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Dein Geburtsmonat beeinflusst deine Krankheitsrisiken? Statistiken sagen ja

Isabella Schmidt3 Min. Lesezeit
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Dein Geburtsmonat beeinflusst deine Krankheitsrisiken? Statistiken sagen ja — Gesundheit

Januar

Wer im Januar geboren ist, hat statistisch gesehen ein höheres Risiko für Bluthochdruck, Koronare Herzkrankheit und Schilddrüsenprobleme. Das hängt oft mit niedrigeren Vitamin-D-Werten während der Schwangerschaft zusammen, verursacht durch den Mangel an Wintersonne. Auch das Risiko für Depressionen, besonders saisonal bedingt, kann steigen.

Positiv ist, dass Januar-Geborene oft als disziplinierter und zielstrebiger gelten und Studien eine überdurchschnittliche Lebenserwartung nahelegen – besonders bei Frauen.

Februar

Im Februar Geborene sind häufiger von Asthma, chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) und bipolaren Störungen betroffen. Eine Studie der Columbia University zeigt, dass Februar-Geborene zu einer der am stärksten von neurologischen Erkrankungen betroffenen Gruppen gehören.

Gleichzeitig weisen sie oft eine bessere Gedächtnisleistung und stärkere Problemlösungsfähigkeiten auf, besonders im Alter.

März

März-Geborene neigen eher zu Allergien, Heuschnupfen und bestimmten Autoimmunerkrankungen wie Multipler Sklerose. Das liegt oft am geringeren Sonnenlicht in der späten Schwangerschaft und dem daraus resultierenden Vitamin-D-Mangel.

Positiv fällt auf, dass März-Geborene in mehreren europäischen Studien ein höheres Glücksniveau und eine optimistische Lebenseinstellung zeigen.

April

Im April Geborene haben statistisch ein höheres Risiko für Morbus Parkinson und berichten häufiger von saisonalen Stimmungsschwankungen. Auch leichte Herzrhythmusstörungen treten etwas häufiger auf.

Gleichzeitig zeigen sie oft eine emotionale Stabilität und eine stärkere Stressbewältigung, was langfristig die mentale Gesundheit fördert.

Mai

Mai-Geborene gelten meist als gesund, sind aber anfälliger für Asthma, Atemwegserkrankungen und rheumatoide Arthritis. Laut Columbia University gehören sie zu den Monaten mit mittlerem Risiko.

Positiv ist, dass sie oft eine ausgezeichnete Vitalität und ausgeglichene Blutdruckwerte haben und zu einer längeren Lebensdauer neigen.

Juni

Juni-Geborene leiden häufiger unter Schlafstörungen und Hautproblemen wie Ekzemen, oft durch die erhöhte UV-Belastung um die Geburt herum. Einige Studien berichten auch von häufigeren Sehproblemen.

Doch Juni-Geborene verfügen oft über ein starkes Immunsystem und sind als Kinder seltener krank. Im Erwachsenenalter zeigen sie sich als anpassungsfähige und offene Persönlichkeiten.

Juli

Juli-Geborene haben ein erhöhtes Risiko für Hautkrebs, Verdauungstrakt-Tumore und bestimmte Herz-Kreislauf-Erkrankungen, besonders im Alter. Diese Risiken hängen mit niedrigem mütterlichem Vitamin-D-Spiegel durch Winterempfängnis zusammen.

Positiv ist, dass Juli-Geborene oft empathisch sind und eine hohe emotionale Intelligenz besitzen, was ihre mentale Gesundheit und soziale Bindungen stärkt.

August

Chronische Erkrankungen sind bei August-Geborenen vergleichsweise selten. Einige Studien zeigen jedoch eine höhere Anfälligkeit für zerebrovaskuläre Probleme (z. B. Schlaganfall) und kognitive Störungen im Alter. Die warmen ersten Lebensmonate bringen mehr Infektionsrisiken mit sich.

Positiv ist, dass August-Kinder oft entwickelte soziale Fähigkeiten und eine bessere schulische Leistung als der Durchschnitt zeigen.

September

September-Geborene haben häufiger Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Verdauungsprobleme (z. B. Reizdarmsyndrom) und ein höheres Risiko für saisonale Depressionen, besonders im Herbst und Winter.

Demgegenüber sind sie als Kinder oft körperlich fitter und profitieren durch den Schulstart-Termin von einem kognitiven Vorsprung.

Oktober

Oktober-Geborene sind anfälliger für Stoffwechselstörungen (z. B. Typ-2-Diabetes) und psychische Erkrankungen. Der lichtarme letzte Schwangerschaftsmonat und die Anpassung an den Schulbeginn können das beeinflussen.

Positiv ist, dass sie oft über hervorragende körperliche Fitness und optimistische Zukunftsaussichten verfügen. Studien zeigen ein geringeres Risiko für frühe Sterblichkeit.

November

Im November Geborene haben häufiger Herz-Kreislauf-Erkrankungen (z. B. ischämische Herzkrankheit) und Atemwegserkrankungen wie Asthma oder Bronchitis. Ihre ersten Lebensmonate fallen in kühlere Monate mit mehr Virusinfektionen.

Sie sind oft ausdauernd, fokussiert und Studien zeigen eine höhere Überlebensrate bei schweren Krankheiten.

Dezember

Dezember-Geborene neigen eher zu Gelenkentzündungen, Bewegungsproblemen und bestimmten Atemwegsinfektionen. Das hängt mit niedrigem Vitamin-D-Spiegel und viralen Infektionszeiten in den ersten Lebensjahren zusammen.

Positiv ist, dass sie oft stressresistenter sind und eine herausragende Anpassungsfähigkeitgeringere Krebsrate unter Dezember-Geborenen.

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