

Die Angst vor Ablehnung

Die Angst vor Ablehnung kann ein starker Hemmschuh sein, wenn es darum geht, eine Gehaltserhöhung zu erbitten.

Viele vermeiden unangenehme Konfrontationen, weil sie befürchten, negativ bewertet zu werden oder sogar ihren Job zu verlieren.

Psychologische Studien belegen, dass die Angst vor Misserfolg unsere Entscheidungen stark beeinflusst. Verstärkt wird das durch eine Arbeitskultur, in der wir uns bei solchen Anliegen nicht unterstützt fühlen.

Die Macht unserer Glaubenssätze und Gewohnheiten

Oft merken wir es gar nicht, aber unsere Glaubenssätze und Gewohnheiten beeinflussen unsere Entscheidungen stark. Wenn wir gelernt haben, dass beruflicher Aufstieg unnatürlich oder riskant ist, fällt es schwer, aktiv zu werden.

In manchen Kulturen gelten Fleiß und Ausdauer als höchste Werte – doch das bedeutet nicht automatisch, dass man für die eigenen Interessen einsteht.

Chef und Mitarbeiter schütteln Hände

Wie wir diese Hindernisse überwinden

Das Erkennen dieser inneren Blockaden ist schon ein großer Schritt. Der nächste ist, passende Werkzeuge und Strategien zu nutzen, die uns helfen, unsere Grenzen zu überwinden. Wichtig ist: Jeder Mitarbeiter hat das Recht, um eine Gehaltserhöhung zu bitten – und das ist kein Aufdrängen.

Viele Workshops und Selbstentwicklungsprogramme konzentrieren sich genau darauf, diese psychologischen Hürden zu überwinden. Dabei lernen wir auch, dem inneren Kritiker zu begegnen und unseren Wert sowie unsere Leistung am Arbeitsplatz anzuerkennen.

Wenn du merkst, dass es allein schwerfällt, lohnt es sich, einen Mentor oder Therapeuten hinzuzuziehen. Sie können helfen, Klarheit zu schaffen und neue Perspektiven zu eröffnen.

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